Corona: ab Montag scharfe Einschränkungen

Die Bundesregierung und die Ministerpräsident*innen der Bundesländer haben sich am Mittwoch in einer Video-Konferenz über schärfere Corona-Regeln beraten. Die Maßnahmen sollen bereits ab Montag gelten, müssen aber noch von den einzelnen Bundesländern in entsprechende Verfügungen umgesetzt werden. Kurz gesagt, sind es fast die gleichen Beschränkungen wie im März, nur das Schulen, Kitas, Geschäfte und Friseure geöffnet bleiben. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach von einer nationalen Kraftanstrengung.

Corona-Virus - Symbolbild
Corona-Virus – Symbolbild

Unter anderem wurden folgende Maßnahmen beschlossen:

Kontaktbeschränkungen

Nur noch Angehörige des eigenen und eines weiteren Hausstandes sollen sich gemeinsam in der Öffentlichkeit aufhalten dürfen.

Kultureinrichtungen

Theater, Opern oder Konzerthäuser sollen schließen, außerdem Messen, Kinos, Freizeitparks, Spielhallen, Spielbanken und Wettannahmeeinrichtungen. Auch Bordelle und andere Prostitutionsstätten sollen wieder geschlossen werden, das ist in Dresden schon seit gestern so.

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Gastronomie und Hotels

Kneipen, Restaurants, Clubs, Bars und Discos und ähnliches bleiben geschlossen. Ausgenommen werden sollen die Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Touristische Übernachtungsangebote im Inland werden untersagt. Die Bürger werden aufgefordert, generell auf private Reisen und auf Verwandtenbesuche zu verzichten.

Sport

Alle öffentlichen und privaten Sportanlagen sollen geschlossen werden, ebenso Schwimmbäder und Fitness-Studios. Im Profisport werden keine Zuschauer in den Stadien oder Hallen zugelassen.

Körperpflege

Kosmetikstudios, Massagepraxen oder Tattoostudios sollen schließen, medizinisch notwendige Behandlungen wie Physiotherapien aber möglich sein. Friseursalons bleiben unter den bestehenden Hygienevorgaben geöffnet.

Schulen und Kindergärten

Bleiben weiter geöffnet.

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Groß- und Einzelhandel

Bleibt weiter bleiben offen – allerdings sollen nicht mehr als ein Kunde pro zehn Quadratmeter im Laden sein.

Wirtschaft

Industrie, Handwerk und Mittelstand sollen sicheres Arbeiten ermöglichen. Die Arbeitgeber*innen müssten ihre Mitarbeiter*innen vor Infektionen schützen. Wo immer umsetzbar soll Heimarbeit ermöglicht werden. Der Bund will Wirtschaftshilfen verlängern und die Konditionen etwa für die Kultur- und Veranstaltungswirtschaft verbessern.

Wirtschaftshilfe

Für die von den temporären Schließungen erfassten Unternehmen, Betriebe, Selbstständige, Vereine und Einrichtungen wird der Bund eine außerordentliche Wirtschaftshilfe gewähren, um sie für finanzielle Ausfälle zu entschädigen. Der Erstattungsbetrag beträgt 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes des Vorjahresmonats für Unternehmen bis 50 Mitarbeiter, womit die Fixkosten des Unternehmens pauschaliert werden. Die Prozentsätze für größere Unternehmen werden nach Maßgabe der Obergrenzen der einschlägigen beihilferechtlichen Vorgaben ermittelt. Die Finanzhilfe wird ein Finanzvolumen von bis zu 10 Milliarden Euro haben.

Risikogruppen

Für Kranke, Pflegebedürftige, Senior*innen und Behinderte solle es zügig und prioritär Corona-Schnelltests geben.

Nach ersten Informationen sollen diese Maßnahmen vorerst bis Ende des Monats gelten. In zwei Wochen wollen die Bundeskanzlerin und die Ministerpräsident*innen das weitere Vorgehen die erreichten Ziele bewerten und eventuell notwendige Anpassungen vornehmen.

Kanzlerin Merkel sagte am Nachmittag, dass sie um die Bemühungen und die Hygienekonzepte weiß, aber das reiche derzeit nicht mehr aus. Deshalb seien die verschärfenden Maßnahmen nun nötig. Der Ministerpräsident Bayerns, Markus Söder (CSU) sagte unter anderem in Hinblick auf einen möglichen Impfstoff, dass es auch Anlass zu Optimismus gebe: „Wir werden Corona überstehen.“

Beschluss im Wortlaut

Auf der Website der Bundesregierung als PDF.

