Anzeige

Make it Pop Hellerau

Neustadt-Kinotipps ab 9. April 2026

Schauburg, Bundesstart: Der Magier im Kreml

Der Magier im Kreml – in der Schauburg

Der Beginn der 1990er Jahre in Russland, Chaos pur, ein junger Künstler, Vadim Baranov (Paul Dano), genießt die zunächst grenzenlos scheinenden Freiheiten. Er gewinnt an Einfluss, produziert Reality-TV und begegnet Personen des öffentlichen Lebens, Politikern und schließlich dem Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB: Wladimir Putin (Jude Law). Es ist die Phase, in der Putin als Nachfolger Boris Jelzins aufgebaut werden soll. Baranov wird sein Berater, gestaltet über Jahre das politische System mit, manipuliert, verfälscht, lügt. Sehr viel später, als er schon lange zurückgezogen lebt, entschließt er sich, über das System zu sprechen, das er maßgeblich mit installiert hat, und schildert einem amerikanischen Gast seine Geschichte. Die Story eines Mannes, der als Theaterregisseur startete und zum zentralen Berater des Präsidentschaftskandidaten wurde, der einem Volk genau die Geschichten verkaufte, die es hören wollte. Spannend, dass der „Magier“ auch seinem Gast gegenüber die Grenzen zwischen Wahrheit und Fiktion verwischt.

Thalia, Bundesstart: Wanda

Wanda – im Thalia

Barbara Loden erzählt in ihrem einzigen Spielfilm von einer Frau, die scheinbar ziellos durch das ländliche Pennsylvania zieht. Nachdem sie ihren Mann und ihre Kinder verlassen hat, treibt Wanda von Ort zu Ort, von Begegnung zu Beziehung, durch soziale und emotionale Randzonen. Als sie sich einem Kleinkriminellen anschließt, scheint sie ihre bisherige Existenz vollkommen hinter sich zu lassen, bis ein missglückter Banküberfall ihr Leben abermals in eine andere Richtung lenkt.

Barbara Loden, die Regie führte, das Drehbuch schrieb und selbst die Hauptrolle verkörperte, entwirft mit einer fast dokumentarischen Bildsprache ein radikal offenes Porträt weiblicher Existenz. Wanda ist eine Antiheldin jenseits von Opfermythen, Emanzipationsfantasien oder moralischen Bewertungen. Als leise, unbequeme Gegenstimme zum männlich dominierten New-Hollywood-Kino wirkt »Wanda« noch heute erstaunlich aktuell und beeinflusste zahlreiche Regisseure und Schauspieler wie Isabelle Huppert, Nan Goldin, Marguerite Duras oder Christian Petzold. Ein Stück zeitloses Kino über weibliche Existenz, Sichtbarkeit und radikale kreative Autonomie, aus einer Zeit, in der Regisseurinnen noch die Ausnahme waren.

Schauburg, Bundesstart: How To Make A Killing – Todsicheres Erbe

How To Make A Killing – Todsicheres Erbe – in der Schauburg

Becket Redfellow (Glen Powell) ist Sohn von Mary Redfellow, einer verstoßenen Tochter des 28 Milliarden schweren Redfellow-Imperiums. Nach ihrem Tod in ärmlichen Verhältnissen dürstet es den smarten und gut aussehenden Becket nach Rache und auch dem Familienvermögen! Und so kommt es, dass einer nach dem anderen aus dem Kreise der „Lieben“ unglückliche Unfälle und Umstände erfährt, sodass sich die Rangfolge stetig zugunsten Beckets ändert. Doch da ist auch noch Julia Steinway (Margaret Qualley), die ihm nicht nur schöne Augen macht, sondern auch mehr zu ahnen scheint, als ihm lieb sein kann!

Anzeige

Dominic Jozwiak in der Schauburg

Anzeige

Die Linke

Anzeige

Societaetstheater

Anzeige

Blaue Fabrik

Anzeige

Villandry

Anzeige

Blitzumzug

Anzeige

teilAuto

Anzeige

Semper Oberschule Dresden

Anzeige

Deutsches Hygiene-Museum

Anzeige

Zeitlos

Anzeige

tranquillo

Anzeige

Filmfest Dresden

Anzeige

Louisenstraße im Wandel

Anzeige

Lehrstellenbörse

Thalia, Bundesstart: It’s Never Over, Jeff Buckley

It’s Never Over, Jeff Buckley – im Thalia

Dokumentation über das Leben des aufstrebenden jungen Stars mit der umwerfenden Stimme und grenzenlosen Schaffenskraft, der die Musikwelt der 90er Jahre in Aufruhr versetzte, als er im Alter von 30 Jahren nach der Veröffentlichung seines von Kritikern gefeierten Debütalbums „Grace“ überraschend starb. Er ertrank 1997 bei einem Badeunfall.

