Pegida am Bahnhof Neustadt

Wie mehrere Medien übereinstimmend berichten, will der Pegida-Förderverein nächsten Montag (21. Dezember) eine Demonstration am Bahnhof Neustadt starten.

In einer Video-Botschaft beschwerte sich Pegida-Erfinder Lutz Bachmann, dass das Ordnungsamt ihm bis heute noch keine Genehmigung für eine Versammlung am Theaterplatz gegeben habe. In der Botschaft kündigt er an, dass man sich für den „Weihnachtsliederspaziergang“ auf die Neustadt-Seite begeben wolle. Auf der heutigen Pegida-Versammlung bestätigte Pegida-Mitorganisator Siegfried Däbritz, dass man sich auf dem Schlesischen Platz treffen wolle.

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49 Kommentare zu “Pegida am Bahnhof Neustadt

  1. Erik
    14. Dezember 2015 at 20:00

    Orrr neeee…
    :(
    Ich bin auch Volk und will das nicht!!!

  2. twinkynt
    14. Dezember 2015 at 20:19

    Na das kann ja heiter werden

  3. Kurtruk
    14. Dezember 2015 at 21:43

    Wir sind gespannt, ob die Connewitzer Genossen wieder fit genug sind für die Verteidigung der Neustadt.

  4. 14. Dezember 2015 at 22:10

    super… was wollen die eigentlich hier? Können die sich nicht mal integrieren und sich an christlich/jüdische Moralvorstellungen anpassen?

  5. Tim
    14. Dezember 2015 at 22:11

    @twinkynt: „Heiter“ wird es nur, wenn die verrückten Chaoten aus Leipzig anrücken, welche jetzt am Wochenende mal wieder über die Stränge schlugen …

  6. Andreas
    14. Dezember 2015 at 22:47

    So nüchtern formuliert. Die DNN titeln „Pegida setzt am 21.12. auf Provokation“. Und das ist, wenn man die Vorgänge in Leipzig vom vergangenen Samstag sieht, wohl korrekt vermutet.

  7. Rico
    15. Dezember 2015 at 07:34

    Ich finde es auch nicht schön, dennoch sollte man ein wenig Respekt vor den Menschen haben, die Ihre Meinung (ob sie einem nun gefällt oder nicht) auf die Straße tragen, statt ihre Einstellung mit dem rechten Zeigefinger in Form eines „höchstprovokativen“ Like’s zu demonstrieren. Sie sind nicht das Volk, nicht das Ganze, aber ein Teil und damit Bestandteil unserer Gesellschaft, für die jeder von uns verantwortlich ist. Wenn wir uns also beschweren, beschweren wir uns über uns selbst.

  8. Ratscha
    15. Dezember 2015 at 08:25

    Tja, blöd gelaufen. Da provoziert man ein wenig mit Hetze statt Herz und belegt (schlau schlau und auch seehr revolutionär) den Theaterplatz, damit Pegida da nicht hin kann und nun wundert man sich verärgert, dass die woanders hingehen. Und dann auch noch in die Neustadt, in der ja nur gute Menschen wohnen, aus dem hellen Deutschland…
    Also, so einfach kann man sich die Welt natürlich machen, aber sie wird davon trotzdem nicht so. Schöne Adventszeit allerseits!

  9. Johann
    15. Dezember 2015 at 08:25

    Es gibt genug andere Stadtteile in Dresden in denen die spazieren können soviel sie wollen. Ich habe kein Respekt für diese Menschen und deren „Führer“ der allein um zu provozieren solche Entscheidungen trifft. Ich habe schon lange keine echte Meinung oder eine ernsthafte Sache von diesen Leuten gehört. Die Neustadt steht auf und zeigt was sie davon hält!