Kritik an den Maßnahmen

Kritik an den geplanten Einschränkungen kommt unter anderem aus der Ärzteschaft. So fordert die Kassenärztliche Vereinigung eine Gebotskultur statt neuer Verbote. In einem heute veröffentlichten Positionspapier wird ein bundesweit einheitliches Ampelsystem gefordert, eine Abkehr von der Eindämmung allein durch Kontaktverfolgung und eine Fokussierung der Ressourcen auf den Schutz der gefährdeten Bevölkerungsgruppen. Mehr Details hier. Der Virologe Hendrick Streeck sagt im Interview mit der Süddeutschen Zeitung: „Es ist nicht möglich jede Infektion zu unterbinden. Wir müssen unsere Energien vielmehr darauf setzen, die besonders zu schützen, die diesen Schutz benötigen.“

Andere Forscher, wie etwa der Virologe Christian Drosten sprechen sich durchaus für einen zeitlich begrenzten Lock-Down aus. Hier seine Argumente im Corona-Podcast des NDR. Auch die Nationale Wissenschaftsakademie Leopoldina hält Kontaktbeschränkungen für notwendig, Beitrag in der Welt. Der Anstieg der Infektionszahlen sei in vielen Orten Deutschlands nicht mehr kontrollierbar. „Je früher eine konsequente Reduktion von Kontakten ohne Vorsichtsmaßnahmen erfolgt, desto kürzer können diese andauern und desto weniger psychische, soziale und wirtschaftliche Kollateralschäden werden diese verursachen“, schreiben die Forscher in einer gemeinsamen Erklärung von Leopoldina, der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Fraunhofer-Gesellschaft, der Helmholtz-Gemeinschaft, der Leibniz-Gemeinschaft und der Max-Planck-Gesellschaft.

Corona in Dresden

Währenddessen zeigt die Dresdner Corona-Ampel weiterhin auf rot mit einer 7-Tages-Inzidenz von 65. (Stand: 28.10.2020) Sowohl am Montag als auch heute wurden zwei weitere Todesfälle gemeldet, die laut Totenschein an einer Covid-19-Erkrankung verstarben. Details im Corona-Dashboard der Stadt Dresden. Derzeit unklar ist, ob trotz der drastischen Kontaktbeschränkungen die Maskenpflicht in der Öffentlichkeit in der Innenstadt weiter bestehen bleibt.

31 Kommentare zu “Corona: ab Montag scharfe Einschränkungen

  1. Außer bei den durchgeknallten Typen beim Jazzfest kann ich nicht erkennen, dass sich Kinos, Opern und Theater als Virenverbreiter einen Namen gemacht hätten.
    Und das in den Bundesländern, in denen seit Monaten Zettel in den Kneipen ausgefüllt wurden, sich die Gäste gegenseitig mit Covid 19 angesteckt hätten, ist auch nicht bekannt.
    Wenn Merkel sagt, dass bei 75% der Ansteckungen nicht mehr nachverfolgt werden kann, wo sich die Leute angesteckt haben, dann können diese Ansteckungen ja wohl nicht dort erfolgt sein, wo jeder seine Daten hinterlegen musste.
    Jetzt wird es wieder illegale Partys im Freien, Assieckbesäufnisse und Homedrinkingfeten geben.

  2. … Kommentar von Kretschmer im MDR angucken/hören … dümmer geht immer!! Sich in 10 Minuten selbst mehrfach zu widersprechen, sagt es aus!
    Es ist grotesk was die Politik von sich gibt und „beschließt“, … wo sind eigentlich die ganzen DEMOKRATEN, die 4. Macht im Staat (selbsternannt) die PRESSE, die ganzen HELDEN von der LINKEN, GRÜNEN/*innen … und Co.??
    Ihr seid nur noch EINHEITS-Brei und satt alimentiert.
    … Problemlösung per Verordnung … ist schon klar! Die einzigen die eure dümmlichen Verordnungen, ala Kontaktdaten von Gästen aufsammeln( ahh, die Gesundheitsämter sind überfordert die Kontakte nach zu verfolgen..) WIRKLICH GUT gemacht haben, Hygiene-Konzepte perfektioniert haben, die jetzt wieder die Dummen! Es wird echt immer widerlicher!

