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Fit together mit Claudia Seidel

Neustadt-Kinotipps ab 5. Mai

Schauburg: Bundesstart: „Memoria“

Memoria in der Schauburg
Memoria in der Schauburg

Nicht erst, seit sich ‚Onkel Boonmee an seine früheren Leben erinnerte‘ (Goldene Palme Cannes 2010), gilt der Thailänder Apichatpong Weerasethakul als Meister der cineastischen Meditation. Hier setzte er in Kolumbien, quasi auf neutralem Boden, die Themen von »Cemetery Of Splendor« (2015) fort, und verabredete sich mit Tilda Swinton, um in einer fremden Kultur Ausschau zu halten nach den vergangenen Geistern. Sie folgen uns auf Schritt und Tritt.

Eines Nachts wird die in Kolumbien lebende Engländerin Jessica von einem lauten Knall aus dem Schlaf gerissen. Fortan ist ihr Leben nicht mehr, wie es war. Denn als sie ihre Schwester Karen im Krankenhaus besucht, realisiert sie, dass das seltsame Geräusch sie begleitet – und scheinbar niemand anderes es hören kann. Jessica freundet sich mit der Archäologin Agnes an, die menschliche Überreste, die beim Bau eines Tunnels entdeckt wurden, untersucht. Schon bald beschleicht Jessica das ungute Gefühl, dass die Geräusche eine seltsame Vorahnung sein könnten.

Im Rahmen der Internationalen Filmfestspiele von Cannes wurde Apichatpong Weerasethakuls »Memoria« im Jahr 2021 mit dem Jurypreis ausgezeichnet. Zudem wurde der Film als Kolumbianischer Beitrag für die Academy Awards ausgewählt.

Thalia: „Les Olympiades – Wo in Paris die Sonne aufgeht“

Wo in Paris die Sonne aufgeht - im Thalia
Wo in Paris die Sonne aufgeht – im Thalia

Paris, die ewige Stadt der Liebe. Sex ohne Reue, oder Beziehungen mit Substanz? Am besten alles und alles gleichzeitig. Grundlage für das Drehbuch waren Kurzgeschichten des US-amerikanischen Comiczeichners Adrian Tomine.

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Blitzumzug

Regisseur Jacques Audiard porträtiert mit Hilfe seiner beiden prominenten Co-Autorinnen Léa Mysius und Céline Sciamma (»Porträt einer jungen Frau in Flammen«) die junge zumindest im 13. Pariser Arrondissement diverse Generation. Die edle, forciert klassische Bildsprache in bestechendem, sehr französischem Schwarz-Weiß sorgt für knisternde Spannung und aufregenden Kontrast zum permanenten Swipen. Im Thalia im Original mit deutschen Untertiteln.

Schauburg: Bundesstart: „Sun Children“

Sun Children - in der Schauburg
Sun Children – in der Schauburg

Um schnell an Geld zu kommen und ihre Familien zu unterstützen, arbeiten der 12-jährige Ali und die Jungs seiner Clique hart, machen kleine Jobs in einer Werkstatt und begehen auch kleine Straftaten. Eines Tages beauftragt ein alter Gauner Ali, einen geheimnisvollen Schatz auszuheben. Der befindet sich in einem Tunnelsystem, das unter der „Sun School“, einer gemeinnützigen Schule, beginnt. Also melden sich die Jungen kurzerhand dort an, um auf dem Gelände graben zu können. Doch so einfach ist es nicht, an den Schatz zu kommen.

»Sun Children« ist die visuell beeindruckende und emotional mitreißende Geschichte von vier Straßenkindern, die versuchen, einen Ausweg aus der Armut zu finden.

Thalia: „Vortex“

Vortex - im Thalia
Vortex – im Thalia

Das Leben ist ein Traum, nicht wahr? Ja. Ein Traum im Traum.“ Ein älteres Paar stößt auf der Terrasse seiner Wohnung aufeinander an. Sie scheinen glücklich und gesund zu sein.

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Doch ihre ruhigen Herbstjahre werden langsam von einer heimtückischen Krankheit zerrissen, durch die sich Françoise zunächst in den Straßen von Paris und bald auch in ihrem eigenen Kopf verliert. Ihr Mann, ein ehemaliger Filmkritiker, würde sich gerne um sie kümmern, aber seine Energie ist nicht mehr das, was sie einmal war …

Das Bild ist zweigeteilt, und so verpasst der Zuschauer keine Sekunde der filmischen Zeit, in der die beiden Figuren – der Meister des Horrors Dario Argento und der französische Star Françoise Lebrun – versuchen, das Alter zu überleben. Sie brillieren in Gaspar Noés neuestem Werk, in dem die Psychedelik durch eine psychologische Studie über den geistigen Verfall einer Person ersetzt wird.

Schauburg: Bundesstart: „Sigmund Freud – Freud über Freud“

Sigmund Freud - Freud über Freud - in der Schauburg
Sigmund Freud – Freud über Freud – in der Schauburg

Anhand seltener Archivbilder und seiner Briefe wird ein Porträt Sigmund Freuds gezeichnet, das die Beziehungen zu seiner Familie und seinen Freunden nachzeichnet.

Thalia: „Red Rocket“

Red Rocket - im Thalia
Red Rocket – im Thalia

Mikey Saber (Simon Rex) auf der Rückfahrt von Los Angeles nach Texas City, der miesen Kleinstadt, aus der er vor vielen Jahren aufgebrochen ist, um ins Filmbusiness einzusteigen. Bis zum Pornostar hat er es gebracht, nun ist er pleite, muss zurück zu den Wurzeln. Nicht beim Arbeitsamt und auch nicht auf eigene Faust, vermag er es, Jobs aufzureißen, so verlegt er sich aufs Hasch-Geschäft, wie in alten Zeiten.

Fiebrig beackert er sein Umfeld mit Aufstiegsphantasien, deutet jede Niederlage als Hinweis auf bevorstehende Erfolge um, inszeniert sich als kommenden Gewinner. Das Leben – ein Film. Die 17-jährige Donut-Verkäuferin Strawberry (Suzanna Son) soll Mikeys Rückfahrkarte nach Los Angeles werden.

Mit unverändert großer Zugewandtheit und Virtuosität setzt Baker einmal mehr die unbändige Kraft der Menschen im Abseits in Szene, diesmal – und das ist neu – gepaart mit hinreißendem Humor. Im Thalia im Original mit Untertiteln.

Schauburg: Bundesstart „Die Biene Maja – Das geheime Königreich“

Die Biene Maja - Das geheime Koenigreich - in der Schauburg
Die Biene Maja – Das geheime Koenigreich – in der Schauburg

Die kleinen Bienen Maja und Willi geraten wieder in aufregende Abenteuer. Diesmal sollen sie das königliche goldene Ei holen.

Neustadt-Kinotipps ab 5. Mai: Freikarten

  • Das Neustadt-Geflüster verlost diese Woche zwei Freikarten für das Thalia und die Schauburg für die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Ergänzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet am Wochenende statt.
  • Alle Dresdner Kinos und Filme unter www.kinokalender.com
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15 Ergänzungen

  1. Da ich die Schauspielerin Tilda Swinton so mag, würde ich gern den Film „Memoria“ in der Schauburg anschauen.

  2. Ich würde gern mit einer Freundin zum Film von über Sigmund Freud- Freud über Freud gehen.

  3. Ich würde mich riesig über Karten für: „Wo in Paris die Sonne aufgeht“ freuen.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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