Schüsse in der Ruine

Polizeieinsatz an der Königsbrücker Straße

Polizeieinsatz an der Königsbrücker Straße

Schüsse fallen. Schreie. Ein Polizist steht mit einer Videokamera vor dem leerstehenden Haus an der Königsbrücker Straße 119. Im Hof etliche Einsatzfahrzeuge. Die Tür springt auf. Zwei Polizisten stürzen heraus, rennen in den Hof und – lachen. Was ist hier los?

Wenig später rückt ein weiterer, schwarz gekleideter, Trupp Polizisten aus dem Hof an. Andere Beamte, mit Warnwesten, filmen den Vorgang. Sie stürmen in das Gebäude. Dann sind drinnen wieder Schüsse zu hören, eine Spaziergängerin auf der Straße dreht sich erschrocken um. In der Pressestelle der Dresdner Polizeidirektion war zu dem Sachverhalt heute Morgen nichts bekannt.

Stefan Walther, Pressesprecher der sächsischen Bereitschaftspolizei, erklärt: „Es handelt sich um eine Übung im Rahmen der Fortbildung der Bereitschaftspolizei.“ Und dabei seien auch Knaller gezündet worden. Die Schreie haben dann offenbar zur Übung gehört. Verletzt wurde jedenfalls niemand. Das Haus befindet sich im Eigentum der Stadt Dresden und wurde von der Polizeidirektion in unregelmäßigen Abständen schon öfter für solche Übungen genutzt. Nach Auskunft des Pressesprechers soll die Übung um die Mittagszeit beendet sein.

Die filmenden Polizisten in Warnwesten deuten darauf hin: Es war eine Übung.

Die filmenden Polizisten in Warnwesten deuten darauf hin: Es war eine Übung.

Das Gebäude an der Königsbrücker Straße war erst kürzlich im Gespräch, als die Grünen im Ortsbeirat vorschlugen, dort oder in der benachbarten Nummer 117 Asylbewerber unterzubringen. Vor einiger Zeit gab es auch Pläne in einem der Gebäude eine Schule einzurichten.

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7 Kommentare zu “Schüsse in der Ruine

  1. nepumuk
    29. Januar 2015 at 15:51

    Ich möchte nicht wissen was die dort wohnenden Herren Fuchs und Frauen Elstern …ähm.. Genossen Fledervieh davon gehalten haben. Ruhestörung mitten am hellerlichten Tach – wo gibts denn sowas?! Immerhin siehts Gebäude jetzt nicht aus wie der Flughafen von Lugansk.

  2. 30. Januar 2015 at 05:30

    ……….oooooooo………eeeeeeeeeeee………

    und ich dachte schon es wird eine Geschichte „von Damals“ !!!

    und dann nur ne Übung bei der du durch Insiderwissen dabei warst ?!

    grussi….. :lol:

  3. 30. Januar 2015 at 05:34

    sind das nicht jene Gebäude wo ich zur Musterung war und meinen Antrag für einen Trabant abgab ?!

    grussi….. :lol:

  4. 30. Januar 2015 at 18:46

    Ehemaliges Kreiswehrersatzamt. Aber – „Schüsse“? Hoffentlich Platzpatronen. Nicht wie in den Ruinen in der Königsbrücker Heide, wo die Spezialtruppe immer mal mit scharfer Munition schießt. Die 9-mm-Hülsen liegen dort haufenweise rum.

  5. christoph
    30. Januar 2015 at 19:06

    9mm kann man mit den Zähnen fangen .50AE ist scharfe Munition

  6. 31. Januar 2015 at 05:11

    also ich möchte keine 9mm mit den Zähnen fangen,lass mal eine rutscht durch—das eitert ganz schlecht wieder raus !!!

    grussi……. :lol:

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