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Die Linke

Durchsuchungen nach Angriffen in der Äußeren Neustadt

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Die Staatsanwaltschaft Dresden und das Landeskriminalamt Sachsen ermitteln gegen sieben Männer im Alter zwischen 20 und 35 Jahren. Die sieben deutschen Staatsangehörigen stehen unter anderem im Verdacht der gemeinschaftlichen gefährlichen Körperverletzung.

Polizeieinsatz in der Äußeren Neustadt - Foto: xcitepress.com
Polizeieinsatz in der Äußeren Neustadt – Foto: xcitepress.com

Die Ermittlungen beziehen sich auf zwei Auseinandersetzungen in der Äußeren Neustadt. Sie ereigneten sich in der Nacht vom 4. auf den 5. August 2025 (Neustadt-Geflüster vom 5. August 2025).

Angriffe nach verbalen Auseinandersetzungen

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden sollen die sieben Beschuldigten gemeinsam mit mindestens drei bislang unbekannten Täter*innen zwei Personengruppen angegriffen haben. Zuvor soll es verbale Auseinandersetzungen gegeben haben. Im ersten Fall geht es um eine Gruppe aus fünf Personen. Im zweiten Fall ermitteln die Behörden wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung, Nötigung und Sachbeschädigung zum Nachteil einer Gruppe aus vier Personen. Die Angreifer sollen sich mit Sturmmasken vermummt haben. Zudem sollen sie Bierflaschen nach den Geschädigten geworfen haben.

Schlagstock und Schusswaffe vorgehalten

Während der zweiten Auseinandersetzung flüchteten sich die Geschädigten laut Ermittlungsbehörden in ein Auto. Die Beschuldigten sollen gegen den Pkw getreten haben. Einer Geschädigten sollen sie einen Schlagstock und eine Schusswaffe vorgehalten haben. Dabei sollen sie die Frau aufgefordert haben, zu verschwinden. Einige der Geschädigten erlitten leichte Prellungen und Schnittverletzungen.

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Durchsuchungen in drei Bundesländern

Am 29. September 2026 fanden im Zusammenhang mit dem Ermittlungsverfahren umfangreiche Durchsuchungen statt. Die Maßnahmen erfolgten in Sachsen, Baden-Württemberg und Mecklenburg-Vorpommern. An dem Einsatz beteiligten sich Beamte des Landeskriminalamts Sachsen und der Bereitschaftspolizei Sachsen. Auch die jeweils zuständigen örtlichen Polizeidienststellen waren beteiligt. Die Ermittlungen dauern an.

Bekannter Neonazi involviert?

Noch am Tag der Auseinandersetzungen hatte der Rechtsextremist Max Schreiber (Freie Sachsen, früher NPD) auf seinem Telegram-Kanal darüber berichtet. Gerüchte, wonach Schreiber selbst an der nächtlichen Auseinandersetzung beteiligt gewesen sein soll, bestätigte das LKA am Dienstag nicht. Schreiber besuchte in der Folge die Neustadt. Bei seinem Besuch fand dort ein Spendenlauf für Mission Lifeline statt (Neustadt-Geflüster vom 8. August 2025).

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