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Diagonal-Ampel wird eingerichtet

Neustadt-Geflüster bei Google bevorzugen

Heute haben die Arbeiten an der Ampelanlage an der Schiefen Ecke begonnen. Erste Markierungen auf der Straße deuten an, wie die künftige Wegeführung aussehen soll. Außerdem wurden bereits die Ketten an den entsprechenden Stellen abgenommen.

Diagonal-Ampel für Schiefe Ecke wird eingerichtet. Foto: Anton Launer
Diagonal-Ampel für Schiefe Ecke wird eingerichtet. Foto: Anton Launer

Künftig soll es möglich sein, direkt vom Musikhaus Neustadt zum Tranquillo zu wechseln oder vom Café Continental zum Petacco. Fußgänger*innen erhalten dann ein sogenanntes Rundumgrün und können in alle Richtungen und auch quer über die Kreuzung wechseln. Dafür muss die Steuerung der Ampel umgestellt werden.

Wie André Zschoge vom Stadtplanungsamt bei einer Vor-Ort-Begehung erläuterte, werde sich mit der neuen Regelung die Wartezeit für den Autoverkehr geringfügig erhöhen.

Die Stadt nutzt die Gelegenheit und erneuert das Steuergerät. Außerdem werden zusätzliche Signalgeber installiert. Neben den Arbeiten an der Ampel sind auch Markierungsarbeiten vorgesehen. Die Arbeiten sollen bis Ende Juni abgeschlossen werden.

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Während der Bauzeit regelt eine Baustellenampel den Verkehr an der Kreuzung. Die Aufsteller für die Baustellenampel standen heute Mittag schon vor Ort. Für den Verkehr kann es in den kommenden Tagen zeitweise zu Einschränkungen kommen.

Das Projekt Diagonalgrün ist ein Teil der Testphase des Projektes „Louisenstraße im Wandel“. Bei mehreren Anwohnerversammlungen wurden Ideen gesammelt, das Kinder- und Jugendbüro beteiligte die Jüngsten an der Ideenfindung (Neustadt-Geflüster vom 13. März 2024). Anfang des Monats wurde der erste Teil des Projektes: der Begrünungstest zwischen Rothenburger und Alaunstraße eingeweiht (Neustadt-Geflüster vom 5. Juni 2026). Die Testphase läuft bis Oktober, gleichzeitig gibt es eine Online-Befragung zum Thema. Dort können Anwohnende und Interessierte ihre Einschätzungen zu den bisherigen Maßnahmen abgeben.

Am Ende sollen die Ergebnisse ausgewertet werden und in die künftigen Pläne für eine Umgestaltung der Louisenstraße einfließen.

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17 Kommentare

  1. Diese sogenannte Diagonal Ampel ist in Japan nicht nur an der berühmten
    Shibuya Kreuzung üblich.

  2. Mit Verlaub, aber das ist in Dresden nun wirklich mit Abstand die sinnloseste Kreuzung dafür.

  3. …wichtig ist auch zu sagen, dass die Japaner hurtig über die Kreuzung ziehen und sich da nicht zum Plausch im neu erlebten „sozialen Raum“ treffen…

  4. Keine Tunnellösung? Enttäuschend! Was nehmen die dafür Verantwortlichen eigentlich für wilde Drogen?

  5. Das hätte es bei den Roten nicht gegeben und auch in keinem Russenfilm.
    Dass für solchen Unsinn Geld da ist, überrascht schon ein wenig. Was will man denn damit erreichen? Das niemand mehr auf dem Gehsteig rumlungert?

  6. Das macht schon Sinn, gerade an der bunten Ecke. Bleiben die Poller, wird der Straßenbelag auch endlich mal .. Isser gar schon?
    Ma‘ müsste glatt mal wieder vorbeigehen :)

  7. tolle sache! ich kreuze die kreuzung tatsächlich meistens diagonal und so erspart es eine menge zeit

  8. Hey Leute, endlich bekommt die Ecke einen neuen und brauchbaren Namen: Shibuya, auch: Shibuya-Ecke oder Shibuya-Corner. Der alte Krams mit Bunte, Schiefe oder Assi-Ecke is over. Alle Touris werden jetzt zur DD-Shibuya pilgern. So mit überall noch ollem altem Pflaster gibts das weltweit nur hier, hier in der Smart City Dresden, der Krönung der neuen Hightech-Welt.

  9. Ich finde es super, mal neue Konzepte auszuprobieren. Kann man vielleicht auch für andere Ecken was draus lernen. Die üblichen Meckerer verstehe ich nicht. Man will in der progressiven Neustadt wohnen und echauffiert sich dann, dass für neue Lösungen Geld ausgegeben wird. Es ist eher überraschend positiv, dass die Stadtplanung da mitmacht. Bin gespannt!

  10. Wo findet man eine fachliche Erklärung, warum so eine Querung dort nützlich ist? Erwähnt wurde, daß sich die Ampelphasen verlängern. welche Vorteile bringt das an dieser Kreuzung?

  11. Lieber Frank, es handelt sich, wie auch bei der Begrünung um einen Test, einen Versuch. Damit soll herausgefunden werden, ob eine Querung dort nützlich ist. Vielleicht gibt es dann zum Ende des Versuches eine fachliche Erklärung.

  12. Wie kann sein, das für so etwas Geld da ist und die Hauptstraße bekommt keine Blumen bepflanzt aus Kosten Gründen ,egal Hauptsache der OB hat seinen Brunnen vorm Rathaus für viele Millionen

  13. Lieber Jens-Uwe, das hat etwas mit unterschiedlichen Finanztöpfen zu tun. Für das Projekt Louisenstraße gibt es Geld vom Stadtbezirk, für die Grünflächenarbeiten wird auf den normalen Stadthaushalt zugegriffen, der ist gerade auf 50 Prozent gekürzt, wegen der Haushaltssperre.

  14. Bei dem dichten Autoverkehr könnte man die Ampeln zwischen 9 und 15 Uhr auch ausschalten. Da kommt aller 5min ein Auto und aller 10min eine Bahn. 75% der Fußgänger ignorieren dann sowieso die aktuelle Farbe des Ampellichtes.

  15. Die älteren Neustädter können sich noch erinnern, dass es vor und bei der Installation dieser Ampel seinerszeit massive Proteste gab. Eine sinnlose Sache, diese Ampel, jedenfalls zu den meisten Zeiten. Aber, so hieß es damals, es mußten die bereitgestellten Fördermittel in Anspruch genommen werden, damit sie nicht verfallen. Und in diesem Zusammenhang („Verbesserung der Aufenthaltsqualität“): schaut sich mal jemand an, was in den provisorischen Beeten in der Louisenstraße wächst? Überhaupt wachsen kann? Die flachen Beete enthalten nicht mal Mutterboden, sondern einfach gelblichen, sandigen Lehm. Und darauf wächst, logischerweise, Melde, eine typische Pionierpflanze auf kargem Boden. Aber die wurde nicht extra ausgesät, oder? Das wäre dann doch eine Posse.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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