Mir doch egal …

gesehen im Hof der Louisenstraße 46
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Was tun, wenns stinkt. Die Mitarbeiter des Malwina e.V. haben es im Hof der Louisenstraße 46 mit einem freundlichen Plakat versucht. Die Reaktion kam prompt.

An anderer Stelle wurden drastischere Maßnahmen gegen das Wildpinkeln an diesem Ort diskutiert. Die Vorschläge reichten von Pinkelblitzern über die Installation eines automatischen Rosenduftsprühers bis hin zur brachialen Pinkelabwehr mittels Elektroschock.

63 Kommentare zu “Mir doch egal …

  1. Elektroschocks finde ich gut!
    Eventuell auch zwangsweise Katheterlegung + Urinbeutelzwang im Wiederholungsfall.

    Ne mal in Ernst:
    Ich finds auch ekelhaft wenns überall stinkt und Kot rumliegt, aber die Leute die hier pissen sind wohl meist nicht von hier, so dass denen das egal ist. Wer wäre denn so dumm und scheißt selbst dorthin wo er auch in Zukunft flanieren mag?

  2. @Chris: als Anwohnerin kann ich nur sagen, dass es zu fast 100 Prozent Einheimische sind, die beim Malwina hinpissen und schei***, denn die nicht-ortskundigen kennen den Nordbad-Hinterhof nicht, und auch sicherlich nicht, um dort ihre Notdurft zu hinterlassen, denn Touristen sind meist so finanzstark, das Sie die Gastronomie und auch deren Örtlichkeiten in Anspruch nehmen.

    Auf das Wildpissen angesprochen, reagiert der Großteil aggressiv und findet es nichtmal schlimm, dass sie auf eine Sozialeinrichtung für Kinder und deren Spielplatz pinkeln und kacken.

    Und nicht zu vergessen die Hundebesitzer, die die nicht vollgepissten und zugeschissenen Ecken dann als Hundeklo nutzen und so auch die Wiese unbrauchbar machen…

  3. Pinkelblitzer!

    Die Idee war Folgende: Wenn der Urinstrahl einen bestimmten Bereich trifft, wird über einen Bewegungsmelder eine versteckte Kamera ausgelöst und der Urinierende geblitzt und fotografiert. Automatisiert wird das Bild dann auf eine Website geladen.

    Haken an der Idee: Die Persönlichkeitsrechte des so Geblitzten würden verletzt und er könnte den Betreiber des Pinkelblitzers verklagen.

  4. Als Bewohnerin der Neustadt finde ich sowas auch sehr unnötig, da es ja nun wirklich vor Bars und Restaurants wimmelt. Und zum Thema Hundescheiße, ich hab auch einen Hund und ich kann sagen ich bekomme fast täglich die Wut einiger Menschen zu hören.
    Hundescheiße gehört weggeräumt keine frage! Mich nervt es um ehrlich zu sein mehr seit ich einen Hund habe, wenn ich in scheiße trete oder sie auf dem Gehweg liegen sehe. Nur die Herrchen die sich da ein Dreck drum Scheren werden meist nicht angesprochen, selbst schon oft genug mitbekommen.
    Stattdessen bleiben bei mir die Leute stehen, glotzen mich blöde an und warten und warten, da habe ich die Tüte schon über der Hand und trotzdem wird noch gerufen „das machen sie ab weg“

    Zusammengefasst bin ich als Hundebesitzern mehr als genervt, man stört ja überall… An der Elbe, im großen Garten, etc.

  5. ich verstehe die anwohner, aber wie mein name schon sagt, gehöre ich zu den gleichen leuten, die die holzwand einfärben, und das seit jahren. es fehlt einfach nur eine alternative. kein späti hat ein klo und in den umliegenden kneipen muss man immer was zahlen, was auch wiederum verständlich ist, wenn diese in warmen sommernächten geflutet werden. vielleicht kommt ja irgendwann mal ein öffentliches urinal, hab ich woanders auch schon gesehen, solche dinger in spindelform. könnte man zum beispiel auf der grünfläche vorm dks anlegen, wo die telefonzelle stand.

