Fernsehtipp

Szene aus der Lesung "Gespräche mit meinem toten Mann"
Szene aus der Lesung „Gespräche mit meinem toten Mann“
Am 14. Dezember findet 20 Uhr im Projekttheater die szenische Lesung „Gespräche mit meinem toten Mann“ im Gedenken an den 2010 auf einer Theaterprobe verstorbenen Schauspieler Christian Habicht statt. In Szene gesetzt wird sie von seiner Witwe, Beate Weiß. Einen kleinen Einblick in diese in die szenische Lesung gibt es heute Abend beim Mitteldeutschen Rundfunk. In der Sendung „nah dran“ um 22.35 Uhr zeigt der Sender ein Portrait von Beate Weiß und ihrem Weg der Trauerarbeit. Ein wichtiger Teil dabei war und ist das von ihr verfasste, ergreifende Essay über die Erfahrung des Todes.

Beate Weiß sagt dazu: „Am 15. Mai 2010 starb mein Mann, der Schauspieler Christian Habicht, im Alter von 57 Jahren auf einer Probe im Theater an einem Herzinfarkt. An einem Tag wie jedem anderen verabschiedete er sich nach dem Frühstück von seinen drei Kindern und mir und kam einfach nicht wieder.

Im Zustand des „Ver-rückt-Seins“ nach dem ersten Trauerjahr war für mich die Frage: Wie die Trauerspirale verlassen oder zumindest nur zeitweilig betreten? Von der Seele schreiben war naheliegend; wie ein Buch, das ich zuklappen und wegstellen, in dem ich aber jederzeit lesen kann, wenn ich will. Warum nicht auch anderen daraus vorlesen; warum nicht wahrhaftig und ganz persönlich über den Tod und somit über das Leben erzählen?“

  • Szenische Lesung „Gespräche mit meinem toten Mann“, 14. Dezember, 20 Uhr im Projekttheater, Eintritt: 13 Euro, 10 Euro ermäßigt.
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