Drum and Bass trotzt Corona

Vibrierende Felle, schwingende Becken, klingende Saiten: Das Dresdner Drum and Bass Festival lässt sich von Corona nicht klein kriegen. Auf drei Bühnen in und um die Scheune wird am 12. September einen Tag lang gerifft und getrommelt.

Vor vier Monaten hieß es auf der Internetseite des Dresdner Drum and Bass Festivals: „Derzeit gehen wir davon aus, dass das Festival ganz normal stattfinden wird.“ Stattfinden, das steht nun fest, wird es – mit den bekannten Sicherheitsvorkehrungen wie Mund-Nasen-Schutz, Kontaktdatenerfassung und Abstandsregelungen. Wer hätte vor vier Monaten gedacht, dass diese bald zur Normalität gehören könnten?

Nerve und Komfortrauschen

„Eine kleine Gruppe trommel- und bassverstrahlter Dresdner kann auch im Corona-Jahr nicht still halten und beschert der Welt eines der kultigsten Events seiner Art“, lässt Matthias Barthel in der Pressemiteilung verlauten. Das Festival rückt Bass und Schlagzeug ins Zentrum der Bühne. Neben Konzerten von z.B. DLW (bestehend aus den aus flüssigem Jazz kondensierten Musikern Christopher Dell, Christian Lillinger und Jonas Westergaard) und Komfortrauschen, sind Workshops, eine Talkrunde und rhythmische Extras geplant.

Silly und Pankow-Bassist Jäcki Reznicek
Silly und Pankow-Bassist Jäcki Reznicek

Jojo Mayer und Felix Lehrmann

Bespielt werden der Scheune-Saal und zwei Open-Air-Bühnen auf dem Gelände. Einen der mit Höhepunkten gespickten Planung stellt zweifelsohne der Auftritt des renommierten Schlagzeugers, Performers und Produzenten Jojo Mayer dar. Mit zwei Jahren saß er das erste Mal am Schlagzeug, mit 16 brach er die Schule ab, um Jazz-Legenden wie Nina Simone und Dizzy Gillespie zu begleiten. Das Modern Drummer Magazin führt ihn als einen der wichtigsten 50 Schlagzeuger weltweit auf. Er tritt mit einer Lightversion seiner Band Nerve gemeinsam mit Roli Mosimann um 19 Uhr auf.

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Roter Teppich für Lokalmatadore

Bestückt ist das Programm nicht nur mit internationalen (Felix Lehrmann um 14 Uhr!), sondern auch mit lokalen und regionalen Gitarrengöttern und Trommelwirblern. Künstler wie Jäcki Reznicek, die Latin-Groover Arne Rudinger und Axel Schüler, Stephan „Steppel“ Salewski komplettieren die Entourage von Schlagwerk und Bass-Lauten auf dem roten Teppich. Welthits im Taschenformat präsentiert das fantastische Triple Trouble-Trio mit Schlagwerk, Gitarre, Tuba und viel Schmiss von Whinehouse bis Prince.

Drum and Bass Festival Dresden

  • am 12. September 2020 in der Scheune, Alaunstraße 36 – 40, 01099 Dresden
  • Einlass 10.30, Start 11.30 Uhr
  • Tickets: 30 Euro, im Vorverkauf 25 Euro
  • www.dresdner-drum-and-bass-festival.de
  • zum ganzen Programm hier entlang
Felix Lehrmann
Felix Lehrmann

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