  6. @wildpisser: Also zumindest beim Burgermeister und beim Café Continental braucht man nichts zu bezahlen, da die beim Projekt „Nette Toilette“ mitmachen. Ein öffentliches Urinal ist geplant, erstmal für die „Bunte Ecke“ und später soll auch eins auf dem „Lehrerparkplatz“ zwischen Katys Garage und Schule entstehen.

    @Maria: Meine Erfahrung mit Hundehaltern hab ich vor ein paar Jahren mal aufgeschrieben. Ansonsten sehe ich neuerdings immer mehr die Plastiktüten im Einsatz und doch gibt es Stellen, die nach wie vor grauenhaft überkotet sind. Vor allem die kleinen Grünflächen um die Bäume herum sind betroffen.

  7. Das stimmt ja auch, das einige stellen noch stark betroffen sind. Habe den Artikel grad gelesen den du geschrieben hast, frage mich aber wo denn die Hunde hinpinkeln sollen? Nicht an die Häuser, nicht auf die wiesen in Wohngebieten, nicht an die Elbe, denn da sitzt man ja, genauso wie im großen Garten. Also wohin?

  8. @ Maria… als Bewohner der Neustadt finde ich Hunde unnötig, nenne mir einen sinnvollen Grund sich hier im Viertel so ein Tier zu halten…
    es sei denn, Du bist Schäferin oder blind ;)

  9. also i finde es schon okaj, wenn hunde ihre marken setzen, das machen die aber an bäumen, laternen, mülltonnen, hausecken usw.
    es ist nicht okaj und muss echt bestraft werden, wenn Hundehalter die Scheisse liegenlassen, das ist auch schon darum nicht lustig, weil kleine kinder sowas anfassen und unaufmerksame das überallhinschleppen und die minen potenzieren.
    ich muss bestimmt nicht daran erinnern, was in mittelalterlichen zeiten – als die scheisse auf der strasse vom restlichen dreck noch kaum zu unterscheiden war – für krankheiten kursierten. schaut euch mal die „grünen“ Baumumrandungen auf der schönfelder strasse an, das ist mittelalter!! (und dass man nicht selten denkt, der mensch hat neben den hund gesetzt gehört auch dazu!!)
    Und: Männer die ihr an die häuser pisst, seid ihr hunde?

  10. Hundekacke ist scheiße, aber pissende Menschen in Hauseingängen sind schlicht schamlose Schweine! Leider sind sie zumeist nicht mal peinlich berührt, wenn man sie anspricht :-((

  11. @ Christoph es ist also allgemein sinnlos sich ein Hund zu halten, außer man ist Schäferin oder blind, oder trifft das nur für die Neustadt zu?

  12. übrigens wundert es mich wie viele hundebesitzer die kacke des tieres eintüten aber dann die tüten in einen unbeobachteten moment einfach wieder auf die straße werfen…verstehe ich nicht! wenn ich die kacke schon eingetütet habe dann ist es doch das wesentlich kleinere übel das ding in die nächste mülltonne zu kloppen.

  13. Was soll denn der Pinkelblitzer nützen? Verfolgen würde das doch eh keiner von offizieller Seite – ist ja nur ne OWim für sowas ist doch eh kein Personal da. Und wenn man es dann nicht veröffentlichen darf, ist es schon egal.

    Die Haltung des „Das ist mir egal“-Klebers finde ich asozial. Da fand sich wohl einer witzig…

    Zum Thema Hunde frage ich mich immer, wie tiergerecht die Hundehaltung, zumal bei großen Hunden, in einer Großstadt wohl ist. So richtig nachvollziehen kann ich das nicht. Und so lange es immer noch Leute vom Schlage „Das ist mir egal“ gibt, die Hunde halten, werden sich auch die anderen Hundebesitzer die Anfeindungen gefallen lassen müssen.

  14. Wer in Hundescheiße tritt, sagt: „Das ist typisch Neustadt“.
    Wer Streetart sieht, sagt das gleiche. Genauso bei zu lauten WG-Feiern, Trunkenbolden, militanten Radfahrern, Falschparkern, Wildpissern, bettelnden Punks und Müll im A-Park.
    Ich würde viele Sachen nicht zum Denkmal erheben, aber in vielen Kommentaren werden all diese mehr oder weniger schlechten Merkmale unseres Viertels extrem angeprangert, was ich für ein regelrechtes Unding halte.
    Wenn hier irgendwann alles normgerecht abläuft. Jeder „gepinkelblitzt“ oder anders abgestraft würde und sich das Ordnungsamt selbst langweilt, was ist das dann für ein Viertel? Wem würde das denn gefallen?

