Kanzlerin Merkel zum Coronavirus

Jeder könne seinen Teil dazu beitragen, dass sich die Ausbreitung des Coronavirus verlangsamt. „So zeigen wir Solidarität in der Gesellschaft – und retten damit Menschenleben“, sagt Kanzlerin Angela Merkel (CDU) heute Vormittag in ihrem aktuellen Podcast.

Weitere Infos zu Maßnahmen in Dresden hier.


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13 Kommentare zu “Kanzlerin Merkel zum Coronavirus

  1. Bin gespannt wann A.M. entgegen ihrer bisherigen Doktrin die Grenze dicht macht. Die Dramatik der Lage erfordert es:

    „Italienische Medien berichten von dramatischen Zuständen in den Kliniken der Krisengebiete. Menschen würden elendig und einsam an den Folgen der Infektion sterben, die Ärzte kämen mit der Behandlung nicht hinterher. Die Zeitung „Il Giornale“ zitiert die Chefin der Notaufnahme des Krankenhauses San Carlo Borromeo in der Nähe von Mailand, Francesca Cortellaro: „Covid-19-Patienten kommen allein, weil keine Verwandten sie begleiten dürfen. Wenn sie sterben, dann spüren sie es, sie sind dabei ganz klar. Es ist, als würden sie ertrinken. Nur langsamer. So, dass sie alles mitbekommen.“

    https://www.welt.de/vermischtes/article206551433/Coronavirus-in-Italien-Aerzte-berichten-aus-den-Krankenhaeusern.html

  2. In der Neustadt habe ich leider nicht den Eindruck, als hätten ausreichend viele Menschen schon verstanden, was dringend notwendig ist, um die Fallzahlen nicht unnötig ansteigen zu lassen. Hoffentlich kommen noch einige mehr zur Vernunft und helfen mit, das Risiko für Übertragungen zu minimieren. Dies gilt insbesondere auch für Kinder und Jugendliche, für die ja bekanntlich ab Montag die Schulpflicht bis Ostern entfällt. Wenn die sich dann jeden Tag treffen, ist es genau das, was wir alle nicht brauchen. Klar, sehr wenig oder überhaupt kein persönlicher Kontakt zu Freunden über Wochen hinweg ist nicht schön, aber es ist dringend notwendig.

  3. @Frank hast Recht, was hat die Neustadt mit dem Corona-Kladarradings zu tun? Versteh ich auch nicht. Ich hab eine Aufkleber an der Tür…kein Zutritt für Corona…und gegen den Virus habe ich heute früh auf dem Weg zu Simmel auch schon demonstriert.
    Wir sind also sicher.

  4. Gerade einen Podcast gehört von einer Deutschen die mit Familie in der Lombardei wohnt. Sofort alles dichtmachen sagt Sie. Alles andere ist kriminell. Es trifft nicht nur Alte, der erste war ein 38jähriger Mann und musste 3 Wochen beatmet werden. Gerade in Ballungszentren wie der Lombardei (und der Neustadt) wo die Leute dicht auf dicht hocken, müssen alle sozialen Kontakte unterbleiben. Es ist wirklich ernst.

  5. Schulpflicht nur ausgesetzt, Kindergärten, Kitas und Kindertagespflege weiter geöffnet –
    in Dresden sind sich die Herrschaften dem Ernst der Situation, sprich der Übertragungsgefahr, wohl noch nicht richtig bewusst. Typisch.

  6. @Kolbert: Und das finde ich auch völlig richtig.
    Denn wie sollen Eltern, deren Arbeitskraft in Krankenhäusern, Pflegeheimen, Polizei, Lebensmittelhandel etc. etc. dringend benötigt wird, sonst ihre Kinder betreuen?
    Dass da auf besondere Verhaltensregeln geachtet werden muss, sollte klar sein.
    Aber die Alternative – Kinder, deren Eltern auf Arbeit nicht so einfach abkömmlich sind, tagsüber sich selbst zu überlassen, oder das öffentliche Leben und den Rest Normalität zusammenbrechen zu lassen – halte ich nicht für besser.

  7. @ Verkehrsteilnehmer
    Kann ich mir vorstellen, das dies vielen vollkommen egal ist, Hauptsache, der Rubel rollt, die Erzieher können sich ja ruhig anstecken.
    Wenn die Kinder krank sind, muss auch ein Elternteil zu Hause bleiben oder sich krank schreiben lassen.
    Außerdem sollten sich alle darüber im klaren sein, bevor sie Kinder in die Welt setzen, dass dieses mit großer Verantwortung und Verpflichtung verbunden ist!

