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Neue Ausstellung im „drinnen & draußen“

Ob von Videos im Internet, vom Basteln mit den Kindern oder noch aus der eigenen Kindheit, viele kennen es wahrscheinlich – Origami. Das ist die japanische Kunst des Papierfaltens. Ohne Schnitte oder zusammenkleben werden Papiere zu mal mehr und mal weniger komplexen Figuren, Blüten, Sternen oder auch Tieren gefaltet. Die wohl bekannteste Figur ist der Kranich. Er steht für ein langes, erfülltes Leben. Nach einer japanischen Legende hat man einen Wunsch frei, wenn man es schafft 1.000 dieser Kraniche zu falten.

Origami-Schmetterling Foto: Philina Eppers
Origami-Schmetterling Foto: Philina Eppers

Doch es geht auch viel größer und komplizierter

Enna Miau von Laden, Kursraum und Mietlocation „drinnen & draußen“ beschreibt das klassische Origami als Vorstufe zum dem, was Maria Seidel macht. Sie faltet aus Papier nicht nur Lampenschirme, sondern auch sehr kleinteilige Elemente und Wandschmuck. Ein paar ihrer Kunstwerke sind grade in der Galerie „drinnen & draußen“ ausgestellt. Dort sind auch Vorstufen der endgültigen Kunstwerke zu sehen, mit denen Maria Seidel erst einmal ausprobiert und das Papier getestet hat. Enna Miau erklärt, dass Künstlerinnen wie Maria Seidel ein Grafikprogramm mit komplizierten Anleitungen nutzen, um das Papier zu den Kunstwerken zu falten, die am Ende entstehen. „Sie benutzt dafür ganz kleine Werkzeuge, die wie Zahnarztbesteck aussehen“, fügt sie hinzu.

Aber das Prinzip des Faltens wird nicht nur für Kunst verwendet. Die Technik, mit der Maria Seidel einen Lampenschirm gefaltet hat, nutzte auch die amerikanische Weltraumbehörde NASA, um Sonnensegel im All zusammenzufalten.

Grade für noch nicht so bekannte Künstlerinnen und Künstler ist es schwer einen Ort zu finden, an dem sie ihre Kunst präsentieren können. Enna Miau ist selbst Musikerin und Schriftstellerin, sei liebt Kunst. Vor ein paar Wochen hat sie den Laden in der Kamenzer Straße 62 eröffnet. Die großen Wände laden natürlich ein, etwas dran zu hängen. Also hat sie beschlossen, alle drei Monate eine neue Künstlerin damit zu unterstürtzen, indem sie ihnen den Platz an ihren Wänden zu verfügung stellt. Die Ausstellung von Maria Seidel ist nun die zweite Ausstellung in der Galerie „drinnen & draußen“.

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drinnen & draußen

  • Öffnungszeiten: Montag: 13.30 bis 17 Uhr, Dienstag: 10 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 17 Uhr, Mittwoch: 10 bis 12.30 Uhr und 13.30 bis 18 Uhr oder nach Absprache
  • Weitere Infos unter: drinnen-draussen-dresden.de
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