  15. Achso, den „Mir doch egal“-Aufkleber find ich klasse. Ich denke nicht, dass da ein asozialer Bösewicht dahinter steckt. Eher ein Mensch mit Sinn für leichten, gemeinen Humor. Bitte bitte bitte mit Zucker obendrauf, fackelt euch doch nicht wegen soetwas ab!

  16. Ich fand die Idee mir der DNA Analyse richtig gut. Wenn Hundekacke gefunden wird, egal ob auf er Wiese, dem Weg oder an der Elbe, wird sie analysiert und 500€ fällig. Wer mit nicht registriertem Hund erwischt wird, auch 500€. Ganz einfach!

    Und jetzt kommt mir bloß nicht mit: „Wenn man einem eins auswischen will, holt man die Kacke aus dem Müll und legt sie wieder auf die Strasse.“ Unfug!

    Und kommt mir auch nicht mit: „Es gibt wichtigere Probleme“. Ja die gibts immer, aber dennoch könnte man hier anfangen, weil die Lösung so einfach wäre.

    Schaut Euch die Sebnitzer an, das ist wirklich Mittelalter.

    Grüße Jonk (3 Kinder)

  17. @ Maria … im allgemeinen Ja! und nicht nur hier … Du hast doch selbst schon Gründe die dagegen sprechen genannt

  18. Ja, auch ich bin der Meinung, ein Hund gehört nicht in die Stadt: Hier herrscht Leinenzwang, er kann nicht frei laufen – und im besten Fall hockt er den ganzen Tag zu Hause oder im Büro, weil Herrchen und Frauchen arbeiten/studieren etc. müssen. Tierquälerei. Er läuft über spitze Schottersteine, Scherben, Drecke, Zigaretten, Streusalz – und kann nirgendwo frei rumschnuppern, weil das Herrchen/Frauchen ihn gleich wegzieht. Was also soll das? Und ehrlich: jeder Hundebesitzer ist doch morgens schon mal nur kurz vor die Tür getreten, hat seinen Hund pinkeln lassen und ist gleich wieder rein um dann für einen Arbeitstag zu verschwinden (oder bis Mittag, wenn es die nächste kurze Pinkel-Pause gibt). Was also soll der Hund in der Stadt?

    Und jeden Hundebesitzer, den ich auf die Haufen anspreche, sagt „Ich räum´das weg, das sind die anderen.“ – aber jeden habe ich später dann mal ne Tüte voll Kot in ne Hausecke schmeissen sehen oder ein „einmal ist ja ncht so schlimm“ – haufen im Schnee.
    Die Leipziger Vorstadt steht vor Hundedreck. Besonders schlimm an der Kreuzung Hansastraße/F.-Hoffmann-Straße. Da wurde über den Winter ein Baumgelände unter Kot begraben… War aber wieder keiner!Habe mich mehrfach bei der Stadt beschwert – nun haben wir wenigstens Mülleiner entlang der Friedensstraße/Conradstraße – und trotzdem liegen Beutel rum. Hundetoiletten bekommt die Leipziger Vorstadt nicht, weil hier nicht so viele Hunde leben – aber die Herrchen aus dem Hecht/ der Neustadt lieben es, hier ne Runde zu gehen… Danke auch…

  19. @ Jonk: Dein angesprochenes Szenario war letztlich eines der zentralen Probleme, warum es zum DNA-Test nicht kam: er ist nicht Beweissicher! Jeder kann die eingetütete Scheisse wieder aus dem Eimer ziehen und platzieren, wenn er will. Und bei 500 Euro wäre das ein ausreichender Motivator…

  20. Ich vermute mal, die Pisserei in der Nordbadecke hängt zu nicht unmaßgeblichen Teilen mit dem Eckgesitze im Bermudadreieck zusammen. Ob der Ecksitzer sich vielleicht nicht ins Continental „traut“ – keine Ahnung!

