Ab morgen: Neustadt-Preis in der DDR-Welt

Fahrschul-Trabbi vor Dachdecker
Fahrschul-Trabbi vor Dachdecker

Schon vor der Eröffnung der Ausstellung „Welt der DDR“ im Hochhaus am Albertplatz gab es Kritik, dass der Eintrittspreis zu hoch sei. Auf Nachfrage erläuterte der Investor Peter Simmel, dass man sich an den Preisen in Radebeul orientiert habe und nun erstmal sehen wolle, wie sich die Besucherzahlen entwickeln würden.

Der Standard-Eintrittspreis beträgt für Erwachsene 9,- Euro und ist damit teurer als zum Beispiel beim DDR-Museum in Pirna. Allerdings gibt es im Simmel-Center sogenannte Happy-Days, bei denen verschiedene Personen an bestimmten Tagen zum Schnäppchen-Preis von 4,- Euro die Ausstellung besichtigen können.

Und drei dieser Happy-Days gibt es nun für die Neustädter. Wer von Mittwoch bis Freitag an der Kasse mit dem Stichwort Neustadt-Geflüster vorspricht, kann sich die Trabbis, DDR-Fahnen und alten Wohnzimmereinrichtungen zum Schnäppchenpreis ansehen.

Welt der DDR

  • Happy-Neustadt-Days: vom 8. bis 10. Februar 2017 mit dem Stichwort Neustadt-Geflüster für nur 4,- Euro in die Ausstellung
  • Weitere Infos zu Öffnungszeiten und sonstigen Preisen unter: www.weltderddr.de
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12 Kommentare zu “Ab morgen: Neustadt-Preis in der DDR-Welt

  1. Na, wenn das mal kein faires Angebot ist.

    Danke auch an Anton; der bietet uns hier schließlich die Plattform, Befindlichkeiten los zu werden.

  2. Ich hatte gestern im Zuge der Ortsbeiratssitzung Gelegenheit für ümme einen kleinen Vortrag samt Führung zu bekommen.
    Für mich als Zugezogener hat es sich sehr gelohnt. Vor allem die Erzählungen und Erklärungen zu den Ausstellungsstücken und ein paar Textfetzen aus alten Zeitungen haben ein paar Mosaiksteine mehr zum Gesamtbild Dresden und DDR hinzugefügt.
    Die Menschen um mich herum mit „Oh, das hatte ich auch, das Motorrad !“ (Total begeistert ^^) oder Ähnlichem waren sowieso super.

    Als Nerd: Warum hat der Robotron eigentlich eine QWERTY-Tastatur?

    Die Sitzung war übrigens auch sehr interessant!

  3. Robotron war ein großes Kombinat und hat nicht nur einen Computer hergestellt. Die Frage ist ungefähr vergleichbar mit „Warum hat der IBM …“

  4. Okay, war eher dumm die Frage.
    Das Modell, dass ich gesehen habe, ist ein PC1715.
    Was mich wunderte ist, dass QWERTY eine US-Amerikanische Belegung ist, und ich deshalb eher QWERTZ erwartet hätte.

    Ich glaube aber, die Antwort auf Wikipedia gefunden zu haben. Robotron hat wohl in den 1980er Jahren auch in den Westen exportiert und mit Commodore zusammen gearbeitet hatte.

  5. @Marcus
    Die Frage könnte auch lauten warum wir jetzt dir QWERTZ-Tastatur haben, denn selbst bei vielen C64, C128 usw. war die QWERTY-Version in der damaligen BRD vorhanden. Also entweder war da Amerika noch Vorbild oder man hat sich noch ältere Technik eingekauft. Ich habe selbst auf einem „Robotron“ (KC …) begonnen und ehrlich, mir war die Tastaturbelegung buggie. Ich habe nicht mal den Wechsel zur QWERTZ-Tastatur bemerkt…(das war sicher ein EU-Beschluss :-))) vg

  6. @Rene
    Stimmt C64 war bei mir auch QWERTY.
    An meinem ersten PC 1988 habe ich allerdings immer geschimpft, wenn Keyb gr in der Config.sys fehlte. :o)
    [Shift] – [ö] = :
    *g*

    Jetzt komme ich mir uuuuuralt vor! ^^

  7. Der PC 1715 war eine 8-Bit-Möhre. Vielleicht gabs im SCP keine internationalen Tastaturtreiber? Das Betriebssystem wurde ja damals von Diskette gestartet – und war eine Zweitverwertung von CP/M aus dem Westen.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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