Matteo Böhme (FDP)

Matteo Böhme, FDP
Matteo Böhme, FDP
31 Jahre, Ausbildung zum Hotelfachmann, seit 2001 selbständiger Unternehmer, Inhaber einer Dresdner Veranstaltungsagentur, seit 2009 Mitglied der FDP und Dresdner Stadtrat, seit 2011 Mitglied des FDP-Kreisvorstandes

Ein Teil Ihrer Wähler wohnt in der Dresdner Neustadt, wenn Sie einem Ihrer künftigen Bundestagskollegen den Stadtteil kurz beschreiben sollten, wie würden Sie sich ausdrücken?
Die Dresdner Neustadt ist ein lebendiges und vielfältiges Stadtviertel. Sie ist geprägt durch ihre kreative Szene, junge Familien und eine vielfältige Gastronomiekultur. Das bunteste Viertel Dresdens!

Was könnten Sie im Bundestag ganz konkret für die Bewohner und Gewerbetreibenden in der Dresdner Neustadt tun?
Ich setze mich für eine Liberalisierung der gastronomischen Öffnungszeiten ein, eine Reglementierung der Gastronomie, siehe Thema Rauchverbot, halte ich nicht für gut und sie hindert den Unternehmer selber zu entscheiden, wie er seinen „Laden“ führen möchte. Jede Kneipe sollte das selbst entscheiden dürfen! Der Gast wird dann auch entsprechend entscheiden, wo er hingeht und wo nicht.

Warum sollte man Sie bzw. Ihre Partei wählen?
Nur mit uns!
1. Wir haben viele familienfreundliche Entscheidungen getroffen und umgesetzt in den letzten vier Jahren und werden diese Politik auch fortsetzen. Wir haben das Kindergeld erhöht, Steuerfreibeträge für Erwachsene und Kinder angehoben und die Praxisgebühr abgeschafft – es wird mit uns keine neuen Steuern oder höhere Steuern geben!
2. Deine Daten gehören dir! – Die anlasslose Vorratsdatenspeicherung lehnen wir nach wie vor konsequent ab. Die Menschen in Deutschland dürfen nicht pauschal unter Verdacht gestellt werden. Ebenso ist das Instrument der heimlichen Online-Durchsuchung zur Gefahrenabwehr weder erforderlich noch geeignet.
3. Wir setzen uns für die Einführung eines bundesweiten Volksentscheides im Grundgesetz ein.
4. Förderung von kreativen Geschäftsideen. Start-Ups in den Fokus einer neuen Wirtschaft rücken. Junge Unternehmen zu fördern muss belohnt werden. Unternehmen, die junge Start-Ups unterstützen, müssen steuerliche Vorteile erhalten. Förderungen müssen zukunftsweisend und vernünftig sein und nicht Utopien oder Vergangenheiten gerecht werden. Innovationsgesellschaft Deutschland, nur das bringt uns nach vorn im internationalen Wettbewerb.
5. Energie muss bezahlbar sein! – Der Begriff „Erneuerbare Energien“ muss sich hin entwickeln zu „Energie für die Zukunft“ – Politik und Gesellschaft müssen den Fokus deutlich erweitern – Ressourcen schonen und Klima schützen ist wichtig, aber auch eine vernünftige Kombination von gut funktionierenden und etablierten Energiesystemen und neuen Innovationen muss eine Chance bekommen! Um den gesamten Energiemarkt marktwirtschaftlicher zu gestalten, ist eine zügige und grundlegende Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erforderlich.


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26 Kommentare zu “Matteo Böhme (FDP)

  1. Warum wird über die FDP noch geschrieben? erstens wählt die eh niemand in der neustadt und zweitens ist doch schon klar dass sie es nicht schaffen dieses jahr. passt einfach null zu dem, wie auch er die Neustadt beschreibt…ich fände es schade wenn jmd die FDP wählt, das ist doch nur eine !!!SPASSPARTEI!!!

