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ADFC lädt zur Radnacht

Am kommenden Freitag plant der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC) eine Radnacht anlässlich der Oberbürgermeisterwahl. Start ist um 18 Uhr am Goldenen Reiter.

Zwei Tage vor der Oberbürgermeisterwahl will der ADFC Dresden ein deutliches Zeichen der Radfahrer*innen auf die Straßen der Stadt bringen. Auf einem 20 Kilometer langen Rundkurs durch die Innenstadt wollen die Mitglieder des ADFC gemeinsam mit Dresdens Radfahrer*innen demonstrieren unter dem Motto: „Mach mehr fürs Rad!“ für bessere Radverkehrsbedingungen in der sächsischen Landeshauptstadt.

Raddemo am 10. Juni
Raddemo am 10. Juni

OB-Kandidaten dabei

Zur Radnacht hat der ADFC auch die OB-Kandidat*innen eingeladen. Ihr Kommen zugesagt haben bisher Dirk Hilbert, Eva Jähnigen, Martin-Schulte Wissermann, Albrecht Pallas und André Schollbach.

„Mit einer machtvollen Fahrradpräsenz auf den Straßen der Stadt, wir erwarten mindestens 1.000 Radfahrer*innen, möchten wir im Vorfeld der Oberbürgermeisterwahl, den Möchtegern-OBs mit auf den Weg geben, dass es höchste Zeit wird, dass das Stadtoberhaupt Dresdens den Radverkehr endlich zur Chefsache macht,“ erklärt Edwin Seifert, Geschäftsführer des ADFC Dresden e.V. „Ob es um deutlich mehr Fahrradstraßen, den Mut zu schnellen auch provisorischen Radwegmarkierungen oder um die schnellere Umsetzung des Radverkehrskonzeptes geht: Eine aktive Oberbürgermeisterin, ein aktiver Oberbürgermeister beim Radverkehr würde einen echten Unterschied machen.“

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ADFC-Radnacht
Freitag, 10. Juni 2022, Beginn: 18 Uhr Goldener Reiter (Neustädter Markt), Ende gegen 21 Uhr am Rathaus.

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4 Ergänzungen

  1. Wenn es 1000 Radfahrer sind, die demonstrieren sieht es nach viel aus, sind aber dann doch nur 0,178 % der Bürger… ;-)

  2. @echt: Das liegt wohl daran, dass ein Radfahrer nur einen Bruchteil der Fläche eines Autofahrenden verbraucht. Da fällt einem das gar nicht so stark auf. Für die Wahrnehmung der faktischen Realität hilft ein Blick in die Statistik: Anteil des Autoverkehr in Dresden sinkt seit über 20 Jahren kontinuierlich (1998 44% -> 2018 36%). Und auch die Zählungen z.B. auf den Elbbrücken zeigen, dass die Zahlen des Autoverkehrs zurückgehen, während Fuss, Rad und ÖPNV wachsen. Das einzige was bei Autos wächst, ist die Anzahl von herumstehenden, selten genutzten Autos und damit der vollgestellten Stadtfläche.

  3. @Danil: Vielleicht liegt’s daran, dass bis 1998 erst mal viele Leute überhaupt ein Auto kaufen konnten und taten. Hingegen die Zahl der Neugeborenen Einwohner gegen Null stagniert haben dürfte.
    Seit dem wächst die Zahl der Neugeborenen, der Studenten und der Einwohner insgesamt. Während der ÖPNV nicht nur ausgebaut, sondern auch aufs Erträgliche modernisiert wird.
    Ebenso wird seit einiger Zeit das über Jahrzehnte verpöhnte Fahrrad zum hippen Lifestyle-Produkt.

    Wenn’s aber jemanden stört, dass mein Auto steht, muss ich halt mehr damit durch die Stadt rumfahren. Kann ja nicht sein, dass sich die egomanischen Neider diskriminiert fühlen. ;-) Und im Übrigen heißt das Autofahrer, unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Hautfarbe, Religion etc. Dieses ewige sexistische Rumgereite auf dem biologischen Geschlecht, obwohl’s gerade gar keine Rolle spielt, geht mir echt auf’n Sack.

  4. @Heino: aha die Leute konnten sich also bis 1998 keine Autos leisten, um sie im Stadtraum rumstehen zu lassen. Auf englisch würde man da höflich sagen: das ist aber eine interessante Theorie, da sollten sie nochmal drüber nachdenken. Was die Forderung nach gerechter und angemessener Verteilung des Stadtraums pro Person und nicht nach Volumen des Fahr- bzw. eher Stehzeug mit Egomanie zu tun hat, müssten sie dann aber schon nochmal erläutern.
    Aber keine Sorge, heutzutage beneidet niemand mehr irgendjemanden um sein Auto.
    Und zur Info: Die Bevölkerungszahl in Dresden steigt nicht mehr sondern stagniert oder sinkt sogar leicht.
    Für die Diskussion, „wie was heißt“, müssten Sie sich dann bitte jemand anderes suchen. Ich bin da nicht interessiert.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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