  3. „Kindergärten und Schulen müssen offen bleiben, werden offen bleiben“ […] „Die Kontakte müssen reduziert werden“, die derzeit rund 25 Kontakte pro Person seien zu viel für die Kontaktverfolgung..
    So Kretschmer auf der Pressekonferenz zur Corona Lage.
    Hier mal ein kleiner Einblick aus dem Schulalltag:
    „Hygienekonzepte“ (bestehend aus abgeklebten Laufwegen und lüften) hin oder her, bei mir sitzen rund 26 SchülerInnen von ca. 7.30Uhr bis 15.00Uhr in einem Raum. Zwischendurch vereinzelt Klassenübergreifende Raumwechsel zwecks Kurssystem in Klasse 11 und 12. In den Gängen der übliche Trubel wie man es aus der Schule kennt. Gibt es einen neuen Vertretungsplan bilden sich auch hier Trauben vor dem Schaukasten und zwar Jahrgangsübergreifend in jeder Pause. Nach (und vor) Schulschluss das übliche Küsschen links und rechts bevor man dan in die überfüllte Bahn oder den Zug nach Hause steigt. Die eigentlichen Infektionen finden allerdings bei privaten Feiern der ach so unumsichtigen Jugendlichen statt. *finde den Fehler*
    Und diesen SchülerInnen soll man jetzt erklären, dass sie sich in ihrer Freizeit nicht mehr mit Oma und Tante treffen dürfen, nachmittags zusammen ins Cafe gehen oder sich am Wochenende draußen auf ein Getränk treffen? Das ist absolut nicht mehr nachvollziehbar.
    Restaurants bleiben geschlossen, weil hier angeblich die höchste Infektionsrate ist. Wieviele Restaurant- oder Hotelfachkräfte sind denn aktuell unter den Infizierten? Folglich sollte hier ja ein signifikant hoher Anteil sein. Oder sind Kellner von Infektionen ausgeschlossen? Würde mich wirklich interessieren ob es dazu konkrete Zahlen gibt oder ob es sich um eine Vermutung handelt.
    Ich weiß, dass die Problematik sehr komplex ist und das hier nur kleine Auszüge aus meinen Gedanken sind. Antworten erwarte ich nicht sollte nur nen kleiner Einblick sein :). In Gedenken an alle Gastros, SchülerInnen, LehrerInnen, ErzieherInnen und weitere Betroffene.

  4. Ich fände es gut, wenn hier nicht nur die Kritik an den Maßnahmen dargestellt wird, sondern auch mal die dahinterstehenden Überlegungen mit aufgeführt werden. Die Politik bekommt es scheinbar alleine nicht hin.

  5. @0946723 … vielen Dank für den Einblick in den Schulalltag. Ich nehme an, der Bundesregierung und den MPs ging es wohl sehr stark darum, erneute Schulschließungen zu vermeiden. Daher der Versuch, das über Freizeiteinschränkungen einzudämmen. Ob das funktioniert, werden wir in zwei Wochen sehen. Wenn die Zahlen dann nicht mindestens stagnieren, werden wir wohl wieder Homeschooling haben.

  6. @ geht klar: Das ist doch das eigentliche Problem – diejenigen, welche solche Sachen beschließen, sind vom Staat alimentiert.
    Die juckt es nicht. Wie kann es sein, dass ein öffentlicher Dienst
    eine Gehaltserhöhung nach der anderen bekommt, während andere die den Karren ebenso am Laufen halt, um Ihre Existenz bangen müssen? Das Anspruchsdenken im öffentlichen Dienst ist derart versaut durch das jahrelange Päppeln. Die Gesundheitsämter sind aktuell an der Belastungsgrenze angekommen. So what? Die Pflege arbeitet set Jahren über der Belastungsgrenze. Da werden ein paar Prämien beschlossen. Toll. Insgeheim denkt doch jeder von denen – zum Glück muss ich diesen Scheißjob nicht machen. Jetzt heißt es abgeben. Solidarität zeigen wie alle immer so schön fordern. Und zwar mit den direkten Nachbarn und nicht mit Moria. Diese Pandemie hat das Zeug einer tiefen gesellschaftlichen Spaltung. Der Öffentliche Dienst muss abgespeckt werden.

  7. Update: Zur jährlichen Erkältungswelle im Frühjahr und Herbst reduzieren sich die Klassen teilweise schon immer um 25-40% (zwecks Erkältungskrankheit). Man bedenke Schulen und Kitas stellen auf keinen Fall Infektionsherde dar.

    @Anton der Gedanke dahinter ist mir schon klar, nur die Begründung warum solche Einrichtungen keine Brutstätten sind ergibt sich mir nicht und wird von der Regierung absolut mangelhaft kommuniziert.

  8. @Anton
    Danke für den Link, ich kenne die Erklärung, nur fehl(t)en sie mir im Artikel. Vielen Dank für die Ergänzung.