  21. Ach Jonk, 500 Euro reichen nicht, das muss richtig weh tun. Ich bin für öffentliches Erschießen des Hundes im Alaunpark, der Besitzer kommt wahlweise ins *** oder muss Dein Nachbar werden.

  22. ich bin ja mal gespannt, wie dass mit den öffentlichen toiletten dann aussehen soll, die geplant sind. kommt da jeden tag einer zum sauber machen und klopapier wechseln? sonst kann man die bestimmt nach 2 tagen ni mehr benutzen… also als mann vllt schon aber als frau?

  23. ICH BIN SELBER ANWOHNER DER LOUISENSTRAßE UND MAL GANZ EHRLLICH IN JEDEN HAUSEINGANG WIRD SICH ERLEICHTERT EGAL OB HUND ODER MENSCH!!!

    Aktion sollte erweitert werden!! In viele Bars kann man sich bereits erleichtern!!!

    …Darum sollte sich auch mal das Ordnungsamt kümmern….nicht blos um die Hundebesitzter…..

  24. Ich glaube, an den Häuserwänden handelt es sich nicht um Pisse, sondern um Tränen. Tränen der Leute, die sich über all das Elend*, dass Leid* und die Verwahrlosung* der Neustadt sorgen und für eine bessere* Umwelt eintreten, in der ihre Kinder ohne Sorgen* alles was auf dem Gehweg liegt essen können.

    *Ironie

  25. @Flasche: Da habe ich halt einen anderen Sinn für Humor als der Auf-Kleber. Das habe ich schon öfter gemerkt. Ich finds halt nicht lustig.

  26. Janz einfach – aufhören zu essen und zu trinken. Problem gelöst… und bei der BRN muss man beim Hauseingangpissen auf die EMO-Kids achten die dort rumlungern…Hauseingangpissen ist ein Sport. Schlammringkampf ist auch ein Sport. Synchronschwimmen ist kein Sport…

  27. @Peter @Flasche

    Eure Versuche mit Ironie das Thema kleinzureden und jedem der Hundekacke nicht mag als Spiesser hinzustellen ist billig und einfallslos.

    Sagt mir einen einzigen vernünfitgen Grund, warum man die Kacke von seinem Hund liegen lassen sollte! Es gibt keinen. Und darum gibt es auch so viele, die diese Rücksichtslosigkeit maßlos ankotzt.

  28. Wildpisser: Das mit dem „überall bezahlen“ ist ja wohl die dämlichste Ausrede, die ich je gehört habe. Totaler Blödsinn. In den meisten Kneipen herrscht abends solch ein Hochbtrieb, dass niemand mehr darauf achtet, ob jemand fürs Pipi-Machen bezahlt oder nicht. Ich hatte jedenfalls nie ein Problem, irgendwo aufs Örtchen zu kommen. Man muss es nur wenigstens versuchen.
    Ich finde es eine Sauerei, wenn sich Asis wie du in die Höfe schleichen und den Bewohnern dort direkt unter den Balkon oder sogar einfach unverdrossen in den Hausflur seeschen. Den ganzen langen Winter über hatten wir bei uns das Problem. Bei Frost schließt die Haustür nicht richtig, stand daher auch nachts meistens offen. Unser Hausflur stinkt seither wie eine Sickergrube!!
    Ich bin für Videokameras. Seit wann dürfen Hausbesitzer ihr Eigentum nicht kameraüberwachen? Anderswo geht das doch auch, da können so überführte Delinquenten auch nicht gegen Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte klagen. Denn in erster Linie setzte sich hier ein Hauseigentümer gegen grobe Sachbeschädigung zur Wehr.

  29. @jane, meine lieblingskommentstorin
    nein das ist überhaupt gar keine ausrede, und gerade das continental, was wer anders ansprach, meine ich. genau da wird man dumm angemacht. wenn ich an einem typischen abend an der ecke drei mal schiffen muss ist das noch wenig. danke für den asi, aber ich gebs wenigsten zu. und das betrifft nur die mauer im nordbad. aber wie mit „lieblingskommentatorin“ schon angedeutet, von deiner meinung halte ich rein gar nichts. seit jahren nicht. jedwedes thema betreffend.

