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Neustadt-Kinotipps ab 27. August 2026

Neustadt-Geflüster bei Google bevorzugen

Auch in dieser Woche gibt es in den Neustädter Programmkinos wieder einige spannende Neustarts. Wir stellen die Filme vor, die in Thalia und Schauburg neu auf die Leinwand kommen.

Schauburg, Bundesstart: Staatsschutz

Staatsschutz – in der Schauburg

In Faraz Shariats Film „Staatsschutz“ geht es um die junge Staatsanwältin Seyo Kim. Schon zu Beginn entsteht eine bedrohliche Stimmung, als ein Anschlag auf ihr Leben verübt wird. Seyo beginnt sofort mit den Ermittlungen, doch ihre eigene Staatsanwaltschaft versucht, sie davon abzuhalten. Sie soll sich aus den Untersuchungen heraushalten. Stattdessen sucht sie sich eine Anwältin und versucht, das System von innen heraus zu verändern.

Der Film basiert auf jahrelangen Recherchen der Autorinnen Claudia Schaefer, Dr. Sun-Ju Choi und Jee-Un Kim. Dabei greift er reale Fälle wie den NSU, den Fall Oury Jalloh sowie die Anschläge von Halle und Hanau und den Neukölln-Komplex auf. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum viele antifaschistisch eingestellte Menschen eine Karriere in staatlichen Institutionen vermeiden und dadurch rechten Kräften mehr Raum überlassen.

Thalia, Bundesstart: Der Heimatlose

Der Heimatlose – im Thalia

Als Hein (Paul Boche) in seine Heimat – eine kleine Insel an der deutschen Küste – zurückkehrt, weht ein kalter Wind und statt willkommen geheißen zu werden, behauptet das gesamte Dorf, dass sie ihn nicht kennen. Der Film erzählt von neuen Begegnungen, Erinnerungen und einem Prozess, der abstimmen soll, ob Hein wirklich dazugehört. Bei diesem wird nicht nur seine Schwester Heide (Stephanie Amarell) befragt, sondern auch seine damaligen zwei besten Freunde Greta (Emilia Schüle) sowie sein bester Freund Friedemann (Philip Froissant), für den er vor allem zurückgekehrt ist.

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Tanga Elektra am 30. August bei Kultur am Pavillon

Die Häuser, in die sich die Menschen dauernd zurückziehen, sind dabei eine im „Dogville“-Stil gehaltene Szenerie. Rahmen, Böden und vereinzelte Details schaffen kulissenartige Plätze, an denen aber nie bühnenhaft oder verkünstelt gespielt wird. Das Ganze wurde in der Abgeschiedenheit der Insel so realisiert, dass der Film etwas Zeitloses besitzt.

Schauburg, Bundesstart: Oh La La 2 – Neue Tests, Neues Chaos

Oh La La 2 – Neue Tests, Neues Chaos – in der Schauburg

Der Schlossherr Frédéric (Christian Clavier) lässt erneut einen DNA-Test machen und erfährt dabei, dass seine bisher bekannte Familiengeschichte nicht stimmt. Stattdessen hat er Verwandte in der Türkei. Sein neuer Cousin Mehmet Suleymanoglu steht bald vor der Tür und wird zum Mittelpunkt vieler Situationen und Witze. Auch die Familien von François und Alice spielen weiterhin eine wichtige Rolle. Die beiden sind noch nicht verheiratet, doch ihre Eltern planen eine Hochzeit. Dabei treffen erneut unterschiedliche kulturelle und familiäre Vorstellungen aufeinander.

Thalia: Hiddensee

Hiddensee – im Thalia

Dem Beschreiben, Besuchen, Bewundern der Insel Hiddensee lag immer schon ein besonderer Zauber inne. Immer schon zog es Menschen weg von den mondänen Seebädern der Begüterten und Betuchten, hin zu den unverbauten, unmotorisierten 17 Kilometern Ostseesand. So wuchs übers letzte Jahrhundert ein ansehnlicher Kreis an Dauergästen und Zeit-Insulanern heran. Egal unter welchem Regime, hier war das Publikum immer erlesen, speziell und charmant.

Im Sommer residierten hier Gerhart Hauptmann, Joachim Ringelnatz, Heinrich George oder Asta Nielsen. Fest verbunden mit der Insel ist auch der Name von Gret Palucca, die hier viele Sommermonate mit ihren Schülerinnen arbeitete. Wie passen Karl-Eduard von Schnitzler, Nina Hagen, Bertolt Brecht oder Feeling B. in das Urlaubsparadies und wie die Dokumentarfilmerin Annekatrin Hendel?

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Marlo Grosshardt

Selbst bei so viel herrlichem Publikum gilt es Geschichte zu schürfen, hat Hendel sich gesagt, und erinnert sich an ihre eigene, wilde Sommer-Jugend auf Hiddensee. In einem stillen Schwarz-Weiß porträtiert sie die Insel von heute, mit ihren aktuellen kommunalpolitischen Zerwürfnissen, die Insel ihrer eigenen Jugend mit den Punkkonzerten am Strand und die Insel von anno damals, mit all den namhaften Festlandflüchtlingen, die der Inselpuppenspieler Karl Huck liebevoll verfremdet.

Schauburg, Bundesstart: Tad Stones und die Wunderlampe

Tad Stones und die Wunderlampe – in der Schauburg

Tad ist zurück, und wie immer beginnt alles mit der besten aller Absichten: Er will eigentlich nur in Ruhe archäologische Schätze bestaunen. Doch Tad wäre nicht Tad, wenn er nicht innerhalb von fünf Minuten versehentlich einen uralten Bann lösen würde, der magische Kräfte freisetzt und die ganze Welt bedroht.

Ein Hobbyarchäologe, der Chaos auslöst, während er eigentlich nur gucken wollte. Gemeinsam mit Sara Lavroff, der charmanten Mumie, dem Hund Jeff und dem Papagei Belzoni stürzt er sich in ein neues Abenteuer, das von geheimnisvollen Basaren bis zu spektakulären Landschaften reicht. Die Mission führt zur legendären Wunderlampe, einem Artefakt, das angeblich Wünsche erfüllen kann. Natürlich zieht so ein Ding auch Gegner an.

Thalia: Was haben wir gelacht

Was haben wir gelacht – im Thalia

Warum lachen wir eigentlich – und worüber? Die Dokumentation begibt sich auf eine unterhaltsame Reise durch die Geschichte des Humors. Archivaufnahmen, persönliche Erinnerungen und kluge Beobachtungen verbinden sich zu einer ebenso amüsanten wie nachdenklichen Zeitreise.

Neustadt-Kinotipps ab 27. August: Freikarten

  • Das Neustadt-Geflüster verlost diese Woche jeweils zwei Freikarten für das Thalia und die Schauburg für die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Ergänzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet Sonntagabend statt.
  • Alle Dresdner Kinos und Filme unter www.kinokalender.com

Ein Kommentar

  1. Hallo, ich würde mich über 2 Karten für den Film „Staatsschutz“ in der Schauburg freuen. Danke und bunte Grüße Cornelia

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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