  8. An Verkehrsteilnehmer

    Lieber in Kauf nehmen, das das Ansteckungsrisiko steigt . . .
    Sind ja nur Lehrer und Erzieher, die nicht mit Maske und Handschuhen in den Einrichtungen sind, die nicht wissen, wer sich wo mit wem trifft . . .
    Und sollte Ihnen das entgangen sein: fast alle Kinder zeigen keine oder nur geringfügige Symptome, sind dennoch Überträger — und das bei einer Inkubationszeit von 2 Wochen . . .

  9. Oh Herr, lass Hirn regnen. Besonders auf die Hysteriegeilen.

    Die Kinderbetreuung komplett einzustellen wäre das Gleiche, wie den ÖPNV einzustellen. Die Leute werden genauso krank, nur halt ein paar Tag später. Und: niemand kommt mehr auf Arbeit. Wirklich wichtige Versorgungsbetriebe kämen ins Straucheln. Das wäre das Gleiche oder noch schlimmer, als wenn alle Leute gleichzeitig krank würden. Und: Den Virusgeilen würde der Unterkiefer runterfallen, wenn Ernährung, Strom, Wasser, Wärme und Internet ausbleiben. Dafür aber die Scheiße aus dem Klo quillt.

    Das Problem ist weder das Virus, noch die daraus folgenden Erkrankungen. Eine zeitlang war das Problem das Risiko der gleichzeitigen Erkrankungen. Mittlerweile ist das Problem die Hysterie und Hirnlosigkeit der Leute.

  10. @ Kolbert und Britt: Und welcher Elternteil bleibt zuhause wenn beide in wichtigen Berufen arbeiten? Das muss ja noch gar nicht die Konstellation Ärztin und Feuerwehrmann sein, irgendjemand muss ja auch Nachschub für die gehamsterten Nudeln und Klopapier produzieren, irgendjemand muss es auch mit dem Lkw in die Läden kutschen und verkaufen und auch Busse und Bahnen sollten einigermaßen weiter fahren damit die Leute zu Arzt und Apotheke kommen.
    Irgendjemand muss sich auch um den Strom aus der Steckdose kümmern, damit die zuhause bleibenden Kinder und Eltern alle Netflix gucken können.
    Wir könnten die Kinder natürlich auch zu den Großeltern geben – da haben wir dann ruckzuck italienische Verhältnisse. Wir könnten die Kinder bei dem schönen Wetter auch alle draussen spielen lassen- quasi Hofpause zuhause. (Achtung: die letzten beiden Sätze waren ironisch gemeint.)
    Und man sollte auch nicht vergessen – für die meisten Menschen verläuft eine Coronainfektion nicht schlimmer als eine übliche Grippe (an der jährlich, ohne die jetzige Hysterie von manchen, deutlich mehr Menschen sterben als bis jetzt an Corona).
    Dass in Kitas und Schulen entsprechende Schutzmaßnahmen (warmes Wasser, Seife, Papierhandtücher, zeitlich versetzte Pausen, größerer Sitzabstand, kein Mannschaftssport, Erziehung zu Hygiene) ergriffen werden, setze ich voraus, ahne aber, dass es genau an meinen Beispielen mangeln wird.

  11. Auch das mit den „Grippetoten“ kann letztlich nur Hype und Hysterie unserer Sensationsmedien sein. (Auch wenn ich mich jetzt ein paar Leuten gegenüber oute. ;-) )

    In Deutschland sterben pro Jahr etwa 1 Million Menschen. 2018 waren es 954.874. Statistisch sind das pro Tag 2.616. Pro Stunde 109. Pro Minute 1,8.
    Die meisten Menschen dürften genau genommen an Altersschwäche im Endstadium sterben. Auch wenn es die Medizin etwas genauer aufschlüsselt. Bei manchen kann es ein heftiger Wetterumschwung sein, oder ein Schnupfen, der den Organismus endgültig überlastet. Und, das ist nicht zynisch sondern sachlich gemeint, die herbeigewünschte Erlösung um ein paar Wochen oder Monate vorzieht. Bei anderen ist es das Grippevirus. Genau das Ding, das dieser Organismus jahrzehntelang Jahr für Jahr überstanden hat. Aktuell haben wir laut RKI „Corona-Tote“ für 7 Minuten.

    Leute, ihr sterbt nicht. Noch nicht. Niemand lässt euch verhungern. Und falls ihr in der Kellerbuxe Klopapier für 10 Leben gehortet habt, klingelt mal beim Nachbarn. Der hat Not.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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