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OB-Wahl am Sonntag

Am Sonntag dem 12. Juni wird in Dresden der Oberbürgermeister bzw. die Oberbürgermeisterin für die nächsten sieben Jahre gewählt. Gewählt werden kann von 8 bis 18 Uhr. Im Dresdner Themenstadtplan gibt es einen Wahllokalfinder. Hier geht’s zu den Wahlergebnissen.

Vorbereitung der Dresdner Oberbürgermeisterwahl 2022, Wahlleiter Markus Blocher - Foto: Anja Schneider
Vorbereitung der Dresdner Oberbürgermeisterwahl 2022, Wahlleiter Markus Blocher – Foto: Anja Schneider

Insgesamt acht Kandidaten und eine Kandidatin stehen zur Wahl. Gemeinsam mit dem Online-Journal „Pieschen-Aktuell“ haben wir allen die gleichen Fragen gestellt, die Antworten zu den Themen Verkehr, Wohnen und Verwaltung lassen sich hier nachlesen.

Wenn es keinem der Kandidaten am Sonntag gelingt, mehr als 50 Prozent aller Stimmen auf sich zu vereinen, gibt es am 10. Juli einen zweiten Wahlgang. Dabei können theoretisch alle Kandidaten noch einmal antreten, es handelt sich also nicht um eine Stichwahl der beiden Bestplatzierten. Bislang haben die Kandidaten von Grünen, Linken und SPD signalisiert, dass die zwei Unterlegenen im zweiten Wahlgang nicht antreten werden und ihren Wähler*innen empfehlen, im zweiten Wahlgang den Bestplatzierten der drei Parteien zu wählen.

Bei der Wahl vor sieben Jahren hatte im ersten Wahlgang die gemeinsame Kandidatin von Linke, Grüne und SPD, Eva-Maria Stange vorn gelegen. Zum zweiten Wahlgang hatten dann CDU, AfD und die Pegida-Kandidatin Tatjana Festerling aufgerufen, Dirk Hilbert zu wählen, dem dann auch der Wahlerfolg gelang.

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Wahlpartys

Traditionell gibt es am Sonntag bei den Parteien Wahlpartys, wo gemeinsam dem Ergebnis entgegengefiebert wird. So feiern zum Beispiel die Grünen in der Blauen Fabrik, die Linke in Pieschen, die SPD im Wehnerhaus und Dirk Hilbert auf der Galopprennbahn Dresden-Seidnitz. Hilbert, der bei dieser Wahl von der Dresdner CDU unterstützt wird, konnte sich am Donnerstag über prominente Unterstützung aus der Bundes- und Landespolitik freuen.

Zu einer Wahlveranstaltung im Watzke am Goldenen Reiter sprachen sich Ministerpräsident Michael Kretschmer und Oppositionsführer Friedrich Merz für Dirk Hilbert aus. „Ich rufe alle CDU-Wähler und -Mitglieder auf, Dirk Hilbert zu wählen, der ist erfolgreich und bekommt unsere Unterstützung“, so Merz.

Friedrich Merz mit CDU-Bundestagsabgeordneten und Oberbürgermeister Hilbert
Friedrich Merz mit CDU-Bundestagsabgeordneten und Oberbürgermeister Hilbert

Während der Veranstaltung demonstrierte draußen ein gutes Dutzend Querdenker, auf die der Fraktionsvorsitzende Merz kurz einging: „Wir haben ein großes Glück, in einer Demokratie zu leben, dass die da draußen demonstrieren dürfen.“ Das solle so bleiben, sei aber nicht selbstverständlich, dafür müssen man sich engagieren.

Auch die SPD holte sich Unterstützung durch Bundesprominenz, so stand SPD-Generalsekretärs Kevin Kühnert mit am Infostand auf dem Alaunplatz und begleitete den Kneipenwahlkampf von Albrecht Pallas.

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Eine Art Wahlomat

Eine Art Wahlomat hat die Sächische Zeitung auf dem Portal Voto eingerichtet. Da kann man sich durch verschiedene Themen klicken und bekommt dann angezeigt, mit welchem Kandidaten man am ehesten übereinstimmt. Allerdings sind nur die Kandidaten vertreten, deren Parteien auch im Stadtrat sind. Und die Themen bilden natürlich nur einen Ausschnitt ab.

Öffentliche Präsentation der Auszählung

Wenn am Sonntag um 18 Uhr die Wahllokale schließen, beginnt unmittelbar danach die Auszählung der Stimmen. Eine öffentliche Präsentation gibt es im Plenarsaal des Rathauses. Dort kann man die Zwischenstände der Auszählung mitverfolgen. Geöffnet ist ab 17.30 Uhr. Nachdem um 18 Uhr die Wahllokale schließen und die Auszählung beginnt, laufen die Zahlen auf Monitoren ein. Die Ergebnispräsentation steht außerdem im Internet unter www.dresden.de/wahlen zur Verfügung.

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2 Ergänzungen

  1. „Zum zweiten Wahlgang hatten dann CDU, AfD und die Pegida-Kandidatin Tatjana Festerling aufgerufen, Dirk Hilbert zu wählen, dem dann auch der Wahlerfolg gelang.“ Jetzt unterstützt die CDU Hilbert, aber -einen Kandidaten zu wählen, der schon mal von der AfD gewählt wurde – geht das eigentlich????

  2. @zwecke (oder zecke?):
    Ja geht, das nennt sich Demokratie.
    Ist eben bei manchen Leuten noch nicht angekommen.
    Die AfD hebt im Stadtbezirksrat, dem Stadrat und im Landtag auch mal Hand bei Anträgen aus der links-grünen Ecke.
    Aber eigentlich ein netter Vorschlag. Bei allen linksgrünen Initiativen muss die AfD zukünftig nur mir Zustimmung drohen….

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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