  10. E-Haller
    15. Dezember 2015 at 08:56

    Für Peggy versinnbildlicht die Neustadt das „Gutmenschentum“ und sie platzt bestimmt schon vor Vorfreude…
    Am ernüchternsten/ frustrierendsten dürfte für sie sein, wenn einfach nix passiert, keiner da ist, sie ignoriert wird.
    Leider wird sie aber genau das bekommen, was sie haben will. (Wird es irgendeinen Mitläufer bekehren? Wohl kaum…)

  11. Radler
    15. Dezember 2015 at 09:03

    @Andreas: So nüchtern formuliert und doch Ursache und Wirkung komplett vertauscht. Provoziert haben ja wohl andere davor – das ist dann nur die Quittung. Man wollte Pegida nicht auf dem Theaterplatz – jetzt bekommt man sie an einer Stelle, wo man sie erst recht nicht haben will.

  12. turbulent
    15. Dezember 2015 at 10:27

    „Weihnachtsliederspaziergang“ …Menschen haben schon immer versucht, sich zu erheben und falsche Botschaften zu verbreiten.

    @Rico
    …also ich will keine „Rocker“ in dem Ausmaß hier in der Stadt haben. Wenn sie wenigsten richtigen Sport treiben würden und im freien Gelände fahren…aber dem ist ja nicht so ;-)

  13. Andreas
    15. Dezember 2015 at 10:59

    @Radler: Die Provokation besteht doch wohl darin, Woche für Woche im Zentrum der Stadt Kundgebungen abzuhalten, bei denen regelmäßig Reden gehalten werden, die den Straftatbestand der Volksverhetzung erfüllen, die statt Frieden Hass in die Gesellschaft bringen und damit eine Stimmung erzeugen, die ständige Gewaltakte gegen Asylbewerber zur Folge hat. Dass die Verteidiger von Rechtsstaat und Demokratie dann den Theaterplatz auch einmal für sich beanspruchen, dürfte doch nur recht und billig sein.

  14. Giulia
    15. Dezember 2015 at 11:37

    @ Rico: Nur dass hier nicht von „Meinungen“, die sich auf fundierte Argumente stützen, die Rede sein kann, sondern von Hetze, rechtsextremem Mob und einer riesigen Portion historischem Unwissen!
    Es ist traurig, dass die Stadt Pegida überhaupt noch auf die Straße gehen lässt, gäbe es doch genug Ansatzpunkte, Pegida zu verbieten! Es ist traurig, dass sich Woche für Woche nur so wenige Menschen finden, um gegen eine solche Gruppierung auf die Straße zu gehen! Schäm dich, Dresden! Schäm dich, Sachsen!

  15. _
    15. Dezember 2015 at 12:23

    @Radler: Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Die einen provozieren (ich weiß nur noch nicht was) in dem sie den Schlechtmenschen ihren angestammten Aufmarschplatz nehmen. Die anderen provozieren Gewalt indem sie vermutlich wohlkalkuliert dort aufmrschieren wollen, wo sie am ehesten mit Ausschreitungen rechnen können. Alles wohl einzig zu dem Zweck den Leuten zu zeigen „Seht her wir sind die Guten. Wir wollten doch nur ein wenig im Stechschritt spazieren gehen und die Bösen da drüben rasten völlig aus.“

    Leider wird deren Rechnung wohl aufgehen. Es werden sich garantiert einige finden die es nicht raffen, dass man diesen Schlechtmenschenmüll einfach nicht beachten darf und stattdessen so nen Schwachsinn wie in L verzapfen.

  16. 15. Dezember 2015 at 12:42

    @Giulia

    Es ist traurig, dass sich Woche für Woche nur so wenige Menschen finden, um gegen eine solche Gruppierung auf die Straße zu gehen! Schäm dich, Dresden! Schäm dich, Sachsen!

    Du gehst davon aus dass mehr Aufmerksamkeit für die Spinner irgendwas besser machen würde? Ich halte das für nicht schlüssig.

