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Geht Steil – Bass auflegen, Strukturen aufbrechen

Getroffen im Sektor – während im Hintergrund Lichttechnik installiert und Dekoelemente für die nächste Party vorbereitet werden.

Geht steilFoto: Johannes Haupt
Geht steil – Foto: Johannes Haupt

Geht Steil ist seit etwa fünf Jahren musikalisch aktiv – als DJ unterwegs in verschiedenen Clubs, Kollektiven und Kontexten. Der Sound: zwischen House, Techno, Trance und Frenchcore – mal schneller, mal atmosphärischer.

Drei Worte, mit denen sie ihre Musik beschreiben würde:

Geht immer steil. (wie auch sonst)

& Dresden?

Wer vernetzt ist, findet viele Möglichkeiten. Die Clublandschaft sei vielfältig, doch gleichzeitig verändere sich einiges – der Underground wird kleiner, manche Räume verschwinden, und die Bewegung in Richtung Mainstream ist spürbar. Die Szene ist im Wandel – mit Chancen, aber auch Herausforderungen.

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Langfristige Ziele?

Einmal auf einem großen Festival auflegen und eine FLINTA-Party organisieren, bei der ausschließlich FLINTA auflegen und gestalten. Erste Schritte dahin gibt es bereits – mit Konzept, Struktur und Raum.

Stilrichtung?

Genregrenzen spielen für Geht Steil keine große Rolle – Musik ist eher ein Werkzeug, Räume zu schaffen, statt sich in Stilen festzulegen.

Wünsche:

Mehr Diversität – insbesondere in Bezug auf Gender und POC – sowie offenere Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden können. Strukturen müssten zugänglicher, weniger exklusiv sein.

Artists, mit denen die Zusammenarbeit gut wäre?

Eloisa und Carotin

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Geht steilFoto: Johannes Haupt
Geht steil – Foto: Johannes Haupt

Dresdner Acts, die man laut ihr auf dem Schirm haben sollte, sind:

Carotin, Labuktu, sraj.musc, newschema und Druckausgleich – alles Projekte, die mit Energie und Haltung auffallen.

Welche Orte und Kollektive sind für sie essenziell?

Sektor Evolution, der Alte Leipziger Bahnhof, das Kollektiv SektGabis sowie Riot Rhythms. Sie stehen für alternative Clubkultur, für sichtbare Vielfalt, aber auch für DIY-Strukturen abseits etablierter Wege.

Geht steilFoto: Johannes Haupt
Geht steil – Foto: Johannes Haupt

Über den Autor

Der Dresdner Fotograf Johannes Haupt nimmt in unregelmäßigen Abständen Dresdner Musikerinnen, Musiker und Bands vor die Linse. Auf diversen Konzerten kann man ihn in der Nähe der Bühne sehen. Heraus kommen wunderbare Eindrücke von Live-Auftritten. Seit einer Weile hat Johannes, der hauptberuflich als Krankenpfleger in der Notaufnahme arbeitet, sein Portfolio um Porträts erweitert. Dafür trifft er Musiker abseits der Clubs und interviewt sie. Das Neustadt-Geflüster wird in unregelmäßigen Abständen diese Interviews hier veröffentlichen.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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