Anhand von nie zuvor gezeigtem Filmmaterial aus Buckleys Archiven und intimen Berichten seiner Mutter Mary Guibert, seiner ehemaligen Partnerinnen Rebecca Moore und Joan Wasser, von Jeffs ehemaligen Bandkollegen, darunter Michael Tighe und Parker Kindred, und von bekannten Persönlichkeiten wie Ben Harper und Aimee Mann, beleuchtet der Film das Leben und den Tod einer der einflussreichsten und auch rätselhaftesten Figuren der modernen Musikgeschichte.

Schauburg, Bundesstart: Arco – Eine fantastische Reise durch die Zeiten

Arco – Eine fantastische Reise durch die Zeiten – in der Schauburg

Arco, ein Junge aus einer fernen Zukunft, wächst hoch über den Wolken in einer Welt auf, in der Menschen fliegen und Zeitreisen möglich sind. Bei seinem ersten heimlichen Flug in einem schillernden Regenbogenmantel verliert er die Kontrolle und stürzt in die Vergangenheit – direkt in die Welt der zehnjährigen Iris aus dem Jahr 2075, die auf einer von Umweltkatastrophen geprägten Erde lebt. Mit Einfallsreichtum, Mut und Hilfe ihres treuen Haushaltsroboters versucht Iris, Arco wieder zurück in seine Zeit zu bringen. Die beiden erleben gemeinsam ein fantastisches Abenteuer zwischen Gegenwart und Zukunft. Sie begegnen unerwarteten Herausforderungen, skurrilen Situationen und erleben magische Momente – getragen von Freundschaft, Vertrauen, grenzenloser kindlicher Vorstellungskraft und dem Wunsch, nach Hause zu kommen.

Thalia: Siri Hustvedt – Dance Around the Self

Siri Hustvedt – Dance Around the Self – im Thalia

Die Regisseurin Sabine Lidl ist bekannt für ihre Künstlerinnen-Dokumentationen, so etwa über die Fotografin Nan Goldin, die Schauspielerin Hannelore Elsner und die Regisseurin Doris Dörrie. 2019 machte sie eine Ausnahme und porträtierte den Schriftsteller Paul Auster.

Anzeige

teilAuto

Anzeige

Louisenstraße im Wandel

Anzeige

Deutsches Hygiene-Museum

Anzeige

Lehrstellenbörse

Anzeige

Die Linke

Anzeige

Kieferorthopädie

Anzeige

Dominic Jozwiak in der Schauburg

Anzeige

Semper Oberschule Dresden

In diesem Film geht es um Siri Hustvedt, eine herausragende Schriftstellerin, die sich seit jeher mit Themen wie Geschlechterkampf, Krankheit und Sexismus beschäftigt. Sie ist eine unbequeme Autorin, die sich mit gesellschaftlichen Tabus auseinandersetzt und immer bereit bleibt, unbequeme Fragen zu stellen. Das Film-Porträt gewährt Einblicke in ihr Leben und Werk und zeigt ihre unerschrockene und inspirierende Auseinandersetzung mit körperlichen und psychischen Herausforderungen. Schon fast Klassiker sind ihre kritischen Betrachtungen der Geschlechterdynamik.

Schauburg: Das Drama – Noch mal auf Anfang

Das Drama - Noch mal auf Anfang - in der Schauburg
Das Drama – Noch mal auf Anfang – in der Schauburg

Stell dir vor, du bist unendlich verliebt in deine:n Partner:in und ihr habt euch entschieden zu heiraten. Alles läuft famos, bis kurz vor dem großen Tag. Denn die warmherzige, entschlossene Emma Hardwood (Zendaya) und der kunstbeflissene Museumsdirektor Charlie Thompson (Robert Pattinson) erfahren erst kurz vorher gewisse Dinge übereinander, die sie in einen Strudel aus Misstrauen und Zweifeln saugen. Plötzlich kommen verstörende Geheimnisse ans Licht und je mehr Druck auf den beiden lastet, desto mehr bröckelt die Fassade der perfekten Liebe. Irgendwie versuchen die beiden dennoch ihre Liebe zu retten, zwischen Baton Rouge, London und den Orten ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Ob die beiden ihre anstehende Hochzeit noch irgendwie retten können?

Neustadt-Kinotipps ab 9. April: Freikarten

  • Das Neustadt-Geflüster verlost diese Woche jeweils zwei Freikarten für das Thalia und die Schauburg für die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Ergänzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet Sonntagabend statt.
  • Alle Dresdner Kinos und Filme unter www.kinokalender.com

2 Kommentare

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert