Memo: Palästinensisch essen

Mutaz Abu Faza serviert vor seinem kleinen Restaurant
Mutaz Abu Faza serviert vor seinem kleinen Restaurant
Seit Mitte März gibt es auf der Rudolf-Leonhard-Straße ein neues Bistro. Mutaz Abu Faza hört die Bezeichnung aber nicht gerne, für ihn ist es ein kleines Restaurant. „Bistro klingt so nach schnellem Essen und das gibt es hier nicht“, schmunzelt er. Das Lädchen heißt „Memo“ nach dem Spitznamen seiner Frau, die heißt eigentlich Maram und das bedeutet ins Deutsche übersetzt „Höchste Stufe der Liebe“. Wenn er Mutaz das erzählt, könnte man meinen, er hat den Namen für seine Frau selbst ausgesucht. Er serviert mir einen Kaffee, türkisch gebrüht mit Kardamom im Tässchen und erläutert das Konzept des „kleinen Restaurants“.

„Bei uns gibt es keinen Alkohol und kein Schweinefleisch“, erklärt er. Das verbietet die Religion. Dafür gibt es aber zum Beispiel vegane Falafel mit Kichererbsen, Hummus oder Maklub, ein palistinensisches Reisgericht mit Hähnchen. Die ersten Wochen waren etwas schwierig, berichtet Mutaz, aber inzwischen brummt der Laden. Vor allem das Mittagsgeschäft läuft gut.

memo

  • Rudolf-Leonhard-Straße 16, 01097 Dresden, Telefon: 0351 65856767, geöffnet: Montag bis Donnerstag 10 bis 20 Uhr, Freitag 10 bis 22 Uhr, Sonnabend, 10 bis 16 Uhr, weitere Infos auf Facebook

11 Kommentare zu “Memo: Palästinensisch essen

  1. Total lecker und liebevoll-persönlicher Service! Und man wird nach dem ersten Mal dort essen mit einem netten Lächeln begrüßt, wenn man dran vorbeiläuft. Ab sofort Lieblings-Restaurant :)

  2. @pimpinella- hatten wir uns auch gedacht und wollten gestern mal dort essen gehen. Pustekuchen -zu. Kein Hinweis, kein gar nichts -war bissel enttäuscht.
    Ob wir es noch einmal versuchen- aber nur vielleicht.

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