Getroffen kurz vor einem Festival in der Nähe von Dresden. Ein Gespräch über Musik, Sternburg und Dinge, die sich vermutlich auch nach dem Interview nicht vollständig erklären lassen.

Gegründet wurde das Projekt 2026. Ihren Sound beschreiben Sterni & Bert in drei Worten: süffig, würzig und mild.
Wie man ihre Musik jemandem erklären soll, der sie noch nie gehört hat?
Die Antwort fällt denkbar knapp aus:
„Göttlich.“
Was die Menschen bei einem Sterni-&-Bert-Konzert erwartet:
„Kontroverse Auseinandersetzung mit sich selbst im Nachtleben“. Was genau das bedeutet, muss vermutlich jede*r selbst herausfinden.
Beim Schreiben neuer Songs ist ihnen vor allem eines wichtig: Bier. Und auch Dresden spielt für das Projekt eine entscheidende Rolle – genauer gesagt: Sternburg im Alaunpark.
Aktuell arbeiten Sterni & Bert nach eigener Aussage daran, alle Puppen der Sesamstraße zu kaufen. Parallel entsteht ihre erste Single, auf die man sich in den kommenden Monaten freuen darf.
Mit wem würden sie gerne mal die Bühne teilen?
Andrea Berg.
Und wenn sie sich den Ort für einen Gig frei aussuchen könnten, wäre die Antwort ebenso eindeutig: die Sternburg-Brauerei.
Ein guter Rap-Song besteht für die beiden aus „misogynen Texten und einem fetten Beat“. Überhaupt lebt das Projekt von Überzeichnung, Ironie und bewusstem Unsinn – entsprechend ernst sollte man wohl auch die eine oder andere Antwort nehmen.
Und was überrascht Menschen vermutlich am meisten, wenn sie Sterni & Bert zum ersten Mal sehen?
„Verführerische Outfits und Hüftschwung wie eine Kobra.“
Worauf man sich als nächstes freuen darf?
Auf die erste Single – und vermutlich auf noch mehr Dinge, die man vorher nicht kommen sieht.
Schnellfragerunde
Sponsoring von Kika oder Sternburg?
Beides.
Bühne oder Späti?
Palast.
Clubshow oder Dorffest?
„Wir bringen die Clubshow aufs Dorf“.
Goldkette oder Trainingsjacke?
Trainingsjacke.

Sterni und Bert
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Über den Autor
Der Dresdner Fotograf Johannes Haupt nimmt in unregelmäßigen Abständen Dresdner Musikerinnen, Musiker und Bands vor die Linse. Auf diversen Konzerten kann man ihn in der Nähe der Bühne sehen. Heraus kommen wunderbare Eindrücke von Live-Auftritten. Seit einer Weile hat Johannes, der hauptberuflich als Krankenpfleger in der Notaufnahme arbeitet, sein Portfolio um Porträts erweitert. Dafür trifft er Musiker abseits der Clubs und interviewt sie. Das Neustadt-Geflüster veröffentlicht in unregelmäßigen Abständen diese Interviews.
- Johannes Haupt betreibt zwei Instagram-Kanäle: Auf www.instagram.com/haupt_motiv gibt es sein komplettes Portfolio zu sehen, die Interviews veröffentlicht er auf www.instagram.com/sounddcheck
- Im Neustadt-Geflüster finden sich die Beiträge unter dem Hashtag #sounddcheck





















