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Alte Dresdner Weinwirtschaft

Ganz schön frech: an der Bautzner Straße hat vor zwei Monaten ein neues Geschäft eröffnet. Und der Wirt hat dem nigelnagelneuen Laden den Namen „Alte Dresdner Weinwirtschaft“ verpasst. Der Wirt heißt Thomas Senninger und hat in Pfälzer Weinkontor in den vergangenen Jahren schon Erfahrungen im Umgang mit dem vergorenen Traubensaft gesammelt. Früher, als an der Ecke zur Prießnitzstraße noch das Hundertwasser-Haus entstehen sollte, gab es hier mal das „Café Wien“, aber das ist schon lange her.

Thomas Senninger hat auf der "Bautzner" eine Weinwirtschaft eröffnet.
Thomas Senninger hat auf der „Bautzner“ eine Weinwirtschaft eröffnet.
An der „Bautzner“ in unmittelbarer Nähe zu Pfund’s Molkerei hat Senninger nun ein Doppelgeschäft eröffnet. Die eine Hälfte ist Weinhandlung, die andere Wirtshaus. Liebevoll hat er es eingerichtet, Möbel und Geschirr aus dem vorigen Jahrhundert. Wenn man aber mit ihm spricht, hört man seine Leidenschaft für den Wein heraus.

Neben einem kleinen Angebot aus der Pfalz setzt er vor allem auf Weine aus der Region. Er berichtet mir von Trauben aus Pesterwitz und in der Karte stehen ausgefallen Sachen, wie zum Beispiel ein „Rubinett“ oder ein „Kanzler feinherb“.

Klassisches Gedeck mit original Kahla-Geschirr.
Klassisches Gedeck mit original Kahla-Geschirr.
Zum Wein gibt es eine kleine Küche mit Brotzeit und Soljanka. Aus der Karte sprüht ein bisschen DDR-Charme, der Touristen wegen. Das Geschirr stammt aus altem Familien-Besitz berichtet Senniger stolz. Die Teller und Tassen aus Thüringen müssen mehr als 20 Jahre gut behütet worden sein.


Nachtrag 2014

Die Weinwirtschaft gibt es nicht mehr. An der Stelle gibt es jetzt eine Bürstenmanufaktur und einen Senfladen.

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6 Ergänzungen

  1. gutes Lokal,
    waren erstaunt neben der Pfunds Molkerei solch eine Perle zu finden.
    Neben Wein gibt es gutes Lößnitzfassbier und die Soljanka ist Spitze, wie der gesamte Laden.

  2. oh mann – hätt ichs mir nur nich angeschaut.

    wieder so eine touristen-nepp klitsche. „kommt in die zone zu sächsischem wein, eierschecke und soljanka“ ich nehm altes ost-geschirre und bisschen miese holztische und spiel euch vor: so war das damals.

    pfui!

  3. der Wein des Monats ist ein Schwarzriesling, der Schoppen für 2,50€, kann man auch mitnehmen, 6,50€ die Literflasche, solltet ihr mal probieren. Der ist echt lecker…

  4. @ alex: Lass ihn doch. Natürlich entwickelt sich die Bautzner zur Allee des Touri-Nepp – aber lieber so, als wenn der Einzelhandel vollkommen den Bach runtergeht. Dann sähe es dort doch wirklich schlimm aus. So kann sich manches Lädchen festigen, dass sonst kaum eine Chance hätte.

    Für Original-Osten ist der Laden zu gut ausgestattet: wir hatten doch nix!!! ;)

    Ich find die Ecke aus Einheimischen-Sicht ganz witzig – noch witziger sind nur Touristen, wenn sie nach „diesem Fliesen-Laden“ fragen ;)

    So nebenbei: bist Du auch erklärter Gegner des Ostpol?

  5. hatte mit meiner freundin dort einen schönen abend,wer nicht so viel drubel mark,den wirt gut gefallen und ausser dem gut gefallen und ausser dem ist es sehr gemüdlich.

  6. Und hat es sehr gefallen funktion gemütliche atmosphäre ein gutes preis leistungsverhältnis hervorragender weine und nette kleine speisen ich kann es nur empfehlen

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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