  9. @Kuli: Da sind noch etliche Fragen offen, zum Beispiel sind Museen nicht explizit erwähnt, die Sprecherin der Dresdner Bibliotheken schickte gerade ne PM rum, dass unklar ist, ob sie am Montag noch öffnen dürfen. Ich hoffe, die Verordnung des Freistaates, die die Details regelt, kommt bald.

  10. In Freital gibt es 187 Fälle, davon in einem einzigen Pflegeheim 116 positive Coronafälle.
    Bei 459 Fällen in den letzten 7 Tagen im ganzen LK Sächsische Schweiz Osterzgebirge .
    Warum dann in Pirna das Kino geschlossen werden muss, erschließt sich mir nicht.
    Wenn die Verteilung (einzelne Hotsspots und ansonsten Einzelfälle) überall und auch in Dresden so darstellt, zeigen die Maßnahmen nur die Plan-und Hilflosigkeit von Politik und Behörden.
    Wahrscheinlich müssen erst wieder Gerichte der Politik ihre Unlogik aufzeigen.

  11. @Anton
    Danke für den Verzicht auf Gendersternchen, Unterstriche und sonstige Zeichen, die Texte schwer lesbar machen und dabei nur die Agenda von Leuten transportieren, die sonst keine Probleme zu haben scheinen.

  12. So langsam sollte jedem klar sein, dass Masken das „Mark of the Beast“ von Corona sind, vor dem bereits in der Bibel gewarnt wird. Die Endzeit ist nah, Der Reiter namens Corona wütet überall und der Antichrist ist bereits unter uns. Ist es Donald Trump, Mao oder vielleicht doch Helene Fischer? Nur die Einführung des Kaiserreichs kann uns jetzt noch retten, da das einfache Volk vom Antichristen verführt werden wird, der Kaiser jedoch von Gottes Gnaden eingesetzt wird und regiert. Doch am Ende werden sich Jesus Armeen nicht aufhalten lassen und das gute wird gewinnen. Drosten, Merkel und Mad Max sind Vorboten, eventuell sogar Erzengel, die uns retten werden vor dem über uns kommenden Feuer der Verdammnis.

  13. Alles was Spaß macht wird verboten.
    Etwas polemisch.
    Aber wie oft ist man den dort rein zeitlich? Wenige Stunden pro Woche.

    Im Gegensatz zu Arbeit und Familie.

    In so einem Altenheim oder bei einer Hochzeit, oder nach einem Restaurantbesuch oder einer Party -hört man ja immer- gibt es große Infektionsherde.

    Passiert das auf Arbeit nicht? Nicht in Schulen? In der Wohngemeinschaft hat man keine Chance, der Kleine bringt es aus der Kita, der Große trägt es in die Schule, die Mama ins Büro und der Papa in die Werkhalle.

    Nun wir werden sehen, im März/April konnte ich einfach über die Leipziger Straße laufen im Berufsverkehr, so leer war die Stadt. Nächste Woche werde ich keinen Unterschied zu heute und der Zeit vor Covid merken, vermute ich.

    Diese Geschichte wird wohl eher weniger bringen.
    75% weniger Kontakte soll das Ziel sein…

    Meine Beobachtungen im Alltag sind, das die Abstandregeln von der Mehrheit nicht mehr für ernst genommen wird. Es fehlt einfach die Bedrohung.
    Wer brauch den die Betten im Krankenhaus?
    Diese Gruppen besonders zu schützen, darum wird man nicht herum kommen.

    Ich würde gern mal so eine Simulation von Partikeln sehen, wenn ein Dreijähriger Luft durch seine Lippen presst um die Geräusche eines LKWs zu simulieren.

    Wieso infizierte sich Frank Schöbel, diverse andere Stars, ein Bischof in Görlitz, aber niemand in meinen Kreisen?

    Ich hab so viele Fragen an die Pandemie.

  14. Ist ja erst seit gestern das ganze Theater… Wie wäre es gewesen die Anzahl der Betten zu erhöhen in den letzt en Monaten. Leere Hotels und Mitarbeiter gibts genug. Steht ja nicht neben jedem Bett ein Oberarzt…Nein wir lassen die Anzahl und verteilen die wirklich Kranken auf die nächsten Jahre.

  15. @mieps was spricht dagegen sich vorzubereiten…Krankenschwestern die in Kurzarbeit waren hätten andere anlernen können. Flughafen steht leer auf gehts….

