Corona-Fälle in Dresden

Das Dresdner Gesundheitsamt meldet mit Stand heute 12 Uhr für die vergangene Woche 1488 Neuinfektionen, damit mehr als in der Vorwoche, die Corona-Ampel steht weiter auf „Dunkel-Rot“, 89 Personen wurden in der vergangenen Woche neu in ein Krankenhaus aufgenommen, 48 Personen verstarben laut Totenschein an einer Covid-19-Erkrankung.

Coronavirus-Modell Grafik: Daniel Roberts, Pixabay
Coronavirus-Modell Grafik: Daniel Roberts, Pixabay

Weltweit sind mehr als 89 Millionen Infizierte gemeldet, mehr als 1,9 Millionen Todesfälle wurden in Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet, Details in der Übersicht der Johns-Hopkins-Universität.

Deutschlandweit sind die Infizierten-Meldungen in der vergangenen Woche wieder gestiegen. Eine Übersicht dazu gibt es auf zeit.de.

Die wichtigsten Zahlen für Dresden

1.488 neue Fälle in den vergangenen 7 Tagen. 14.021 Genesene (Schätzung), nach dieser Schätzung gibt es aktuell 3.583 Infizierte. 270,3 Fälle pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche laut Dresdner Corona-Ampel. 17.929 bestätigte Fälle insgesamt. 325 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Quelle: Gesundheitsamt Dresden
1.488 neue Fälle in den vergangenen 7 Tagen. 14.021 Genesene (Schätzung), nach dieser Schätzung gibt es aktuell 3.583 Infizierte. 270,3 Fälle pro 100.000 Einwohner in der vergangenen Woche laut Dresdner Corona-Ampel. 17.929 bestätigte Fälle insgesamt. 325 Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Quelle: Gesundheitsamt Dresden

Die Corona-Ampel des Dresdner Gesundheitsamtes zeigt immer die letzten sieben Tage an. Also heute vom vergangenen Sonntag bis Sonnabend. Am Sonntag, dem 3. Januar 2021 zeigte die Ampel weiterhin auf dunkelrot mit einer 7-Tage-Inzidenz von 270,3. Allerdings unterschritt sie in dieser Woche zweimal den Wert von 200. 48 Personen sind laut Totenschein in der vergangenen Woche an einer Covid-19-Erkrankung verstorben. Insgesamt werden in Dresden nun 325 Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 verzeichnet.

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Das Gesundheitsamt trägt in das Dashboard den Tag ein, an dem das Labor den positiven Test dem Gesundheitsamt meldet. Diese Fälle werden teilweise auch nachträglich eingetragen. Daher gibt es für die letzten Tage immer eine deutlich geringere Zahl, die dann innerhalb der nächsten Tage mehrfach korrigiert wird. Diego Jahn hat auf der Website www.coronavirus-dresden.de mit den Daten vom Gesundheitsamt interessante Übersichten angefertigt, wie die tatsächlichen 7-Tage-Inzidenzen aussehen, wenn man die Nachmeldungen berücksichtigt. Eine umfangreiche Übersicht mit Zahlen und Daten hat auch Neustadt-Geflüster-Leser Fidel in mehreren Tabellen zusammengetragen.

Sachsen: Harter Lockdown bis 7. Februar verlängert

Ab Montag, dem 11. Januar gilt eine neue Sächsische Corona-Verordnung, in der die Einschränkungen noch einmal verschärft wurden. Nun darf man sich nur noch mit einer Person, die nicht zum eigenen Hausstand gehört treffen, außerdem werden nun auch die meisten Kantinen und Solarien geschlossen. Details hier.

Die Regelung gilt vorerst bis zum 7. Februar. Dann enden auch die vorgezogenen und verkürzten Winterferien.

Belegung Intensivstationen

In der vergangenen Woche wurden 89 Covid-19-Patienten neu in Dresdner Krankenhäuser aufgenommen. Insgesamt wurden seit Ausbruch der Pandemie in Dresden 1.143 Patienten stationär behandelt. Quelle: Gesundheitsamt – auch hier gibt es offenbar erhebliche Nachmeldungen für die Vorwochen. Laut DIVI-Intensivregister werden in Dresden 77 Covid-19-Patienten auf Intensivstationen behandelt, davon werden 52 Patienten invasiv beatmet. Aktuell sind nach diesem Register in Dresden noch 30 Intensiv-Betten frei.

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Im Corona-Dashboard der Stadt Dresden wird auch eine Bettenübersicht angezeigt. Quelle hierfür ist die Uniklinik Dresden, die die Krankenhausleitstelle für Dresden und Ostsachsen ist. Danach sind die Intensivstationen in Dresden derzeit zu 85 Prozent ausgelastet und aktuell noch 17 Betten frei. Diesen Unterschied erklärt Professor Peter Spieth, Intensivmediziner am Uniklinikums in einer Sendung des MDR (ab Minute 9) wie folgt: Zum einen gehe es um die mögliche Zahl an Betten, im anderen um die Anzahl an Betten, die konkret frei sind.