  2. Warum soll ich denn nicht die FDP wählen?
    Wen soll ich den dann wählen?
    Finde seine Argumente sehr gut. Besonders die Vorratsdatenspeicherung liegt mir am Herzen. Keine andere Partei, welche Derzeit auch nur im entferntesten Politisches Gewicht hat ist dagegen.
    Es wird immer nur anders genannt, aber im Grunde wollen die alle das einer – Meine Daten!

  3. Wenn es um die FDP geht, fällt mir immer ein Zitat von John Maynard Keynes ein, der da erklärte: „Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.“

  4. @Thomas: „Es wird immer nur anders genannt, aber im Grunde wollen die alle das einer – Meine Daten!“

    Es wird immer anders genannt, aber im Grunde wollen alle nur das eine – Dein Geld.
    und mit der FDP ist gewährleistet, dass die es auch bekommen. Entwicklung Vermögensverteilung D-Land: das reichste Zehntel der Bevölkerrung besitzt inzwischen mehr als 60% des Gesamtvermögens, 1973 waren es noch knapp 50%…3/10 besitzen garnichts, das 4. Dezil besitzt 0,4% …
    http://de.wikipedia.org/wiki/Verm%C3%B6gensverteilung_in_Deutschland#Entwicklung_der_Verm.C3.B6gensverteilung_1973_bis_1998_.28Westdeutschland.29
    Wo würdest Du die Clientel der FDP vermuten?

  5. @Seldon – alles wollen doch nur mein bestes – mein Geld.
    Da ist es Egal wer die Gesetze verabschiedet.
    Die Grünen wollen viel von meinem Geld und mir vorschreiben wie ich leben soll.
    Die Linken auch nur mein Geld
    Genauso wie die SPD und die CDU oder wer auch immer. Auch die FDP, ok die wollen den Soli abschaffen und haben die Praxisgebühr wieder abgeschafft, aber auch die wollen mein Geld.

    Also Geld ist kein Argument, denn das wollen immer alle.

  6. Sicher nur ein sehr grober Überblick:
    http://mobil.n-tv.de/politik/Das-haben-die-Parteien-mit-Ihrem-Geld-vor-article11134061.html
    Wo ordnest Du Dich ein? Von wem versprichst Du Dir die meiste Entlastung?
    Davon ab: Es geht eben nicht nur um Geld (abgesehen auch davon, das Wahlen eh nur marginale Änderungen mit sich bringen) Wer steht für Sozialabbau, Begünstigung von „Eliten“, Reichen, Besitzenden, Unternehmern, usw., wessen Verkehrspolitik dürfen wir grad exemplarisch in DD erleben (Brückendesaster usw.), wem geht Ökonomie langevor Ökologie, usw usf…

  7. @Thomas
    Schon richtig, der Punkt ist, wo es herkommen soll und wie bzw. für wen es verwendet wird! Es reicht doch schon allein Dirk Niebel und sein Ministerium, um zu erkennen das die sich in erster Linie gegenseitig mit Kohle zuschütten. Erst herumkrakeelen, man müsse das Entwicklungshilfeministerium abschaffen und es dann aber massiv auszubauen um so eigene Leute, wo es nur geht, mit gut bezahlten Posten zu versorgen, das ist die heutige FDP!
    Wer sich dann noch das Geflecht von Firmen ansieht, durch das sich diese Partei finanziert, der sollte eigentlich keine weiteren Fragen mehr haben, welche Ziele die eigentlich für sich persönlich verfolgen.
    http://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&ved=0CD4QFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.taz.de%2F!123237%2F&ei=Iig3Ut_AB86Thgf9i4GICw&usg=AFQjCNFbWcJfaQFAtY_5RX5PH3hjx_pUBA&sig2=sqY2pn1NSzQWMl3xJ8WBOA

  8. also wenn geld dein bestes ist, dann wähle ruhig die fdp… übrigens haben piraten, linke, in teilen auch die grünen sehr viel weitergehenden schutz von bürger- und freiheitsrechten in ihrem programm, man muss es aber auch zur kenntnis nehmen wollen.