  17. Radler
    15. Dezember 2015 at 12:47

    Wer Pegida nicht will, sollte die Ursachen dafür beheben. Und die Ursache ist sicher nicht die Meinungsfreiheit – wobei man momentan ja alles dran setzt, dieses Problem zu beheben. Vielleicht wäre es ja auch mal ein Gedanke wert, warum Menschen Woche für Woche (bei Wind und Wetter) auf die Straße gehen? Das ist anstrengend, macht sicher keinen Spaß und beschimpft wird man auch. Also ganz ehrlich: Ich hätte nicht diese Ausdauer und mir würde auch die Zeit dazu fehlen. Es muss diesen Menschen wichtig sein – sie müssen ernsthaft Probleme haben/sehen. Und es sind nicht gerade wenig Menschen. Das kann man doch nicht einfach wegwischen, verbieten, ignorieren, …
    Und das die Mehrheit anderer Meinung ist, ist eine These – aber mit Gewissheit kann es keiner sagen. Und wenn: Meinungsvielfalt ist doch kein Problem – wir haben nur verlernt, mit anderen Meinungen umzugehen. Man will andere einem nicht passende Meinungen immer gleich verbieten, totreden, totdemonstrieren, … – aber es setzt sich niemand damit auseinander, es wird nicht mehr miteinander geredet und es werden auch keine Lösungen oder gar Kompromisse gesucht.

  18. Radler
    15. Dezember 2015 at 12:52

    Und während wir uns sinnbildlich die Köpfe einschlagen, macht die Politik, was sie will. Das ist doch das Hauptproblem.

  19. Musiker
    15. Dezember 2015 at 13:02

    Wieso wurde Pegida überhaupt so lange in der Innenstadt geduldet? Kann man diesen Leuten nicht einfach eine große Freifläche ausserhalb anbieten, wo sie dann spazieren gehen können? Vielleicht kann mich hier jemand über die rechtlichen Hintergründe aufklären? Kann sich jeder, der eine Versammlung anmeldet, den Ort dazu aussuchen? Das die Stadtoberen sich da nicht trauen, mal Fakten zu schaffen, verstehe ich nur bedingt. Sicherlich wollen sie denen durch eine Verlegung in die Peripherie einfach nicht noch mehr Futter geben, aber dieses Verkniffenheit nervt mich.

    • 15. Dezember 2015 at 13:14

      Hallo Musiker, die Frage scheint in der Vergangenheit öfter gestellt worden zu sein.

      Ein klein wenig zur Genehmigungs-Praxis kann man aus dieser Mitteilung der Stadtverwaltung herauslesen:

      „Aufgrund zahlreicher Presseanfragen verschiedener Medienvertreter zum Thema Versammlungsrecht übersenden wir Ihnen eine grundsätzliche Erläuterung der Versammlungsbehörde zu diesem Sachverhalt:

      Im Versammlungsrecht gilt, dass es kein Genehmigungsverfahren gibt. Die Versammlungsbehörde erteilt dementsprechend auch keine Versammlungsgenehmigungen. Versammlungen müssen nur angezeigt werden.
      Falls es für eine bestimmte Fläche mehrere Anmeldungen gibt, arbeitet die Versammlungsbehörde nach folgend Grundsätzen:

      Ausgangssituation:
      Anmelder A und Anmelder B wollen an einem bestimmten Montag auf den Platz T.

      Verfahrensweise:
      Die Anmelder A & B werden gefragt, ob sie alternativ zu dem angezeigten Versammlungsplatz auch einen anderen Kundgebungsort akzeptieren. Vorschläge für geeignete Plätze werden gemacht.

      1. Sollte keiner der Anmelder einen alternativen Platz akzeptieren, werden weitere Fragen gestellt z. B.: a) Warum muss es gerade dieser Platz sein? b) Kann die Demonstration nicht auch an einem anderen Tag stattfinden? c) Warum kann das Ziel der Versammlung nicht auch an einem alternativen Platz erreicht werden?….

      2. In Abhängigkeit von den eingehenden Antworten sowie weiterer Entscheidungskomponenten (Platzbedarf, Teilnehmerprognose, Ausgewogenheit der bisherigen Anzahl der Platznutzung durch den jeweiligen Anmelder…) trifft die Versammlungsbehörde im Rahmen der praktischen Konkordanz (Versuch eines Ausgleichs) eine Entscheidung.