  30. @wildpisser: Dann trink doch einfach ein Bier weniger, dann reicht das Geld auch für dreimal auf’s Klo gehen.
    @Jane: Die Videokameras nützen leider nicht viel, bzw. halten nur wenige vom Wildpissen ab.

  31. @christoph, das ist ja immer so ein Streitthema, ob ein Hund in die Stadt gehört. Du hast völlig recht, es gibt Gründe die dagegen sprechen, aber meiner Meinung nach eher für den Besitzer. Nur deshalb muss man es nicht sein lassen, es gibt ja wohl immer bei jedem Thema Gründe die dafür und dagegen sprechen. Und ich kann euch sagen, das ich auf dem Lande in Mecklenburg groß geworden bin und jeder der meint Hunde gehören nur aufs Land…dort geht es den meisten Hunden nicht gut. Sie sind oft den ganzen Tag sich selbst überlassen, haben keine Sozialisierung genossen und im schlimmsten Falle angekettet bzw im Zwinger, also ich weiß ja nicht.
    Und klar gibt es hier in der Stadt/ Neustadt die nicht richtig Gassi gehen!! Nur finde ich muss man auch mal auf dem Teppich bleiben bei dem Thema Hund! Die scheiße gehört weg, ja richtig!
    Wenn jeder egal ob Hundebesitzer oder nicht nur etwas freundlicher wäre im allgemeinen und dazu noch etwas toleranter würde man über sowas gar nicht sprechen müssen. Aber diese aussagen Hunde gehören nicht in die Stadt ist genauso pauschalisiert wie Kinder gehören nicht in die Kneipen. Also Schwachsinn.
    Nur am Rande, Hundebesitzer müssen steuern zählen, nur damit der Hund hier sich bewegen darf und was wird wohl mit all dem Geld gemacht?? Die Tüten kaufe ich mir seit Jahren selber und den Müll suche ich dann auch noch 3 Kilometer.

  32. Jonk, ich bin auch oft genug in der Neustadt, hatte lange Zeit den besten Hund der Welt, halte aber die Problematik Hundekacke sowie Deine vorgeschlagenen Strafe für völlig überschätzt bzw. überzogen. Es wird sich allerdings nach dem Tauen jetzt ein bißchen ‚häufen’… da wird man als Anwohner wahrscheinlich mal den Fußweg saubermachen müssen. C’est la vie, wenn man in dichtbesiedelten Gegenden wohnt, Kippen, Kaugummis und Scherben liegen dort sicher auch noch rum. Aber mit Deiner Angst, Spießer zu sein, wird das wahrscheinlich nix.

    Und wildpisser, dann pinkle gefälligst von außen ans Continental, wenn Du schon kleingeistig und gewissenlos bist. Aber dazu fehlt Dir vermutlich auch noch der Mumm.

  33. Naja – aber Wildpisser spricht es zumindest aus: da kann das Continental 3x „Nette Toilette“ sein – es ist einfach das falsche Etablisement dafür…

    Angenommen, es würde es auf Dauer von den Ecksitzern tatsächlich entsprechend „nett“ genutzt, dürfte das mit der Toilette auch schnell vorbei sein. Der Sommer kommt ja erst noch.

    Vielleicht sollte man in den Hof einfach eine „getarnte“ geflieste Pissrinne bauen, die früh einmal durchgespült wird…

  34. @anton
    sondern? für den geldbeutel der regierenden? zweckgebunden wäre doch viel besser. oder etwa nicht?
    wg. wildpinkelei,
    es nützt nichts sich hier das maul zu zerfetzen, eine lösung muss her. nachdem das unsägliche bierverbot am wochenende die leute schon nicht vertrieben hat. was auch gut so ist. denn so funktioniert das nicht. öffentliche toiletten. aber das kostet ja wieder unheimlich viel geld. obwohl hier wäre ein einsatz der hundesteuer doch von vorteil ;)…

  35. @ Anton, ja eben die Steuer zahlt der Hundebesitzer und die Kommune kann damit entscheiden.
    In DD ist die Hundesteuer auf Bundesebene gesehen mit am höchsten. Zudem liegen die steuern bundesweit bei über 230 Millionen pro Jahr. Also was genau passiert mit dem Geld von den Hundebesitzer?
    Das Paradebeispiel ist Hamburg, die Stadt stellt mit den steuern vernünftige Sachen an, erstellt freilaufflächen, Hundekotbeutel etc und zudem wurde eine hundekontrolle eingeführt, die sich um hundekotsünder kümmert.

