Das Salz auf unserer Elbe

Presse und Frachter-Spotter

Presse und Frachter-Spotter

Auch am dritten Morgen liegt die tschechische „Albis“ noch nahezu unverändert an der Albertbrücke. Das Abpumpen des Salzes mit einem Saugbagger ist misslungen. Der Frachter wird wieder durch ein Schubschiff stabilisiert.

Während der Elbpegel seit der Havarie am Montag Abend um etwa 20 Zentimeter gesunken ist, steigt der Andrang am Ufer. Neben semiprofessionellen Frachter-Spottern war heute auch das tschechische Fernsehen anwesend und versuchte bewegte Bilder einer Bergungsaktion einzufangen. Doch am Schiff passiert effektiv im Moment so gut wie nichts.

Biela stützt den Bug des Frachters ab.

Biela stützt den Bug des Frachters ab.

Bei der Entlade-Aktion konnten gestern nur rund 1,5 der 800 Tonnen Salz geborgen werden. Das Salz ist zu nass, es verklumpt und kann nicht richtig abgesaugt werden. Dennoch wird seit dem Morgen wieder gepumpt und gesaugt. Doch das dauert. Inzwischen gibt es die Überlegung einen Schwimmbagger einzusetzen, der die „Albis“ von ihrem Salz befreit.
Die Albis liegt nun die dritte Nacht an der Albertbrücke

Die Albis liegt nun die dritte Nacht an der Albertbrücke

Elbe-Havarie

Am Montag Abend ist der tschechische Frachter gegen 21 Uhr unter der Albertbrücke vom Kurs abgekommen. Unter dem Brückenbogen konnte der Kapitän nicht mehr gegensteuern. Seitdem liegt das Schiff quer. Die Elbe ist für den Schiffsverkehr in dem Bereich gesperrt. Ein erster Abschlepp-Versuch am Dienstag ist gescheitert. Am Mittwoch sollte der Frachter per Saugbagger entladen werden, auch das hat nicht geklappt. Das Schifffahrtsamt ist dennoch optimistisch, dass am Wochenende die Elbe wieder befahrbar ist.

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