      3. Diese Entscheidungen sind Einzelfallentscheidungen und werden per Auflagenbescheid verfügt. Konkret würde also dem Anmelder A oder B mitgeteilt, dass ein anderer Kundgebungsort verfügt wird. Denkbar ist auch eine Verfügung, dass die Kundgebung auf diesem Platz, aber an einem anderen Tag stattfindet.

      Bei der Entscheidungsfindung kann im Einzelfall berücksichtigt werden, wann die Versammlungsanmeldung eingegangen ist. Dies gilt aber insbesondere dann nicht, wenn sogenannte Vorratsanmeldungen vorliegen, bei denen zu unterstellen ist, dass damit die Nutzung des Platzes durch andere verhindert werden soll. Ebenso gibt es kein Gewohnheitsrecht.
      Bei sich wiederholenden Szenarien der Doppelbelegung kann der Konflikt derart gelöst werden, dass der Platz jeweils wechselseitig jeden zweiten Montag zugewiesen wird.“

  20. qwertz
    15. Dezember 2015 at 13:03

    das gibt stress!

  21. Seldon
    15. Dezember 2015 at 13:54

    fyi:
    Pegida: böse und gute Patrioten im Clinch:
    https://www.youtube.com/watch?v=xCh6MaaM91U
    Das Volk definiert sich: Nicht die Gemeinheiten der Konkurrenz sind es,
    die uns ausmachen – unsere gemeinschaftliche Teilhabe daran macht uns so unverwechselbar…
    http://www.gegenstandpunkt.com/gs/2015/1/gs20151072h1.html
    Alle diese Anti-Pegida-Stellungnahmen nehmen den politischen Standpunkt dieser Demonstranten
    zur Kenntnis und lehnen ihn rundweg ab – als eine Bösartigkeit, die mit unserem Gemeinwesen und
    seiner Ordnung nichts zu tun hat. Ein Interesse daran, zu verstehen, worin die Politisierung von
    Pegida überhaupt besteht, haben sie alle nicht. Tatsächlich hat man es bei dem, was manchem als
    Rassismus, rätselhafter Verfolgungswahn oder hinterwäldlerische Dumpfköpfigkeit vorkommt, mit
    einer Konsequenz genau der politischen Grundbildung zu tun, die die regierte Menschheit im
    demokratischen Staat braucht und hat.
    http://www.sozialistischegruppe.de/download/Vortrag_Pegida_2015.pdf

  22. Musiker
    15. Dezember 2015 at 13:59

    Versammlungen müssen also nicht angemeldet/genehmigt, sondern nur angezeigt werden. Das ist also der Knackpunkt. Danke.

  23. qwertz
    15. Dezember 2015 at 14:03

    und überhaubt. was wolln de die hier? gönn die ni in freidahl oder birna bleibn und dorde ihre heimad uffbaun? alles männer und wie die schon guggn. ganz andrer guldurgreis!!!

  24. HinzundKunz
    15. Dezember 2015 at 15:13

    Hahaha … soso, der Pegidaschmutzlutz sucht also vor Weihnachten noch richtig streit ;)
    Gab es eigentlich schon einmal eine Demo vor Lutzes Herberge in Freital?

  25. tom
    15. Dezember 2015 at 15:20

    Na wenigstens nicht am Alaunplatz, da hätte es doch nur Randale gegeben. Gibt es schon Kommentare von der aktiven Gegenseite? Sitzblockaden o.ä.?

  26. Mike
    15. Dezember 2015 at 16:05

    Bin auch nicht begeistert das wir die Pegida in die Neustadt bekommen, aber ich denke es sollte ein witziger und vor allem friedlicher Protest werden! Es werden auf Pegida Seite auch viele Familein mit Kindern dabei sein, denke also nicht das hier Gewalt eine Antwort sein kann. Gibt genügend andere Möglichkeiten um Protest zu zeigen, der auch noch Spass machen soll.. Glühwein darf gern mitgebracht werden.
    Und eine bitte an die „Leipziger“: BITTE BLEIBT ZUHAUSE-ENDE!!! Die Neustadt ist nicht Connewitz, und für Zerstörung und Gewalt hat hier keiner Verständniss! Also bleibt uns vom Leib ihr Chaoten, Danke!
    Gruß an unsere Polizei: Viel Erfolg und passt auf uns auf, Danke und friedliche Weihnacht.