Bettenauslastung der Dresdner Krankenhäuser - Stand: 10. Januar 2021
Bettenauslastung der Dresdner Krankenhäuser – Stand: 10. Januar 2021

Corona-Schutzimpfungen

In Sachsen soll es insgesamt 13 Impfzentren geben, der Betrieb der Impfzentren startet im Laufe des Januar. Bis dahin werden zuerst Bewohner und Personal von Pflegeeinrichtung sowie Beschäftigte in Krankenhäusern geimpft. Das Dresdner Impfzentrum befindet sich in der Messe Dresden, Messering 6, 01067 Dresden. Fragen und Antworten rund um die Impfzentren gibt es auf den Seiten des Deutschen Roten Kreuz und auf sachsen.de. Das RKI veröffentlicht täglich ein Impfquotenmonitoring. Mit Stand vom 10. Januar wurden in Sachsen knapp 18.000 Impfdosen verabreicht, davon rund 1.000 an Menschen über 80 Jahre, rund 15.000 an Mitarbeiter in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen, rund 2.700 an Bewohner in Pflegeeinrichtungen. Quelle: RKI-Impfquotenmonitorin

Corona-Ampeln

Die Stadtverwaltung zeigt auf dresden.de seit Anfang Dezember zwei Corona-Ampeln. Die eine zeigt das aktuelle Infektionsgeschehen, wie es beim Gesundheitsamt gemeldet wird an, die andere den Stand des RKI. Die RKI-Ampel ist für eventuelle Einschränkungen wichtig. Die RKI-Ampel ist in den vergangenen Wochen immer geringer ausgefallen als die Ampel vom Gesundheitsamt. Angezeigt wird jeweils, wie viele Fälle es pro 100.000 Einwohner in Dresden in den vergangenen sieben Tagen gab.

Corona-Ampeln RKI und Gesundheitsamt Dresden - Stand: 10. Januar 2021
Corona-Ampeln RKI und Gesundheitsamt Dresden – Stand: 10. Januar 2021

Test- und Quarantäneregelungen

Betroffene mit Symptomen sollen sich an ihren Hausarzt oder die Corona-Ambulanz am Universitätsklinikum wenden. Für gesetzlich Krankenversicherte übernehmen die Krankenkassen die Kosten. Wenn ein positives Testergebnis vorliegt, erhält das Gesundheitsamt die Meldung vom Labor, ermittelt die Kontaktpersonen und legt fest, welche Personen zu testen sind. Das Gesundheitsamt selbst führt Corona-Tests ausschließlich im Rahmen von Umgebungsuntersuchungen durch. Die Kosten trägt die öffentliche Hand.

Fragen zu Testpraxen werden auch unter Telefon: 116117 beantwortet. Corona-Tests für Personen ohne Symptome führen darüber hinaus niedergelassene freie Labore in Sachsen durch. Die Kosten sind selbst zu tragen.

Personen, die ein positives Testergebnis erhalten, unterliegen einer Absonderungspflicht (Quarantäne), die vom Gesundheitsamt immer für den Einzelfall und in Abhängigkeit vom Vorliegen von Symptomen festgelegt wird.

Erläuterungen

  • Fallzahl: Anzahl aller labordiagnostisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle, die der Falldefinition gemäß § 11 Abs. 2 IfSG entsprechen und gemäß § 11 Abs. 1 IfSG an die Landesuntersuchungsanstalt Sachsen bzw. an das Robert Koch-Institut übermittelt werden.
  • Einweisung Krankenhaus: Anzahl aller labordiagnostisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle, die aufgrund einer COVID-19-Erkrankung in stationärer Behandlung sind.
  • Sterbefall: Anzahl aller labordiagnostisch bestätigten SARS-CoV-2-Fälle, welche laut Totenschein an einer COVID-19-Erkrankung verstarben.
  • Annahmen zur Schätzung genesener Fälle: Die Zahl der genesenen Fälle stellt lediglich eine Schätzung dar. Eine entsprechende Meldung an das zuständige Gesundheitsamt erfolgt nicht. Die zugrunde liegenden Annahmen entsprechen den Schätzparametern auf Landesebene (Sachsen). Es wird von einer Genesung 14 Tage nach Meldedatum bei Fällen ohne gemeldete Hospitalisierung und von einer Genesung 30 Tage nach Meldedatum bei Fällen mit gemeldeter Hospitalisierung ausgegangen.
  • Annahme zur Schätzung der aktuell Infizierten: Die Zahl resultiert aus den gemeldeten Fällen abzüglich der Sterbefälle und der Genesenen. Somit kann es sich auch hier nur um eine Schätzung handeln.

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3 Kommentare zu “Corona-Fälle in Dresden

  1. Hallo kein Arzt, bitte beachten, dass dieser Beitrag vom Mai 2020 ist. Meines Wissens nach wird aktuell bei weitem nicht mehr so schnell intubiert wie damals. Einen interessanten Beitrag dazu findest Du im MDR.

    Professor Stefan Kluge von der Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin und Leiter der Intensivstation am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf sagt in diesem Beitrag, dass zuerst nicht-invasive Methoden benutzt werden, mittels Sauerstoffgabe über die Nase und eine Maske, durch die der Patient konzentriert Sauerstoff einatmet. Erst wenn das nicht ausreicht, muss der Patient in ein künstliches Koma gelegt werden, dann wird ein Schlauch in die Luftröhre eingeführt und der Patient richtig beatmet – das ist die sogenannte Intubation.

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