Maskenball in der St.-Pauli-Ruine

Maskenball in der St.-Pauli-Ruine
Maskenball in der St.-Pauli-Ruine
„Oh Lust der Verwandlung!“ So lautet das Motto des ersten St.-Pauli-Maskenballs am kommenden Sonnabend, dem 18. August. Die Theaterleute rufen zum fröhlichen Spektakel zwischen Sein und Schein, bei Livemusik und Tanz. Nach 20 Theaterpremieren, mehr als 1.200 Konzerten und Theateraufführungen, Theater­festen und anderen Events stecken in den Mauern der St. Pauli Ruine unzählige wispernde und klingende Erinnerungen an die wunderlichsten Theaterfiguren und Masken, an Musik und fröhliche Feste. Jetzt, unter dem sich hoch über der Ruine spannenden Glasdach, das die Theaterruine in einen grandiosen Festsaal verwandelt, ist die Zeit für den ersten St.-Pauli-Maskenball gekommen – ein St.-Pauli-Theaterfest der besonderen Art.

Am Abend des 18. August wird die Ruine zu einem stimmungsvollen Ort, mit Livemusik von Willi Loew’s Mondscheinquartett, großer Tanz­fläche, Cocktails und kleinen Snacks sowie unterhaltsamen Live-Acts – arrangiert vom Ensemble der St. Pauli Ruine und vielen Gästen. Masken­fantasie ist erwünscht, aber nicht Pflicht.

  • Karten gibt es für 25 Euro, ermäßigt 20 Euro, inkl. Begrüßungsgetränk und servierten Snacks. Vorbestellungen sind sinnvoll, entweder im Theaterbüro 0351 2721444) oder unter www.theaterruine.de.
  • Das Neustadt-Geflüster verlost vier Freikarten. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen, tolle Maskengeschichten können die Entscheidung beeinflussen.

17 Kommentare zu “Maskenball in der St.-Pauli-Ruine

  1. Wie genau kommt man denn an die Freikarten?

    Hoffentlich reicht ein Kommentar unter diesem Artikel.;)

    Tolle Maskengeschichten habe ich leider nicht, da ich noch nie auf einem Maskenball war.:(

  2. Also neulich, da hat mir die Bine ein janz tolles Maskenrezept verraten. Man nehme Quark, Honig, etwas Haferflocken und Weizenkeimöl und verteile das großzügig auf dem Gesicht. Sieht bombe aus. Und wenn etwas übrig bleibt, ein paar Blaubeeren drüber und fertig ist das Frühstücksmüsli. Das meintet Ihr doch, oder?… :-)

  3. Der Maskenball ist eine schöne Idee, wobei sich mir kein Dresscode für den Maskenball erschließt. Feierliche Gewänder, die Damen in langen Kleidern und Herren im Frack? Oder vielleicht (auch) Outfits in Richtung catwoman and batman? Wenn die Veranstaltung Maskenball heißt, sollte auch eine Maske Pflicht sein. Diese Veranstaltung lebt von den Leuten und deren phantasievolle Kleidung. Deshalb sollte es auch einen Dresscode geben. Ansonsten fühlen sich diejenigen, die sich für den Abend mit ihrem Outfit inkl. Maske richtig Mühe geben, von Gästen im „normalen“ Outfit (womöglich Jeans, T-Shirt, Turnschuhe, welche ja vom Veranstalter nicht ausgeschlossen wurden) beguckt wie der Affe im Zoo. Ein paar flache Kommentare hier bestätigen diese Vermutung schon im Vorfeld. Wer nicht zum Maskenball will bzw. mit dem Thema nichts anfangen kann, soll einfach seine Finger still halten statt die Veranstaltung von vorn herein hier in’s Lächerliche zu ziehen oder kaputt zu schreiben. Ich wünsche dem Maskenball viel Erfolg!

  4. @Anton, das war mir doch klar… :-) Möchte doch nur eine schöne Freikarte ergattern. Und würde auch bestimmt nicht mit Haferflocken im Gesicht kommen.

  5. @Licht, ohje, auf keinen Fall wollte ich die Veranstaltung ins Lächerliche ziehen. Ich bin eigentlich auf Veranstaltungen immer die, die overdressed ist. Letztlich erst auf der Pillnitzer Schlossnacht. Ich liebe die Verkleidung und das Spiel damit. Und da es mir persönlich viel Freude macht und ich dazu stehe, fühle ich mich auch nicht von anderen begafft. Es hat viel mit der inneren Haltung zu tun. Und eine Maske kann gehörig dazu beitragen, eine gewisse Scheu abzulegen und kann ein Katalysator für ein freudvolles Spiel sein. In diesem Sinne…

  6. Ist nicht von mir, aber bei Maskenball denke ich an diese Stadt.

    Venedig, dankbar bringen dir die Götter Gaben,
    Geschenke, wie sie keine andre Stadt empfangen;
    Du bist wie Aphrodite, der du gleichst, erhaben,
    Du hast erwachend stets ein trautes Brautverlangen.

    Bevor dein Bräutigam, das Meer, dich darf gewahren,
    Beschaust du dich im Venusspiegel durch die Schleier,
    Die nächtlich sich auf deinen goldenen Sonnenhaaren
    Verdichten, als ein Liebespfand von deinem Freier.

    Der Venus Tauben, kaum vom Traume aufgeflogen,
    Umgurren deine buntgefüllten Wandellauben,
    Und Taubenschemen, Schaumphantome goldener Wogen,
    Besetzen Zinnen, Kirchenkuppeln aller Glauben.

    Es blauen dunkle Fluten um die grünen Augen,
    Die glanzlos in den Ebbestunden fast erblinden,
    Die Sumpfalgen, die Ströme aus den Furchen laugen,
    Beginnen rostigroth rings Tanzkränze zu winden.

    Das Licht auf der Lagune ist der Pfau der Hera,
    Den Zeus Gemahlin für Venedigs Freundschaft spendet,
    Denn hier lebt alles noch in einer Sonnenära,
    In der Minerva Helm und Lanze frei verwendet!

    Fürwahr, die Götter Hellas leben in Venedig,
    Auf der Lagune glitzern Hermes Flügelschuhe,
    Das Volk ist findig, eitel, heiter und ruhmredig,
    Es fand Merkur in ihm seiner Bewegtheit Ruhe.

    Theodor Däubler

  7. Lieber Anton, ich würde mich riesig über eine Freikarte zu dem Maskenball freuen! Ich habe ein herrliches Kleid, das endlich mal wieder ausgeführt werden möchte, eine Maske und ein vorwitziges Hütchen.

  8. @ Anton: Eindeutige Nicht-Interessebekundungen sicher auch, wenn sich zu wenige für Freikarten melden sollten.
    Also ich brauche dieses Jahr keine Karten für den Maskenball.:-) Oksana soll sie haben und hinterher hier mal berichten.
    Wäre das vielleicht eine Idee, Anton? Freikartengewinner könnten hinterher doch hier -als kleines Dankeschön sozusagen- Feedback über die jeweilige Veranstaltung geben. Oder wäre das dann schon wieder zuviel Werbung für die jeweilige Veranstaltung? Der Gedanke kam mir eben ganz spontan.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.