  27. manuell
    15. Dezember 2015 at 17:04

    Am besten erst garnicht in die Neustadt lassen! Schlesischer Platz und Ende! Können sie gleich wieder zurück marschieren..

  28. Karsten
    15. Dezember 2015 at 18:08

    Na ja. Also streiten sich mal wieder die Anhänger der Ideoligien. Man weiß nur nicht, sind die Einen so rechts, dass sie links schon wieder rauskommen? Oder sind die Anderen so links, dass sie rechts schon wieder rauskommen? Verblendet jedenfalls sind sie alle. Und wer ist nun dümmer oder schlauer? Die Einen? Oder die Anderen? Oder Beide?

    Nun hat natürlich auch der x-te Nachfolgeverein einiger schon längst, und wohl auch nicht ohne Grund, verstummter Vereine auch das Recht, mal auf den Platz zu dürfen. Ausgleichende Gerechtigkeit, jeder darf mal auf dem schönsten Stuhl sitzen, wie im Kindergarten. Unglücklicherweise aber zum gleichen Wochentag, zur gleichen Zeit, auf dem gleichen Platz. Es bleiben nur noch Fragen. Sind sie so dumm oder schlau nicht zu wissen, was sie tun und beabsichtigen? Oder sind sie so dumm oder schlau, danach rumzuningeln, dass der Re-Agierende provoziert? Sind sie so dumm oder schlau zu glauben, dass 90% der Gesellschaft dümmer oder schlauer sind als sie selbst und nichts merkt?

    Fragen über Fragen. Es bleiben Hoffnungen. Es bleibt zu hoffen, dass Pegida keine Gegen-Gegen-Demo in Hör- und Sichtweite des Theaterplatzes macht und dabei noch provoziert und/oder ausschreitet. Und es bleibt zu hoffen, dass einige der allseits geachteten und gern gesehenen „Aktivisten“ dieses mal zu Hause bleiben, in Leipzig oder wo auch immer. Und bleibt es zu hoffen, dass die Bahnhofsgegend danach genauso aussieht, wie zuvor.

  29. julia
    15. Dezember 2015 at 18:53

    Hammer Idee, sicher vergessen ‚die‘ ihren braunen Mop. Am Besten einmal die Louisenstraße hoch und runter und immer schön ‚wir sind das Volk‘ in den feinstaubigen Dresdener Weihnachtshimmel rufen.
    Es scheint ‚Dresden‘ bleibt auf Ewig das Tal der Ahnungslosen.

    Für all ‚Jene‘ ein kleiner Exkurs:
    Das Finanzkapital definiert, was wir zu tun haben.

    Beides. Ganz klar. BÄH

  30. Ratscha
    15. Dezember 2015 at 19:56

    @Anton: „Schlechtmenschen“, „Schlechtmenschenmüll“ – was sagt die Hausordnung dazu?

  31. Karel Lebowski
    15. Dezember 2015 at 20:54

    Jetzt wo die Stadtverwaltung und der OB mal langsam aufwachen und nach über 1 Jahr die Pegida an den Stadtrand drängen wollen, braucht Lutz und Co dringend eine linke Randale um nicht in der Versenkung zu versinken! Deshalb die Provo in die Neustadt zu gehen, bloß wer sagt denn, dass so etwas genehmigt werden muss von der Stadtverwaltung? Die ersten Urteile aus dem Verwaltungsgericht geben nämlich den Städten Recht Pegida und Co an die Stadtränder zu verlegen. Also Ziel sollte sein, a) eine große bunte Demo auf dem Theaterplatz, b) auf keine Provo ein zu gehen und c) die Pegida am Stadtrand verschimmeln zu lassen!!!

