Anzeige

Aussitzen Deluxe 2.0

Gottesanbeterin am Albertplatz

Der be­rühm­teste Fisch Dres­dens hat ein Ge­schwis­ter­chen be­kom­men. Am Al­bert­platz steht seit heute eine Got­tes­an­be­te­rin auf ziem­lich dün­nen grü­nen Bei­nen. Die Künst­ler­gruppe HRB+C hat ein zwei­tes Ob­jekt in die Welt gesetzt. 

Gottesanbeterin vom Albertplatz - Foto: Anja Schneider
Got­tes­an­be­te­rin vom Al­bert­platz – Foto: Anja Schneider

Wie­der ha­ben sie mit ver­schie­de­nen Ma­te­ria­lien ge­ar­bei­tet, dies­mal mit Stoff, Fahr­rad­tei­len, Werk­zeu­gen, Gar­ten­ge­rä­ten und Plaste. Auf ei­nem Schild steht der be­kannte Spruch "do not touch" – nicht be­rüh­ren. Doch statt der Bitte, nicht zu füt­tern, wie beim Fisch am El­be­strand, wei­sen die Künstler*innen hier ex­pli­zit dar­auf hin, dass die rie­sige Heu­schre­cke "scharf und bis­sig" ist. 

Die Got­tes­an­be­te­rin ist eine große, räu­be­risch le­bende Heu­schre­cke von grü­ner, sel­te­ner grau­brau­ner Farbe, de­ren Vor­der­beine zu lan­gen Greif­or­ga­nen um­ge­wan­delt sind. Sie ist eine Ver­tre­te­rin der Ord­nung der Fang­schre­cken (Man­to­dea) und zählt in­ner­halb die­ser Ord­nung zur Fa­mi­lie der Mantidae. 

In Deutsch­land wird die Got­tes­an­be­te­rin in der Ro­ten Liste der ge­fähr­det Ar­ten ge­führt und ge­nießt nach den Be­stim­mun­gen des Bun­des­na­tur­schutz­ge­set­zes be­son­de­ren Schutz. Des­halb darf sie we­der ge­fan­gen noch ge­hal­ten wer­den. Die Eu­ro­päi­sche Got­tes­an­be­te­rin wurde 2017 zum In­sekt des Jah­res erklärt.

An­zeige

Wiedereröffnet: Villandry Dresden

An­zeige

Sachsen-Ticket

An­zeige

Heavy Saurus am 20. August im Augusto Sommergarten

An­zeige

Die Seilschaft am 15. August bei den Filmnächten am Elbufer

An­zeige

Semper Oberschule Dresden

An­zeige

Tranquillo Sommer Sale

Weitere Eindrücke von der riesigen Heuschrecke

In der Werkstatt des Künstlerkollektivs HRB+C - Foto: Anja Schneider
In der Werk­statt des Künst­ler­kol­lek­tivs HRB+C – Foto: Anja Schneider
Guckt ganz schön freundlich, die riesige, grüne Heuschrecke vom Albertplatz - Foto: Anja Schneider
Guckt ganz schön freund­lich, die rie­sige, grüne Heu­schre­cke vom Al­bert­platz – Foto: Anja Schneider
Auf der noch eingeschneiten Wiese am Albertplatz Ostseite) steht dieses grüne Kunstwerk - Foto: Anja Schneider
Auf der noch ein­ge­schnei­ten Wiese am Al­bert­platz Ost­seite) steht die­ses grüne Kunst­werk – Foto: Anja Schneider

Die Heu­schre­cke am Al­bert­platz ist in­zwi­schen schon zu ei­ner klei­nen At­trak­tion ge­wor­den. Rund­herum ver­sam­meln sich fo­to­gra­fie­rende Er­wach­sene und stau­nende Kin­der. Beim Auf­bau in der Nacht war of­fen­bar ein Ka­me­ra­team von Sach­sen-Fern­se­hen da­bei. Dem ver­rie­ten die Künst­ler auch den Na­men des Tie­res: "Baszd Meg Pil­langó" – das ist un­ga­risch und heißt zu deutsch in etwa "Fick Dich, Schmetterling".

Diesmal mit großem Künstler-Logo HRB+C am Schwanz, der in einem Grubber endet.
Dies­mal mit gro­ßem Künst­ler-Logo HRB+C am Schwanz, der in ei­nem Grub­ber endet.
Neuer Fototreffpunkt am Albertplatz
Neuer Fo­to­treff­punkt am Albertplatz
Gestatten, mein Name ist Baszd Meg Pillangót
Ge­stat­ten, mein Name ist Baszd Meg Pillangó
Ar­ti­kel teilen

6 Ergänzungen

  1. Es ist wohl kaum eine Nacht- und Ne­bel­ak­tion, wenn diese Leute das Fern­se­hen da­bei hatten.
    Ich finde die Ak­tion trotz­dem gut, auch, weil sie bis­her un­po­li­tisch und im In­ter­view doch recht ver­nünf­tig zu sein schei­nen und Ver­nunft fehlt heut­zu­tage, wenn ich mir so die be­sprayte Fried­hofs­mauer ansehe.

  2. Der LINK ist schon die härte "Sach­sen Fern­se­hen hat ein In­ter­view (www.Sachsen-Fernsehen.de) mit ei­nem Künst­ler der Gruppe." da kann man ja gleich auf google ver­wei­sen. eben Frin­tert Niveau.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.