Form, Farbe, Licht, Fotografie

fotografierte Grafitti im Kulturrathaus

fotografierte Grafitti im Kulturrathaus

Zur Stunde wird im Kunstfoyer des Kulturrathauses auf der Königsstraße eine Ausstellung von Marianne Dextor eröffnet. Titel der Ausstellung: „Form, Farbe, Licht, Fotografie“. Die Ausstellung zeigt Lichtblicke in morbider Industriearchitektur – Farbfotografien von Marianne Dextor im Kulturrathaus.

Aus dem Ankündigungstext: „In einer Dresdner Industriebrache an der Leipziger Straße entdeckte die Dresdner Malerin und Fotografin Marianne Dextor farbkräftige Graffiti-Malereien, die unbekannte Künstler innen und außen auf die verbleibenden Restwände gesprüht haben. Das aufgegebene Areal bot für die Fotografie von Marianne Dextor ein breites Spielfeld im Umgang mit Farbe, Form und Licht. Abenteuerlich war dabei das Erlebnis einer morbiden Architektur. Die teils zerstörten, offenbelassenen Räume im Kontext mit suburbaner Kunst offenbaren einen eigenen Charme, der den aufgegebenen Räumen eine gewisse Würde verleiht. In der Ausstellung im Kunstfoyer des Kulturrathauses zeigt die Künstlerin eine Serie nicht manipulierter Digitalausdrucke, die zwischen 2011 und 2012 entstanden.“

Die Ausstellung hängt vom 5. Dezember 2012 bis zum 18. Januar 2013 im Kunstfoyer im Kulturrathaus, Königstraße 15. Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag 9 – 18 Uhr, Freitag 8 – 16 Uhr, der Eintritt ist frei!

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7 Kommentare für “Form, Farbe, Licht, Fotografie

  1. Karschti
    4. Dezember 2012 um 21:09

    zweifellos ist dieses Foto sehr eindrucksvoll, aber

    „Die … offenbelassenen Räume im Kontext mit suburbaner Kunst offenbaren einen eigenen Charme, der den aufgegebenen Räumen eine gewisse Würde verleiht.“

    dieser Satz ist in meinem Empfinden, bei dem Anblick einer solchen Ruine, naja, ich sage mal – dezent überhöht.

  2. Herrentorte
    4. Dezember 2012 um 22:23

    Außerdem: suburban bedeutet doch eigentlich vorstädtisch. Ist hier vielleicht eher subkulturell gemeint…? Just my 2 cents!

    So oder so: das Foto ist schon beeindruckend.

  3. christoph
    4. Dezember 2012 um 22:41

    man kann sich halt alles schönreden…. da hat sich scheinbar jemand zum ersten mal in ein leerstehendes gebäude getraut ui,ui,ui…. suburbane kunst

  4. 5. Dezember 2012 um 08:21

    @Herrentorte: Ich bin mir nicht sicher, ob man suburban mit dem englischen suburb gleichsetzen kann. Der Duden schweigt sich zu dem Thema aus. Möglicherweise ist mit suburban auch untergründig, großstädtisch gemeint. ;-)

  5. 5. Dezember 2012 um 08:25

    Ich würde spontan auf »vorstädtisch« tippen (Ich bin vorbelastet: »in suburbia« aufgewachsen).

  6. 5. Dezember 2012 um 08:27

    (Zu schnell auf »Kommentar senden« gedrückt): Die Leipziger Straße kann man mit etwas Toleranz schon zur Vorstadt zählen.

  7. christoph
    5. Dezember 2012 um 18:06

    das hat definitiv nix mit Vorort.. etc zu tun… eher mit „städtischer Subkultur“ ist doch dank des „beeindruckenden Fotos“ selbsterklärend, wenns um Vororte gehen würde, wäre bestimmt eine beschmierte Wassertonne in Radebeul oder Weixdorf fotografiert worden

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