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Palais-Sommer

Gefährder-Ansprache durch die Polizei

Die Po­li­zei hat in der Nacht zu Don­ners­tag ei­nen 17-Jäh­ri­gen kon­trol­liert, nach­dem die­ser in den so­zia­len Netz­wer­ken Bil­der von sich mit ei­ner Waffe ein­ge­stellt hatte. Diese Auf­nah­men wa­ren mit Droh­bot­schaf­ten unterlegt.

Nach­dem ein Zeuge die Po­li­zei auf die Mit­tei­lun­gen auf­merk­sam ge­macht hatte, such­ten Po­li­zis­ten be­kannte Auf­ent­halts­orte des Ju­gend­li­chen auf. Ge­gen 2 Uhr tra­fen sie ihn in ei­ner Woh­nung auf der Les­sing­straße an und kon­trol­lier­ten ihn. Er hatte eine Sof­tair­waffe da­bei. Der Ju­gend­li­che er­hielt eine Ge­fähr­der­an­spra­che. Da­bei wurde er be­lehrt, dass Waf­fen nichts in der Öf­fent­lich­keit zu su­chen haben.

Sof­tair­waf­fen sind Druck­luft­waf­fen, die ei­gent­lich für das tak­ti­sche Ge­län­de­spiel Air­soft be­nutzt wer­den. Häu­fig se­hen sol­che Waf­fen ori­gi­na­len Schuss­waf­fen täu­schend ähn­lich. Wenn dies der Fall ist, spricht die Po­li­zei von An­scheins­waf­fen und die Be­nut­zung in der Öf­fent­lich­keit ist ver­bo­ten. Die Be­nut­zung ohne Waf­fen­schein ist von der Ge­schoss-En­er­gie der je­wei­li­gen Waffe ab­hän­gig. Bis zu ei­ner Ge­schoss-En­er­gie von 7,5 Joule sind Sof­tair­waf­fen ab 18 Jah­ren frei ver­käuf­lich. Ohne Waf­fen­schein dür­fen sie nur in be­frie­de­tem Be­sitz­tum ge­führt und ver­wen­det werden.

Sturz von der Brücke

Wie die Dresd­ner Feu­er­wehr mel­det, ist ges­tern abend kurz vor Mit­ter­nacht eine Per­son von der Wald­schlöss­chen­brü­cke etwa elf Me­ter in die Tiefe ge­stürzt und zog sich da­bei schwere Ver­let­zun­gen zu. Ein­satz­kräfte der Feu­er­wehr un­ter­stütz­ten den Ret­tungs­dienst bei der Her­stel­lung der Trans­port­fä­hig­keit. Sie leg­ten eine Be­cken­sch­linge an und brach­ten die Per­son mit­tels ei­ner Va­ku­um­ma­tratze in den Ret­tungs­wa­gen. Dann wurde die Per­son in ein Kran­ken­haus ge­bracht. Durch das Kri­sen­in­ter­ven­ti­ons­team wur­den Zeu­gen des Ge­sche­hens be­treut. Die Po­li­zei ist der­zeit da­bei, die Iden­ti­tät der Per­son fest­zu­stel­len und prüft, ob es sich um ei­nen Un­fall oder ei­nen Sui­zid­ver­such handelt. 

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Hilfe bei Suizid-Gefahr

Bei De­pres­sio­nen oder Selbst­mord­ge­dan­ken kann un­ter Um­stän­den die Te­le­fon­seel­sorge hel­fen. Die ist kos­ten­los er­reich­bar un­ter 0800 1110111 und 0800 1110222 oder im In­ter­net auf www.telefonseelsorge.de. Die Be­ra­tung ist kos­ten­frei und an­onym, An­rufe wer­den nicht auf der Te­le­fon­rech­nung vermerkt. 

Ein per­sön­li­ches Ge­spräch kann kos­ten­frei un­ter an­de­rem beim psy­cho­so­zia­len Kri­sen­dienst auf der Ost­ra­al­lee 9, 01067 Dres­den, statt­fin­den. Es gibt auch On­line-Be­ra­tung, un­ter an­de­rem hier www.u25-deutschland.de, dort kann man je­der­zeit je­man­den er­rei­chen und wenn ge­wünscht, kurz­fris­tig und ein­fach eine Be­ra­tung er­hal­ten. In Dres­den gibt es ein Netz­werk für Sui­zid­prä­ven­tion.

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