  32. HinzundKunz
    15. Dezember 2015 at 22:57

    @Karel Lebowski
    Aber nicht wenn man unfähig bzw. unwillens ist, so wie dieser FDP-OB!

  33. HinzundKunz
    15. Dezember 2015 at 23:03

    @Mike
    Jeder, absolut jeder Leipziger ist mir willkommen und jeder wird hier gebraucht werden. Du wirst sicher keine Hilfe sein.

  34. HinzundKunz
    15. Dezember 2015 at 23:06

    @manuell Richtig, das wird das Ziel sein! Februar 2010 gab es ein ähnliches Szenario. Muss man sich überlegen, drei Tage vor Weihnachten.

  35. _
    16. Dezember 2015 at 08:57

    Ich bin mir sicher, dass
    a) die Neustädter Laden-/Kneipen-/Restaurantbetreiber für die Dauer der pegidischen Provokation das Licht aus und die Läden zu machen werden. Und
    b) Wir alle einfach mal nicht da sind.

    Sollend die doch einfach mal sehen wie dunkel und kalt ihre Unmenschlichkeit ist.

  36. Nickibude
    16. Dezember 2015 at 09:52

    Zitat MDR zu Montag 14.12.
    „Die Pegida-Bewegung hat in Dresden am Montagabend wieder 6.300 Anhänger mobilisieren können. Das teilte die studentische Initiative „Durchgezählt“ mit. (… )
    Rund 450 Gegendemonstranten waren unterwegs.“

    noch Fragen ?

  37. Tim
    16. Dezember 2015 at 23:35

    Leute, Leute .. könnten alle mal eine Stufe runterschalten? Danke :-D
    Wenn man bei Facebook teilweise die Kommentare von Neustädtern dazu durchliest, muss man sich ja echt schämen … Aussagen wie mit Flaschen bewerfen, Scheixxe auf die Strasse kippen sind noch die harmlosesten …
    Zur Provokation gehören immer zwei … Derjenige der provoziert, und derjenige welcher sich provozieren lässt.
    Also, einfach die Pegidisten laufen lassen und ignorieren … NUR DANN geht der Plan von Pegida NICHT auf.

    Mir scheint allerdings, das viele nur darauf auf diese Gelegenheit warten. Wenn ich folgende Artikel lese:
    https://linksunten.indymedia.org/de/node/162354
    wird mir schlecht. Leute, das ist vorsätzliche Kriminalität, währenddessen der Marsch von Pegida vollkommen legal ist …

  38. 17. Dezember 2015 at 08:28

    @Tim

    du versuchst gerade mit Leuten zu reden die Pegida für so undemokratisch halten dass sie ihnen die Grundrechte entziehen wollen die für eine Demokratie nötig sind. Nur so als Abgleich zum Realitätsabstand. :D

    Es gibt halt leider nichts was verhindert dass in einem Konflikt auf beiden Seiten Idioten versammelt sind.

  39. HinzundKunz
    17. Dezember 2015 at 11:52

    Nein, das werden wir nicht, Tim! Wenn es Dir egal ist, anderen eben nicht!

  40. E-Haller
    17. Dezember 2015 at 13:12

    @ HuK: Weil? Was bewirkt man denn, wenn man die Pegida-Anhänger blockiert, mit Flaschen bewirft, durch Sch… laufen lässt oder ihnen die Autos abfackelt? Was denkst Du: wieviele von denen werden denn durch eine solche Aktion auf die „richtige“ Seite gezogen??? (mir reicht eine Angabe in %, so ganz grob über den Daumen)

    Tims Vorschlag ist tatsächlich der Wirksamste.