  36. @ s: Die Steuer sollte ursprünglich den Hundehaltungstrend etwas einschränken. Aber wenn mir jemand mit dem Hundesteuerverwendungsargument kommt, frage ich immer: wie hoch müsste die Hundesteuer wohl sein, damit alle Gehwege einmal pro Tag gereinigt werden können!? Die 1,3 Mio im Jahr dürften da wohl kaum reichen…

  37. @Jonk:
    Die Ironie ist genau der Punkt. Natürlich bin ich nicht dafür, dass jeder die Scheiße liegen lassen sollte, jedoch halte ich nichts davon, sich wegen jeder Neustadt-typischen, teils unangenehmen Kleinigkeit zu echauffieren.
    Etwas mehr Ironie und Humor könnten vielen Leuten den Tag retten. Dann geht man lächelnd und nicht griesgrämig durch die Straßen.
    Ich muss auch noch lernen, mich nicht über bierernste, mit grausamer Stammtischmentalität und selbstgerechtem Verhalten ausgestatteten Gentrifikatoren aufzuregen. Bin noch nicht soweit…

  38. @ E-Haller
    Nein dafür würden die Steuern nicht reichen, aber sehr wohl für eine Handvoll „Hundepolizisten“, die den Sündern ein Bußgeld verhängen und dann wäre immer noch Geld übrig für ein paar mehr Tütenspender in der Neustadt. Oder reichen die Millionen dafür auch nicht?

  39. @ Maria: Wie schonmal ausgeführt – auch Hundepolizisten müssten auf frischer Tat ertappen, was dauern kann und ein Vorgehen „in zivil“ erfordert. Anschließend kann man eine ellenlange Diskussion mit dem Erwischten und hinzukommenden Sympathisanten (oder generellen Staatsmachtgegnern) führen. Wer soll das aushalten?

    Tütenspender wurden ja mehrfach probiert – immer mit dem Ergebnis, dass sich so mancher am Spender „über Maße“ bedient hat, so dass die Teile ständig leer waren.

    Angesichts der Haushaltslage halte ich es tatsächlich für allemal sinnvoller, das Geld anderen Zwecken zukommen zu lassen (Kita, Schulen, Kultur) – denn Hundehaltung geht für mich mit einem großen Maß an Selbstverpflichtung sowohl dem Tier als auch den Mitmenschen gegenüber einher. Das impliziert auch, die paar Euro für Tütchen einzukalkulieren und den Mist wegzuräumen.

  40. Wildpisser: „aber wie mit “lieblingskommentatorin” schon angedeutet, von deiner meinung halte ich rein gar nichts. seit jahren nicht. jedwedes thema betreffend.“

    Alles andere hätte ich auch als persönliche Beleidigung empfunden. Jemand, der anderen Leuten dreist und frech vor die Nase schifft und sich dabei auch noch völlig im Recht fühlt, der ist für gewöhnlich Mahnungen zu Rücksichtnahme und Vernunft nicht zugänglich.

    Und selbstverständlich ist der übermäßige Konsum von Bier im Freien keine Entschuldigung für das Verbreiten von Exkrementen auf offener Straße und Privatgrundstücken. Leute wie dir helfen nur kolossale Negativerfahrungen. Heißt: Bei Ertappen mit dem Gesicht volle Kanne rein in die eigene Pisse und zwei Jahre lang jeden Montag Neustädter Pissecken reinigen.

