Mit Nachhall – das Reverberation-Festival

Am kommenden Wochenende steigt im Ostpol und der Scheune das „Reverberation Festival“. Das Musik- und Kunst-Festival wird von drei Dresdnern organisiert und findet nun schon zum fünften Mal statt. Reverberation, zu deutsch Nachhall oder umgangssprachlich kurz Hall, das sind Reflexionen von Schallwellen in einem geschlossenen Raum. Das lässt viel Platz für den künstlerischen Rahmen.

Reverberation-Crew Hannes, Robin und Julian (von links)
Reverberation-Crew Hannes, Robin und Julian (von links)
„Es ist Musik, die im weitesten Sinne psychedelisch ist, das reicht aber von Folk über Afro und Soul bis Techno“, versucht Robin Heller zu erläutern. „Schon eher experimentell“, schiebt Julian Baunach hinterher. „Sagen wir experimentelle Popmusik“, grinst Hannes Fröhlich.

Vor sechs Jahren hatten die drei die Idee zu dem Festival, eine Art Fusion von lokalen Kleinveranstaltern, sie sind selber teils Musiker und teils als Veranstalter tätig. Das Festival hat sich aber inzwischen zum Herzensprojekt entwickelt. Die drei betreiben das nach wie vor ehrenamtlich. „Da steckt jeder von uns schon mehrere 100 Stunden rein“, sagt Robin. Dafür freut man sich dann über Erfolge. So war das Early-Bird-Ticket schon sehr zeitig ausverkauft, obwohl die Besucher noch gar nicht wussten, welche Bands kommen würden. Auch von den restlichen Festival-Tickets gibt es nicht mehr viele. Nur für den Abend in der Scheune gibt es noch Luft. „Da rechnen wir aber stark mit vielen Gästen, die sich spontan entscheiden“, sagt Hannes.

Sie konnten zwar für das Festival in diesem Jahr Förderungen durch Stadt und Land bekommen, aber der finanzielle Rahmen ist knapp. „Ein ausverkauftes Haus am Sonnabend würde der Bilanz natürlich gut tun“, sagt Julian.


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Elf Bands stehen auf dem Programm

Die Bands kommen aus Italien, der Schweiz, England, Frankreich, Dänemark, Tschechien, Ukraine und Deutschland. Für Robin sind die Iatliener „Dumbo Gets Mad“ das Highlight, Hörprobe. Julian schwört auf „Kitt Sebastian“, ein Duo aus London (Hörprobe) und Hannes begeistert sich für „Hodja“ aus Kopenhagen.

Drei Tage Festival

  • Freitag, 28. Februar und Sonntag, 1. März im Ostpol, jeweils ab 20 Uhr, Sonnabend 29. Februar in der Scheune ab 19 Uhr. Weitere Infos unter: reverberationfest.de

Tickets

Neben den elf Livebands gibt es Tanz und Installationen, DJs, Malerei und Schauspiel, Poster- und Video-Art. Das Festivalticket für alle drei Tage gibt es unter anderem bei Saxticket für 28,20 Euro. Die Show am Sonnabend in der Scheune ist da schon inklusive, wer nur dorthin möchte, kann Tickets bei Love Your Artist erwerben.

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