Bundestagswahl: Die Kandidaten im Interview

Am kommenden Sonntag ist Bundestagswahl. Die Bewohner der Neustadt dürfen im Wahlkreis 160 „Dresden II – Bautzen II“ wählen. Für alle, die vielleicht noch unentschlossen sind, habe ich die aus meiner Sicht wichtigsten acht Kandidaten per E-Mail befragt. Alle haben die gleichen Fragen bekommen ohne Vorgaben, was die Antwortlänge angeht. Auf Nachfrage habe ich empfohlen, sich kurz zu fassen. Ich werde ab heute jeden Tag zwei Interviews in alphabetischer Reihenfolge veröffentlichen.

Das sind die Direktkandidaten für den Wahlkreis 160, Ausnahme: Kai von Kuenheim (Alternative für Deutschland) – die Partei hat keine Direktkandidaten, er kandidiert über die Landesliste. Für weiterführende Informationen über die Kandidaten empfehle ich den Wahl-O-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung und das Portal abgeordnetenwatch.de, die Wahllokale in der Neustadt sind auf dem Themenstadtplan eingezeichnet. Die Dresdner Wahllokale sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Anschließend werden die Stimmen ausgezählt. Wahlhandlung sowie Ergebnisermittlung sind öffentlich. Jede interessierte Person kann zuschauen.

Die Wähler haben bei der Bundestagswahl zwei Stimmen. Mit der Erststimme wählt der Wähler einen von mehreren Bewerbern aus seinem Wahlkreis als Direktkandidaten. Der Kandidat mit den meisten Direktstimmen im Wahlkreis zieht als Abgeordneter in den Bundestag ein. Mit der Zweitstimme wählt er eine von mehreren Landeslisten, die von den Parteien aufgestellt worden sind. Die Zweitstimme ist für die Verteilung der Sitze im Bundestag auf die einzelnen Parteien maßgeblich.

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8 Kommentare zu “Bundestagswahl: Die Kandidaten im Interview

  1. Vielen Dank!!! – für Engagement und Teilen der gewonnenen Informationen!

    Ich werd meine Entscheidung für die Wahl des Direktmandaten zum großen Teil hierdurch beeinflußen lassen.

  2. Vielen herzlichen Dank Jan – Deine Mühe in allen Ehren – mein Respekt ist bei Dir – wirklich!

    Aber es wird meine Wahl nicht beeinflussen….

  3. zwei Fragen:
    1. weiß jemand warum „unser“ Wahlkreis fast bis ins sorbische reicht und die andere Elbseite aber für sich bleiben konnte/durfte?
    2. warum die RRG-Kandidaten es nicht auf die Reihe bekommen eine Empfehlung für den aussichtsreichsten Kandidaten auszusprechen? (Erststimme)
    der Vaatz sitzt seit 98 ununterbrochen im Bundestag & kann wahrscheinlich schon garnicht mehr vor Lachen :-(

  4. @vorbeifahrer: Absprachen und Wahlempfehlungen für Kandidaten anderer Parteien bei Bundestagswahlkreisen sind in Sachsen bisher nicht üblich gewesen – leider, so muss man aus Sicht der Nicht-CDU-Wähler sagen.
    Und diesmal sind die Kandidaten der linken Parteien ja durchaus auch sehr unterschiedlich in ihren Positionen (ich sag nur GLOBUS!)
    Da kann man nur sehen, dass man sich wenigstens im Freundes- und Bekanntenkreis auf einen einigt, ob’s wirklich hilft, ist eine andere Frage…
    Man sollte sich vielleicht fragen, welcher der vier „linken“ Kandidaten ist der prominenteste und hat damit die Chance auf viele Stimmen?
    Der Wahlkreiszuschnitt ist übrigens schon länger so wie er ist. Hat historische Gründe und wer weiß, vielleicht wollte ja jemand die Neustadt-Wählerschaft mit der des Schönfelder Hochlandes und der Westlausitz „neutralisieren“…

  5. Der Zuschnitt des Wahlkreises ist in der Tat nicht ganz unwichtig. Leipzig hat auch 2 WK, jedoch ohne irgendwelche Umlandgemeinden. Dort gabs bspw. jahrelang SPD Direktmandate im BT. In Dresden ist der (ohnehin etwas konservativere) WK I ohne Umland, während unser WK DD II eben noch das (konservativere) Umland enthält. Die Idee der „Neutralisierung“ ist da naheliegend und wurde so auch zwischen den Parteien diskutiert. Bevor hier jetzt aber das große Gefänze losgeht: so lassen sich übrigens auch extrem radikale Wählerschaften „neutralisieren“, ein Vorteil für alle Demokraten.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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