  41. Die KFZ-Steuer wird auch nicht für Straßenbaumaßnahmen oder die Entwicklung umweltfreundlicherer Kraftfahrtechnologien gesteckt. Solche Steuern werden erhoben, um bestimmte Trends und Entwicklungen nicht ausufern zu lassen und zumindest eine Art Gebühr für damit einhergehende Nutzungsspuren (Abgase, Staus, Lärm, Hundekot, Gekläffe vor Einkaufszentren etc.)zu schaffen. Das heißt aber nicht, dass diese Gelder dann automatisch dafür verwendet werden, die Bequemlichkeit der Halter auszugleichen. Wie die Grundsteuer, die Gewerbesteuer oder die KFZ-Steuer fließen die Einnahmen aus der Hundesteuer ebenso in einen großen Einnahmenpool, aus dem dann u.a. viele das Gemeinwesen betreffende Maßnahmen finanziert werden.

    Wo liegt eigentlich das Problem? Wenn ich mir einen Hund zulege, dann sollte ich mir auch bewusst sein, dass das eine gewisse Verantwortung mit sich bringt. Zum Beispiel sollte es möglich sein, dass ich mir selbst eine Rolle Frischhaltetüten (gibt’s im Großhandel für ein paar Cent) und ein Schippchen besorge. Das brauche ich dann nur noch jedes Mal mitnehmen, wenn ich mit Waldi Gassi gehe. Die Scheiß muss ich so oder so selbst in den Beutel packen, und entsorgen kann ich das Ganze zur Not auch in einen ganz normalen Papierkorb oder die Hausmülltonne. Fehlende Spender und dergleichen sind also überhaupt kein Argument und entbinden den Hundehalter keinesfalls von seiner Verantwortung, dem Rest der Gesellschaft nicht die Hinterlassenschaften seiner neuesten Schnapsidee aufzuhalsen.

  42. @ e-Haller
    Wenn man nie eine neue Maßnahme versucht, kann man auch nicht wissen ob es funktioniert. Manchmal reicht schon das alleinige wissen das es eine „hundestreife“ gibt. Wie schon geschrieben, in Hamburg gab es Erfolge. Und sicher egal ob Steuer oder nicht und wofür muss man die Kacke wegmachen…mir müsst ihr das nicht schreiben, habe es mehrfach schon erwähnt, das ich mich selbst mehr Ärger über die “ Sünder“ weil ich den Hundedreck wegmache.
    @ Jane
    Sorry mein Fehler das ich versuche beide Seiten zu betrachten
    Und anhand der Millionen die dem Gemeinwesen zu gute kommen, sollte man vielleicht auch nicht auf Alle Hundebesitzer gleich ein Hals Kriegen, denn davon profitieren schließlich alle, genauso wie von den Bösen Rauchern, nur geht es da gleich in die Milliardenhöhe.

    Es gibt auch sehr wohl viele viele verantwortungsbewusste Hundehalter, da ist der Hundekot die kleinste Verantwortung die man hat.

  43. Ach und was vergessen, nur am Rande, die Steuer stammt aus dem guten alten Preußen und war/ist eine Luxussteuer, also keinesfalls gedacht den hundetrend einzudämmen, sondern einfach nur Geld machen.

  44. Das Argument, ich zahle Hundesteuer, also kann mein Hund auch überall hinscheißen, ist genauso sinnvoll wie ich zahle KfZ-Steuer, also kann ich mein Altöl in den Gully kippen. Hundesteuer soll m.W. auch dazu dienen, die Zahl der Hunde einzudämmen. Mal ganz davon abgesehen: einen Reinigungsdienst speziell für Hundedreck? Wer will denn DEN Job machen? Nee, da sehe ich ausschließlich den Hundehalter in der Pflicht.

    Für die Menschen brauchts wohl wirklich ein oder mehrere öffentliche WC. Da könnte man ja die Läden, die abends noch Alkohol verkaufen, heranziehen, oder das Bier je Flasche mit einer Sonderabgabe zur Klofinanzierung belegen. Es ist nicht einzusehen, dass die Kommune es bezahlen soll, wenn einige sich nicht benehmen können.