  9. @ Thomas (16. September 2013 um 15:40):
    genau, du sagst es: Keine andere Partei, welche Derzeit auch nur im entferntesten Politisches Gewicht hat ist dagegen. Die FDP hat nämlich auch kein Gewicht! Und ist nur der kleine Knecht der CDU.

  10. Der Wähler – sollte es aber auch zur Kenntnis nehmen wollen…
    Der Politiker – sollte es aber auch ehrlich umsetzten können/wollen…!

  11. @Hinzundkunz: … diese widerwärtigen Menschen sind genau der Grund, warum der Sozialismus so grandios gescheitert ist. Er und sämtliche mit ihm verwandten Formen passen nicht zur menschlichen Natur. Sicher wäre es toll – aber es ist nichts mehr als ein unrealistisches Hirngespinst. Was noch dazu sehr üble und unmenschliche Auswüchse annahm.

    Leider lernen manche Menschen nicht aus Erfahrungen, weshalb sie Fehler immer und immer wiederholen wollen. Aber diese Betonköpfe sind zum Glück für alle nicht mehrheitsfähig. Egal, ob es sich um rechte oder linke Spinner handelt, es ist doch ein und dieselbe Sorte Mensch, nur mit einem anderen Stempel auf dem Etikett. Sie gehören dorthin, wo ihre Ideologien schon sind – in den Mülleimer der Geschichte.

  12. Die Antworten kann ich so nicht unkommentiert lassen.
    Warum sollte man Ihre Partei wählen?
    zu 1.: Die Freibeträge wurden nur auf Druck des Bundesverfassungsgericht geändert und sind immer noch deutlich unter den geforderten Summen. Die einzige Steuerentlastung gab es für Hoteliers (Gruß an Parteifreund Lohmy) mit der Enführung der Minderbesteuerung für Hotelfrühstück.
    zu 2.: Ich konnte bei den FDP-Regierungsmitgliedern keinerlei Aktionen beüglich des NSA-Spionageskandals erkennen. Auch war die Partei nicht wirklich gegen die Vorratsdatenspeicherung in den letzten 4 Jahren in der Regierung.
    zu 3.: wa die FDP von Bürgerbeteiligung hält, kann man hier nachlesen (https://www.openpetition.de/blog/wahlen-sie-burgerbeteiligung-am-22-september/)
    zu 5.: kurz gesagt für Braunkohletagebaue und Kernkraft.

    Die Dampfplauderer von der FDP sollten eine Weile mal abstinent vom Bundestag leben. Das tut ihnen und uns mal gut.

  13. @nurmalso:
    Ich denke nicht, dass der RealSoz an „widerwärtigen Menschen“ gescheitert ist, sondern an seinen inneren Widersprüchen, z.B., dass sich eine Minderheit von Parteikadern einbildete, die Wirtschaft lenken zu können. Ebenso wird der Kapitalismus scheitern, da eine Minderheit von Leuten sich nicht auf Dauer den Reichtum der Gesellschaft aneignen kann. Ich weiß nicht, in welchen Kreisen Du Dich so bewegst, in meinem Umfeld gibt es wenige Menschen, die so widerwärtig wären, dass sich mit ihnen kein gemeinschaftliches Projekt realisieren ließe. Nein, nicht „der Mensch“ ist schlecht, der real existierende Kapitalismus ist es. Und natürlich fördert dieses System alle möglichen Widerwärtigkeiten…und spült den einen oder anderen widerwärtigen Menschen „nach oben“.

