Lass krachen!

Salat "Singapur" und ein O-Säftchen

Salat „Singapur“ und ein O-Säftchen

Vor einer kleinen Weile hat im Durchgang zum Konsum eine Salat-Bar eröffnet. Da ich ja nicht immer nur Gulasch oder Schnitzel essen kann, will ich heute mal dieses Grünzeugs probieren. Die erste Überraschung am Tresen, die haben meine Gedanken aufgeschrieben, die Salat-Bar heißt „grünzeugs“. Und ich dachte immer Selbstironie gibt es in der Gastronomie nicht. Die Tafel bietet ein reichliches Angebot. Nachdem die beiden Damen ausgetratscht haben werde ich nach dem Begehr gefragt. So schnell habe ich mich noch gar nicht entschieden.

Es fängt an bei einem ganz einfachen mit Rotkohl und Karotten und roter Beete dazu, für 4,55 Euro. Hm, irgendwas ist immer, doch dann Salat „Singapur“. Mit Frühlingszwiebeln, Sesam, Paprika, Ananas und, Vegetarier bitte mal kurz überlesen, mit Hähnchenbruststreifen. Kostenpunkt 6,95 Euro – stolzer Preis. Die Blätter werden gerafft und fast zärtlich auf ein Brett gelegt, nur um sie dann brutal klein zu hacken. Wenig später habe ich eine riesige Schüssel voller Salat. Es knackt und knuspert, statt Mango-Chili-Dressing habe ich mich für Joghurt entschieden. Lecker!

Ich habe mich strategisch günstig platziert und kann so die Einkäufer beobachten. Ruck-Zuck ist die Schüssel leergefuttert und mein Bäuchlein ist gut gefüllt. Für den Kohlehydrat-Haushalt habe ich mir noch ein paar Croutons geben lassen.

Auf seiner Website verspricht der Anbieter, dass der Salat frisch und frei von Konservierungsmitteln sein soll. Nun, zumindest die Frische kann ich bestätigen. Theoretisch hätte ich mir auch einen ganz individuellen Salat zusammenstellen können und theoretisch könnte ich diesen dann auch mitnehmen. Außerdem gibt es Back-Kartoffeln, Suppen, Smoothies und Säfte.

    Infos und Öffnungszeiten

  • Fazit: Knackiger, frischer Salat zum stolzen Preis.
    Die Filiale wurde nach einem knappen Jahr wieder geschlossen.
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8 Kommentare zu “Lass krachen!

  1. 28. Februar 2014 at 16:28

    Wenn der Anton nicht zum Grünzeugs geht (das gibt es schon lange auf der Hauptstraße), kommt das Grünzeugs eben zum Anton ;)

  2. 1. März 2014 at 15:26

    Plastikbecher, geht garnicht!

  3. anni
    1. März 2014 at 17:11

    stimmt mit dem Plastik-Wegwerf-Becher= dass geht gar nicht. Dicker Minuspunkt- oder ändern.

  4. 2. März 2014 at 19:30

    ……wenn die es lesen können sie es vielleicht auch ändern….

    aber dazu muss erst mal jemand mit dem Lappi dort vorbei !!

    (unddenBeitragunddieKommentsdenenzeigen)

    grussi….

  5. falky
    3. März 2014 at 23:20

    […]
    Erfahrene Gastronomen und Investoren haben das grünzeugs®-Konzept
    entwickelt und umgesetzt.
    […]
    Werden Sie Ihr eigener Chef im Wachstumsmarkt des Quick Green Food
    und seien Sie Teil des Erfolgs von grünzeugs®.
    […]
    http://www.gruenzeugs.com/service/impressum/

    Danke, hab grad irgendwie kein Appetit mehr.

  6. E-Haller
    4. März 2014 at 11:30

    @ falky: Naja – nur weil es Franchise ist (oder sein soll), muss es ja noch nicht schlecht sein. Noch dazu, wenn die Keimzelle Dresden ist. Bis sie Mc Do… und Co eingeholt haben, scheint es aber noch ein langer Weg zu sein ;)

    Ich bin gespannt, wie das Experiment im Konsum weiterläuft. Derzeit sehe ich die Verkäufer mehr in betont ungelangweilter Pose rumstehen als lange „Quick Green Food“-verlangende Schlangen vor der Theke…

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