Unfall an der Albertstraße

Am Freitag hat sich gegen 9 Uhr auf der Albertstraße ein Verkehrsunfall ereignet.

Unfall mit Fußgänger an der Albertstraße
Unfall mit Fußgänger an der Albertstraße
In Höhe der Ritterstraße wollte ein Fußgänger am Übergang die Gleise überqueren. Dabei übersah er vermutlich eine in Richtung Albertplatz fahrende Straßenbahn der Linie 3. Der Fußgänger wurde von der bremsenden Bahn noch gestreift.

Er wurde am Kopf verletzt und musste durch den Rettungsdienst am Ort behandelt werden. Der Straßenbahnbetrieb in Richtung Albertplatz war bis 10.15 Uhr unterbrochen.

Die Polizei ermittelt zur Unfallursache.

Unfallforschung und Polizei haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Foto: Roland Halkasch
Unfallforschung und Polizei haben die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen. Foto: Roland Halkasch


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Der Verletzte wurde vor Ort behandelt. Foto: Roland Halkasch
Der Verletzte wurde vor Ort behandelt. Foto: Roland Halkasch

13 Kommentare zu “Unfall an der Albertstraße

13 Gedanken zu „Unfall an der Albertstraße

  1. War da nicht mal eine Fußgängerbrücke?
    Wurde die nicht unter Protest abgerissen?
    Müssen Politiker nicht auch Verantwortung übernehmen?

  2. @Falk: wie im Bild ersichtlich gibt es dort jetzt eine Fußgängerampel sowie einen extra gesicherten Übergang über die Gleise. Wie wäre es also mit Eigenverantwortung an dieser Stelle?

  3. Dann seid Ihr Beide sicherlich auch für lockere Waffengesetze, Null Tempolimits überall, Null Rauchverbote, Keine Verkehrsregeln etc….
    Die Eigenverantwortung regelt das ja von allein. Schon klar.
    Kein Mensch hat hier was davon erzählt das hier der Fußgänger keine Eigenverantwortung übernehmen soll. Ihr müsst es doch beim Schreiben Eurer Zeilen selbst gemerkt haben, so blööd klingt das, echt.
    Ein Staat hat auch eine gewisse Regelungs- und Schutzfunktion für seine Bürger.
    Wenn studierte Verkehrwissenschaftler und eine nicht unkluge Kommision sich damals begründet für den Bau einer Fußgängerbrücke entschieden haben, dann ganz bestimmt nicht, weil sie so wie Ihr gedacht haben, der Mensch hat doch eine Eigenverantwortung.
    Von Kindern und hilfsbedürdigen Bürgern in allen Formen möchte ich erst gar nicht anfangen. Sozial ist anders.

  4. @Falk S. Welche Verkehrswissenschaftler unterstützen denn den Bau von Fußgängerbrücken? Hast du da vielleicht ein paar Tipps. Habe diesbezüglich nichts gefunden.

  5. Falk S. schrieb „damals“, also frühe 70er.
    Da träumten Verkehrsplaner auch noch von der autogerechten Stadt :-)

  6. @Anton
    So ist das Anton, man liest nur das was man lesen will.
    @SHARP
    Das ist Quatsch mit Soße, denn dieses Leitbild in dieser entmenschlichten Form gab es in der DDR nicht! Das kommt aus dem bösen Kapitalismus. Und außerdem fehlte es dazu auch an einer produktiven Autoindustrie. :)
    Es geht aber fast in die richtige Richtung. Stadtplanerisch hat man natürlich auch nach dem Westen geschielt aber in der DDR hat man dem menschlichen Zusammenleben ein viel größere Rolle beigemessen. (Aus verschiedenen Gründen) Man hat sich später die guten Sachen herausgezogen. Fußgängerbrücken und Tunnels zum Beispiel. Die breiten Magistralen dienten natürlich den Demonstrationen.
    In der DDR hatte der Verkehr der Stadt und ihren Bürgern zu dienen. Er sollte die Bevölkerung nicht behindern oder gar gefährden. (Das ist der springende Punkt)
    Das galt dann besonders für Wohngebiete. Ich halte das für einen sehr vernünftigen städteplanerischer Ansatz aber heute wollen wir ja alle offen, anarchisch, selbstbestimmt und eigenverantwortlich über die Straße laufen wo es uns passt und mit unseren ökologischen Elektrosuffs dort lang fahren wo wir gerade Lust haben.

  7. Was soll man denn bitteschön zusätzlich zu den Ampeln und dem Drängelgiztern noch machen? Aus meiner Sicht ist das schon nah am vorgeschriebenen Maximum. Tempolimit für die Straßenbahn? Jeden Übergang mit ner Schränke sichern?
    Die Brücke wurde abgebaut, weil sie kaputt war. Eine neue Brücke gibt es nicht, weil Brücken mit Stufen eben für einen großen Teil der Bevölkerung nicht nutzbar sind. Man denke an Rollstühle, Kinderwagen, Rollatoren…. Etc. Aber wen man nur von der Wand bis zur Tapete denkt, fällt einem sowas vermutlich nicht ein.

  8. Lieber Falk, ich bin mir sicher, dass mir die DDR niemand zu erklären braucht, ich habe umfangreiche eigene Erfahrung dort gesammelt.
    Wenn Du da einen Gesellschaftskonflikt hineininterpretieren willst – nur zu. Es gab eine Menge Irrungen unabhängig vom politische System, der Fortschritt menschlicher Erkenntnis ist nicht geradlinig. Und das war sogar in der DDR erklärbar – historischer und dialektischer Materialismus, beim Verweis auf die Klassiker hat auch der bornierteste Stabü-Lehrer eingelenkt.
    Ansonsten hat Horst ja die Fakten erklärt.

  9. @Falk S.

    Mal wieder echt super Sonntagslektüre ! Danke dafür !

    Da übersieht irgendeine Pappnase etwas, was quietschegelb, 25 m lang, 4 m hoch, 3 m breit ist und was sich völlig überraschenderweise durchaus geräuschvoll im 5 Minutentakt auf den dafür vorgesehenen Schienen, gesichert durch Lichtzeichen und „Drängelgitter“, durch die Innenstadt bewegt.

    Da ist bestimmt ein schlechtes Verkehrskonzept schuld !

    HERRLICH !

  10. @statler & waldorf
    Da versucht doch nicht etwa jemand mit sinnlosen Ausrufzeichen und infantiler Großschreibung seinen schwachen Gegenargumenten Bedeutung beizumessen? Nicht sehr überzeugend.
    Ach übrigens, auch Pappnasen sind Menschen unserer Gesellschaft und das ist schon der 3 Unfall in 2,5 Jahren an der selben Stelle.
    Von einem „schlechten Verkehskonzept“ redest auch nur Du und das hat auch überhaupt nicht damit zu tun. Aber das verstehst Du nicht. Sorry.

  11. @Falk S.

    Na da ist ja mal ein richtiger kleiner Einstein unterwegs. Wir sind beeindruckt !

    IHR ! PLURAL ! IHR VERSTEHT DAS NICHT !

    und was zum Teufel ist ein „Verkehskonzept“ ?

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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