Gema-Demo auf dem Alaunplatz

Am kommenden Donnerstag, dem 6. September, finden bundesweit Aktionen zum Stopp der GEMA-Tarifreform 2013 statt. In Dresden beginnt die Demonstration um 13 Uhr auf dem Alaunplatz. Von dort wollen die Protestierer durch die Alaunstraße vorbei an der Scheune, durch die Katharinenstraße, vorbei an Groovestation, Downtown und Lofthouse zum Albertplatz ziehen. Von da weiter in die Glacisstraße zur Geschäftsstelle des Sächsischen Städte- und Gemeindetags. Dort soll dann um 14.30 Uhr eine Kundgebung stattfinden. Die Dresdner Akteure wollen einen Forderungskatalog übergeben.

    Auszug aus dem Forderungskatalog:

  • Verträgliche GEMA-Tarife, die die Musikkultur stärken
  • Einführung von Nachwuchstarifen für alle
  • Für ein Miteinander von Veranstaltern, Urhebern, Musikern und Verwertern
  • Die für dem 1. April 2013 angekündigten neuen Tarife sollen nicht in Kraft treten
  • Festlegung aller Tarife der GEMA und GVL durch ein unabhängiges Gremium
  • Die GEMA soll in Zukunft besser kontrolliert werden

Die Aktion wird organisiert von Magnus Hecht vom Scheune e.V. und dem Neustädter Grünen-Stadtdrat Torsten Schulze. Ünterstützt wird die Aktion von verschiedenen Dresdner Clubs und Labels.

Informationen zu den Aktionen in den anderen Städten unter kultur-retten.de und auf Facebook


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fittogether

11 Kommentare zu “Gema-Demo auf dem Alaunplatz

  1. großes planungsfail mal wieder.vllt. kapieren dresdner ja mal irgendwann das man zu 3 keine demo veranstalten kann.naja.btw. die „demo“ fängt 12:30 an der schauburg an , nicht wie überall geschrieben um 13:00 am alaunplatz … failfailfail

  2. Um hier etwaigen Gerüchten vorzubeugen und keine Verwirrung aufkommen zu lassen.
    13:00 Uhr ist offizieller Beginn des Demonstrationszuges am Alaunplatz.
    Das wir als Veranstalter eine halbe Stunde vorher den LKW einrichten ist einfach Vorbereitung. Wer keinen Einblick hat sollte sich zurückhalten. Hilft der Sache und dem Anliegen des Aktionstages. Andere Städte beginnen übrigens auch zu dieser Zeit.

  3. aha, wenns andere auch so machen, dann sollen solche demos wohl nix bringen. die werktätigen könnten allerdings etwaigen verschwörungstheorien entgegen treten und um 1 ihr mittagspäuschen an die gulaschkanone am A-park verlegen. die kanone kann später noch zu demozwecken eingesetzt werden.
    murx hingegen darf die nächste große mülltonne gestalten.

  4. Und warum wird dem GEMA-Sitz (Ableger) ums Eck, Zittauer Straße-01099 DD, nicht mal „heiß aufgespielt“?
    (Achtung. Das ist eine künstlerisch-frei interpretierbare Anfrage!harhar)
    Weil schon Radeberger Vorstadt?
    Immer wieder amüsant zu beobachten, wenn sich dort die selbstermächtigten ̶t̶̶e̶̶r̶̶r̶̶o̶̶r̶̶r̶̶i̶̶s̶̶t̶̶. Bestimmer rudelnd geheimtreffen.

  5. @notenlegastheniker: die gema ist auch vertreter vieler kleiner musiker (und nicht nur der großen vertreter)… das da (auch zu recht) kritik am neuen tarif-system geübt wird ist mehr als gerecht – aber jene gleich als terroristen zu verunglimpfen erinnert mich mehr an syrische verhältnisse…

  6. @David
    Schade, dass man neuerdings ausdrücklich auf den Ironie-Modus hinweisen müsste.
    Ich bin selbst „kleiner Musiker“, doch die Deutsche Rechtschreibe-Gema wird nun Schlau-Meier-Ordnungs-GROß-Schreibe-Geld eintreiben..
    Oder Du könntest Du jetzt eine Rassismus-Debatte eröffnen…
    :-)

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