  45. in anderen städten steht sogar auf der steuermarke „ich halte meine stadt sauber“ drauf, weil die steuer zur reinigung benutzt wird – aber davon will dresden nix wissen, hier wird die kohle dazu benutzt, irgendwelche sinnlosen stadtfeste auszurichten, die keiner braucht.
    wenn mein hund auf den bürgersteig macht, mach ich es natürlich auch weg, aber verkriecht er sich im gebüsch, krabbel ich bestimmt nicht hinterher. und jetzt komm mir ja keiner mit ‚es könnten kinder damit spielen‘! wenn kinder noch so klein sind, dass sie nicht wissen, was das ist und dass man damit nicht spielt, haben sie nicht unbeaufsichtigt rumzulaufen. bei denen sagt im übrigen auch keiner was, wenn sie mitten im a-park auf die wiese scheißen und es nicht weggemacht wird, das finden die leute sogar noch süß (aus welchen gründen auch immer).

    wenn viele wildpisser wenigstens wirklich ein klo bräuchten… hier ist vor ein paar jahren regelmäßig eine in die treppenhäuser gekommen und hat reingepisst, obwohl sie nur 3 hauseingänge weiter wohnte. die hatte aber anscheinend hier in der neustadt, genau so wie einige andere auch, narrenfreiheit. bei der alten hieß es immer nur „ach, das ist doch unsere alice, die darf das.“
    hat man die pottsau erwischt und rausgeschmissen, hat sie mit der polizei gedroht. seit dem die tod ist, stinkt unser treppenhaus wenigstens nicht mehr!

    @e.haller: ein hundehaltungstrend im 15. jahrhundert – is klar! das ganze hieß damals nur anders (hundekorn) und war der vorreiter der heutigen hundesteuer. die sogenannte hundesteuer wurde erstmalig gegen ende des 18. jhds in gb erhoben…

  46. @jane: frischhaltetüten bringen nix. die vom ordnungsamt verlangen welche, durch die man nicht durchgucken kann, da man ja sonst sehen kann, was drin ist (als ob man sich das nicht auch so denken kann). die haben sogar schon stress gemacht, weil ich eine weiße tüte hatte… und dabei war das auch eine original hundekacktüte, nur nicht aus dresden. auch darf man sich nicht erwischen lassen, wenn man das ganze in einem normalen mülleimer entsorgt in den eimern unter den tütenspendern. es sind zwar nicht alle vom o-amt, die sich so unnütz drüber aufregen, aber doch schon eine ganze menge. die versuchen halt geld zu machen, wo es nur geht. leider.

  47. @ Maria: Nur am Rande – ich empfehle Wiki.

    @ samu: Da Du Wiki schon gelesen hast, empfehle ich die genaue Lektüre meines Beitrages: von „Hundekorn“ und 15. Jh war bei mir nicht die Rede. Sondern von der HundeSTEUER – die auch als „seuchenpolizeiliche Maßnahme zur Verringerung der Hundezahl“ um 1800 eingeführt wurde.

  48. Hah, HEUREKA, ICH hab die Lösung all unserer Probleme:

    – Rattengift für das Hundeproblem
    – Baseballschläger für die Wildpisserei

    Fertsch!

    Wieso da sonst niemand drauf kommt….

    @wildpisser:
    Die überwiegende Mehrzahl der Autospiegelabtreter, Mülltonnen-auf-die-Strasse-werfer, In Hinterhöfe Pisser, Hauseingangskotzer, …(Könnte man endlos weiterspinnen…) sind definitiv „Auswertige“. Die Spinner wohnen hier nicht…
    Ich hab schon öfters dieses Pack angesprochen wegen Flaschen-auf-die-Strasse-hauens oder in-irgendwelchen-Höfen-rumkrawallens, standard „Argument“ ist dann „Bin Tourist alter…“ oder „Eh, wir sind Studenten und ham Spaß, zieh doch weg wenns dir nich passt“.

    Das Problem ist also einfach die Wahrnehmung der „Spaßtouristen“. Die kommen her und denken das Viertel gehört ab 20:00 Uhr den Prollos. Meistens Studentenpack, die denken noch die haben die Welt für sich.

    Das ändert man nur mit Knüppeln, auch wenns unpopulär ist!

  49. Ich möchte es sehr stark bezweifeln, dass es überwiegend Studenten sind, ob „unsere“ oder andere, die hier als Spaßtouristen so einen Unfug machen.
    Dass hier keine Spinner wohnen: dito!

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