  14. @Seldon: Der Sozialismus ist hauptsächlich daran gescheitert, dass Gleichmacherei nicht funktioniert. Sie hat bei denen nicht funktioniert, die den Sozialismus in der DDR propagiert haben – die Macht hat sie offensichtlich dazu verführt, sich selbst zu bereichern und sich persönlich über andere zu stellen. Und sie hat bei denen nicht funktioniert, die die Vorgaben zu befolgen hatten – denn wer will schon eine Kopie des Nachbarn sein, den gleichen Trabant fahren, in der gleichen Wohnung wohnen, mit gleichen Möbeln und den gleichen Garten in der gleichen Gartenanlage in gleicher Größe haben. (sicher, Du kannst das Wort „gleich“ durch „ähnlich“ ersetzen, aber das ändert nichts)

    Der Sozialismus basiert auf der unrealistischen Annahme, das Menschen sich freiwillig beschränken und freiwillig mit anderen teilen – das heisst zum Vorteil von anderen auf eigene Vorteile verzichten. Nunja, verlockende Vorstellung. In Russland hatten sie gut 70 Jahre Zeit für die Umsetzung, in der DDR gut 40, im restlichen Ostblock ebenso, China hat es nur noch als Etikett, und in Kuba kommen sie grad vom großen Plan ab. Nirgends hat es geklappt. Wieviele Beweise braucht es noch, dass es nicht funktioniert? Ich denke, die Menschheit hat genug Zeit damit verschwendet – nebenbei bemerkt angereicht durch Unterdrückung, Verfolgung, Ermordung usw. usf.

    Ich sage nicht, dass Kapitalismus das Non-plus-Ultra ist. Mit Sicherheit nicht. Und mir springt auch das Messer in der Tasche auf, wenn ich sehe, dass ein geringer Teil der Bevölkerung den Großteil des Wohlstands auf sich vereint. Und derselbe Prozentteil ebenfalls die Macht konzentriert. Und sich mit Hilfe dieser Macht über sämtliche Regeln und Gesetze stellt, die letztendlich nur dazu dienen, den kleinen Mann unter Kontrolle zu halten – damit der eigene Stand geschützt ist.

    Aber was auch klar ist: Dem durchschnittlichen Bürger geht es jetzt und hier besser, als es im Sozialismus jemals der Fall war, und aus o.g. Gründen jemals sein kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass zuerst Wohlstand erwirtschaftet werden muss, bevor man ihn verteilt. Und dass es eine ausgewogene Balance an Motivation für alle geben muss, diesen zu erwirtschaften. Einfach umverteilen schafft das nicht, ruiniert die Wirtschaft und damit den Wohlstand aller.

    Ich denke, Ziel muss es sein, nach VORN zu gehen und sich weiterzuentwickeln. Gescheiterten Idealen der Vergangenheit nachzutrauern, ist aber mit Sicherheit nicht der Schritt nach vorn.

    @HinzundKunz: Wer mit Zitaten über widerwärtige Menschen um sich wirft, sollte nicht im Glashaus sitzen. Das hast Du doch sicher verstanden ;).

  15. sozialismus siegt!…oder hat niemand die DOKUMENTATIONEN der uss enterprise gesehen? ???

    und ganz ernsthaft gesprochen-den ddr sozialismus verteufeln, ok. aber ist denn das aktuelle system so toll? die staaten sind quasi unendlich hoch verschuldet, die wirtschaft produziert überwiegend müll bzw dinge, die nach kurzer zeit müll werden, lohnsklaverei im dienstleistungsbereich ist gang und gebe und sich in andere länder mit waffengewalt einzumischen, gehört mittlerweile zum alltag. heil dir, schöner kapitalismus. und damit wären wir wieder bei den widerlingen von der fdp

  16. @anni: Ich hätte nie gedacht, daß ich der FDP mal zustimme, aber hier hat sie Recht. Jedes verkaufte Ticket der Forsythe-Company wird vom Steuerzahler mit 500€ bezuschusst. Dies ist in Zeiten knapper Kassen meines Erachtens nicht mehr zu verantworten!

  17. 500€ je Ticket- das ist ja ein bisschen übertrieben? ;-)

    es wird ja auch jeder Kitaplatz -Schulplatz- Sportverein +Wirtschaft vom Steuerzahler bezuschusst. Eine breite Kulturlandschaft sollte erhalten bleiben.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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