Land in Sicht: Eine Kulturoase in der Uferstraße

Inmitten bunter Häuser eine Brachfläche. Foto: Alba Kemmer Alonso

An der Uferstraße tut sich etwas. In dem Viertel zwischen Leipziger Straße, Bahndamm und Elbe ist in der jüngeren Vergangenheit ein neues Gebäude entstanden. Nun haben sich die Anwohner*innen der Ufer-, Hafen-, Ludwig-, und Hedwigstraße zusammengetan, um eine kleine Oase zu schaffen. Eine „Kulturlücke“ oder „Stadtoase“ soll es werden, sagt ein Anwohner der Uferstraße. „Wir wollen den Kindern, die im Carré leben, eine gesicherte Spielfläche bieten.“ Auch für die Erwachsenen soll so ein intensiveres Zusammenleben im Kiez möglich werden.

Die Fläche wird vom jungen Publikum getestet. Foto: Alba Kemmer Alonso

Bis zu 16 Anwohnerfamilien helfen bei der Umsetzung des Projekts. „Der Rasen wird in den nächsten Tagen noch gesät“, erzählt der Anwohner, der im Namen der Nachbarschaft spricht. Die ersten Hochbeete stehen schon und Sitzgelegenheiten sind ebenfalls in Planung. Nach und nach sollen mehr Zugänge zur Oase geöffnet werden.

Was an erster Stelle als Nachbarschaftsgarten gedacht ist, soll nach Corona auch für besondere Anlässe der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Ein Einweihungsfest für den Sommer oder Herbst, je nachdem was Corona zulässt, ist auch schon in Planung.

Das Insektenhotel und die ersten Hochbeete stehen schon. Foto: Alba Kemmer Alonso

Bis dahin krempelt die Nachbarschaft die Ärmel hoch und hofft darauf, den Garten im Sommer als Gemeinschaft genießen zu können. An dieser Stelle bedanken sie sich herzlich bei den folgenden Unterstützer*innen, die das Projekt erst möglich gemacht haben: Die gesamte Nachbarschaft des Carrés, die Mitarbeiter*innen des Liegenschaftsamts, dem „Max Wiessner“-Baugeschäft und Mobilconcept.

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6 Ergänzungen zu “Land in Sicht: Eine Kulturoase in der Uferstraße

  1. Klingt nach einem tollen Projekt. Was ich mich frage: in den letzten Jahren wird in diesem Block mehrere sehr hochpreisige Neubauten errichten, die Altbauten sind teilweise unsaniert und mutmaßlich deutlich günstiger. Sind Bewohner aller Häuser, auch der Neubauten beteiligt? Wächst man zusammen? Oder gibt es Konflikte zwischen den Bewohnern, die zB daraus erwachsen, dass Leute mit mehr Geld sich mehr Ruhe direkt an der Elbe zu erkaufen gehofft haben. Die Situation wie dort gibt es ja an einigen Stellen in der Neustadt.

  2. jaja…. Das bekannte Liegeschaftsamt! Und was ist mir den Kollegen vom Steheschafts- und Sitzeamt? Mal wieder nichts.

  3. Hallo, gibt es in der nächsten Woche noch eine Richtigstellung des/der AutorInnen, nachdem es ja in den sozialen Netzwerken schon genug Rückmeldungen gab? Der Artikel stimmt absolut nicht mit den aktuellen Fakten bzw. Tatsachen überein Vielen Dank

  4. Hallo Hedwig, so wie ich die Kommentare auf Facebook lese, treffen die Informationen hier durchaus zu. Inwieweit jetzt dort die Nachbarn in der Lage sind, miteinander ins Gespräch zu kommen, kann ich nicht beurteilen.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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