  41. Giulia
    17. Dezember 2015 at 13:23

    @ Dr Azrael Tod:
    Ich wünsche Pegida keine breite Medienaufmerksamkeit und muss mir diese Fratzen auch nicht jeden Abend in der Tagesschau ansehen. Aber nichtsdestotrotz ist es wichtig, dass sich mündige Bürger von Pegida distanzieren und zeigen, dass diese Gruppierung nicht Dresden verkörpert; vielleicht kann so auch ein paar Verirrten die dort mitlaufen deutlich gemacht werden, dass es andere Möglichkeiten gibt und sie vielleicht auf der falschen Seite unterwegs sind.
    Die Zahlen, die @Nickibude hier teilt sind verstörend und suggerieren, dass es keine Gegenbewegung gebe. Das darf nicht sein!

  42. 17. Dezember 2015 at 16:55

    @Giulia
    Du meinst weiter genau das versuchen was das letzte Jahr schon so wunderbar nicht-funktioniert hat?

  43. sylvia
    17. Dezember 2015 at 19:33

    Pegida bewegt nicht einmal 1% der Dresdner auf die Straße, davon abgesehen, dass die Hälfte davon aller Wahrscheinlichkeit nicht einmal Dresdner sind. Macht also 0,5% der Dresdner Einwohner. Die nehmen sich sooo wichtig und kriegen dank der Medien genau die Aufmerksamkeit, sie man ihnen versagen sollte. Vielleicht sind ja deshalb so wenig Dresdner zu Gegendemos unterwegs … zumindest ist ein Marsch sogenannter „Patriotischer Bürger“ es mir nach wie vor nicht wert, meinen Montag nicht mit meiner Familie zu verbringen.

    Die Verlegung der montäglichen Veranstaltung auf die Neustädter Seite ist meiner Meinung nach reine Provokation, und sie wird Früchte tragen, wenn ich mir all die Kommentare auf Facebook und hier durchlese. Ich möchte auch nicht, dass Pegida durch meinen Stadtteil marschiert, ich möchte am liebsten, dass es solch eine Bewegung gar nicht gäbe. Letzteres liegt nicht in meiner Hand und Ersteres liegt in der Verantwortung der Stadtverwaltung. Die scheint meines Erachtens lieber ein zweites Leipzig-Connewitz in Kauf nehmen zu wollen, als nach logischem Menschenverstand zu entscheiden. Zumal dann ja wieder die linke Bewegung in Misskredit gebracht wird. Und das ist wohl so mancher Institution ein paar brennende Mülltonnen wert.

  44. Klausi
    18. Dezember 2015 at 07:27

    Ursächlich für die Verlegung von Pegida in die Neustadt war dass Herz statt Hetze auf dem Theaterplatz eine Veranstaltung macht.

  45. Tim
    18. Dezember 2015 at 09:49

    Das Pegida in der Neustadt demonstriert liegt daran, dass zwei Körper nicht zu selben Zeit an ein und dem selben Ort sein können. Der Platz vor der Semperoper wurde von Pegida und von der Vereinigung „Herz statt Hetze“ beantragt, „Herz statt Hetze“ hat ihn bekommen. So ist Neustadt für Pegida zweite Wahl und nicht unbedingt nur Provokation. Pegida lebt wie von Vorrednern schon erkannt, von vielen Auswärtigen, da ist eine gute Anbindung von Vorteil und somit der Neustädter Bahnhof eine logische Konsequenz.
    Bitte nicht falsch verstehen, ich mag Pegida auch nicht. Aber bis jetzt sind ALLE Demonstrationen extrem friedlich gewesen. Die Gewalt geht hier eindeutig von den Gegnern aus :-(
    Und selbst die teilweise unerträgliche hetzen der Redner rechtfertigt nicht nicht zur Gewaltausübung gegen die Demonstration. Damit begibt man sich auf die selbe Stufe mit den zündelten Rechten :-(
    Gewalt war noch nie die Lösung, sondern meist die Ursache!!

    „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“ (Mahatma Gandhi)

  46. SHARP
    18. Dezember 2015 at 11:05

    Tim, E-Haller & Sylvia,

    Euch kann ich nur zustimmen.

  47. Lhotse
    18. Dezember 2015 at 12:19

    @ Tim

    „Extrem friedlich“? Da haben Sie wohl so einige Gewaltausbrüche – auch gegen Journalisten – wohlwollend übersehen.

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