  16. Ich glaube und befürchte, das die Maßnahmen nichts bringen werden so wie sie sind.
    Ich bin zwar selbst einer der einen Laden betreibt und auch ich bange um mein Laden, aber für mich sind die Maßnahmen halb gebackener Kuchen aussen durch innen roh. entweder man macht ganz oder gar nicht.
    So werden wir nur noch länger rum eiern und keinem is wirklich geholfen.

  17. Es gibt auch Positives zu berichten:

    Die Grippe scheint (nicht nur in Dresden, sondern weltweit) ausgerottet zu sein: https://stva-dd.maps.arcgis.com/apps/opsdashboard/index.html#/266b6ef003ec4a98957249790054f795

    Seit 7. März 2020 sind rund 3550 Menschen in Dresden verstorben, 17 davon an oder mit SARS-CoV-2 (sieben in der Altersgruppe 60-79, 10 in der Altersgruppe 80+), das entspricht weniger als 0,5%.

    In ganz Sachsen sind acht Menschen unter 60 an oder mit SARS-CoV-2 verstorben, die anderen 292 waren 60 Jahre alt oder älter.

    Unser geliebter Ministerpräsident hat heute nicht nur verlautbart, dass die Zahl der Infizierten EXPONENTIELL steigt, sondern auch, dass man sich weder in Dresden noch sonstwo in Deutschland erklären könne, woher diese Fälle her kämen. Nur von einem „kleinen Bruchteil“ sei bekannt, wo die Menschen sich angesteckt hätten und deswegen müsse man zu anderen Instrumenten greifen

    Guckt euch sein dummes Gesabbel gerne selbst an und fragt euch mal, ob nicht die seit Monaten geschürte Angst durch unsere politischen Führer die Zerstörung unserer gesamten Wirtschaft und unserer sozialen Zusammenhalts rechtfertigt! Dafür gibt es jetzt 75% Almosen: https://youtu.be/engu1m2Njfk

    Das „Ende der Fahnenstange“ ist noch lange nicht erreicht.

    Gerne verweise ich auf meine Anfang April 2020 aufgenommenen und veröffentlichten Videos mit meiner Meinung zu Corona & Demokratie, von der ich bis heute genau NULL zurückzunehmen habe: https://youtu.be/6rym7uU-iUU

    Eure Kassandra

  18. Volkshochschule gilt als Freizeit, öffentliche Bibliotheken sind auch zu.
    Wer seinen Frust also nicht durch Shoppingtouren kompensieren kann, darf sich zuhause verblöden, vereinsamen und depressiv werden.
    Aber bitte nicht zu doll, die sozialen Einrichtungen sind nämlich auch dicht.
    Solange man arbeiten geht, interessiert es doch niemanden, zu welcher “ Risikogruppe “ jemand gehört…..und wer nicht raus muss, ist die letzten Wochen eh schon meistens zu Hause geblieben….denen nun auch nach die Möglichkeit zu nehmen, sich unter Hygienebestimmungen ein wenig Abwechslung aus der trüben Isolation zu gönnen ist kein Schutz.
    Das ist Entmündigung und Entwürdigung. So bekämpft man keine infektionszahlen, so treibt man sie eher in die Höhe, weil manchen Leuten aus lauter Verzweiflung alles egal ist.Und diese Heuchelei das dann “ Weihnachten alles wieder gut sei “ ist mehr als widerlich.

  19. @ Jassira

    Gut, daß ich in der Lage bin wie so manch anderer bestimmt auch, mich zu Hause weiter zu bilden und sinnvoll beschäftigen kann, ohne zu verblöden, zu vereinsamen oder depressiv zu werden.
    Das unterscheidet nämlich einen Großteil meiner Generation von der heutigen, die am allerliebsten jammert und klagt, auf der anderen Seite großkotzig das Patentrezept für aber auch alle Probleme dieser Welt hat, alles immer und überall besser macht und im Beschweren ganz groß ist, wenn nicht alle Wünsche und Ansprüche sofort, hier und jetzt erfüllt werden.
    Jammern auf (exorbitant) hohen Niveau.

  20. Hallo E. Schmidt, bitte beachten, dass der Artikel vom 28.10. ist.

    Der Stand auf der sachsen.de Seite ist vom 30.10.

    Aber danke für den Hinweis, ich habe im Text mal das aktuelle Datum ergänzt, damit es deutlicher wird.

  21. @E.Schmidt

    der Artikel ist vom 28.10. Dein link vom 30.10. …Mittlerweile ist Dein link nun auch schon 2 Tage alt… Also stehst Du entweder früher auf und kommentierst bitte aktuell, oder lässt einfach solche lehrerhaften Forderungen.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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