Blitzer misst jetzt auch das Tempo

Blitzt jetzt auch bei Tempoverstößen. Blitzer an der Bautzner Straße.
Blitzt jetzt auch bei Tempoverstößen. Blitzer an der Bautzner Straße.
Wie die Stadtverwaltung in der vergangenen Woche mitgeteilt hat, ist die Umstellung der städtischen Blitzer auf digitale Technik ist abgeschlossen. Der Blitzer auf der Bautzner Straße hat seit der Umstellung eine Doppelfunktion.

57.769 Geschwindigkeitsverstöße haben die stationären Blitzer vom 1. Januar bis 30. September registriert. 56 mal blitzte es, weil Autos bei Rot über die Kreuzung fuhren. Bußgeldbescheide in einer Höhe von rund 1,42 Millionen Euro wurden verschickt, noch seien nicht alle bezahlt, heißt es in der Mitteilung aus dem Rathaus. Die geringe Anzahl an Rot-Blitzen liegt an der Umrüstung der Anlagen. Zum Vergleich 2016 wurden in Dresden 838 Rotfahrer abgelichtet.

Digital-Technik

Nun sind aber alle Anlagen wieder scharf und die Bilder sogar noch schärfer. „Alle 17 Messanlagen funktionieren digital, zum einen steigt damit die Qualität der Bilder und zum anderen sind die Fotos schneller zur Bearbeitung im Amt“, erläutert die Abteilungsleiterin Jutta Gerschner die Vorteile der digitalen Messtechnik.

Ausgenommen der beiden Blitzer auf der Waldschlößchenbrücke hat die Stadt alle Messanlagen gemietet. Mit dem Auslaufen der einzelnen Mietverträge, hat das Ordnungsamt neue Anlagen angemietet, die über digitale Fototechnik verfügen. Die neuen Verträge haben eine Laufzeit von vier Jahren. So fand die Umstellung der zwölf stationären Geschwindigkeitsmessanlagen von 2009 bis 2013 statt. Die beiden Anlagen auf der Waldschlößchenbrücke blitzen von Anfang an digital. In diesem Jahr folgte nun die Umstellung der drei Anlagen, die das Fahren bei Rot überwachen. Diese kommen von der Firma Gatso Deutschland GmbH.

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Bei zwölf Anlagen kommt das Modell M5 SPEED der VDS Verkehrstechnik GmbH zum Einsatz. Die Messanlagen auf der Waldschlößchenbrücke sind vom Modell TraffiStar S330 der Firma Jenoptik Robot GmbH. Die Mietkosten für eine digitale Messanlage liegen zwischen 1.000 und 1.500 Euro im Monat.

Neben den stationären Anlagen verfügt das Ordnungsamt über drei mobile Messanlagen. „Bei der Auswahl der Standorte für stationäre Blitzer als auch beim Einsatz der mobilen Anlagen stehen immer die Sicherheit vor Schulen, Kindergärten oder auch Krankenhäusern sowie Unfallschwerpunkte im Vordergrund“, so Gerschner. Die mobile Messtechnik ist seit dem Jahr 2013 digital.

Neu: Tempoblitz auf der Bautzner Straße

Wie Anke Hoffmann von der Pressestelle der Stadt Dresden auf Nachfrage mitteilt, war die Anlage an der Bautzner/Ecke Löwenstraße bis zur Umrüstung der Technik eine reine Rotlichtüberwachungsanlage. Im vergangenen Jahr hat der Blitzer, der schon rund zehn Jahre an der Stelle steht immerhin 194 mal ausgelöst hat. Jetzt blitzt es hier auch bei zu hohem Tempo. Dresdens erfolgreichster Blitzer steht übrigens auf der Waldschlößchenbrücke, im vergangenen Jahr erwischte er 14.015 Temposünder, die in die Johannstadt wollten.

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5 Kommentare zu “Blitzer misst jetzt auch das Tempo

  1. Hoffentlich in 4k Auflösung, damit unser Innenminister die Aufnahmen gleichzeitig noch zur Überwachung, äh nein, zum Schutz vor terroristischen Anschlägen nutzen kann. Könnte ja zufällig ein mit Sprengstoffgürtel Bekleideter mit auf dem Bild zu sehen sein…

  2. Hat der Vermieter der Anlagen Zugang zu den digitalen Blitzdaten? Ist es nicht billiger die Dinger zu kaufen und 10 Jahre zu nutzen als sie jeweils für 4Jahre und 4x12x1.500,- zu mieten?
    Bekommt das Amt auch Blitzdaten, wenn es den Vermieter, seine Günstlinge oder sonstige „Prominenz“ erwischt?

  3. Umgerüstet auf den aktuellen Stand der Technik, aber hässlich wie die Nacht.
    Dabei gibt es so hübsche Blitzer. Warum kauft die Stadt nur diese ästhetischen Unfälle? Weil´s die billigsten sind?

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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