Böller-Anschlag auf der Frühlingstraße

Böllerattacke an der Frühlingstraße

Böllerattacke an der Frühlingstraße

In der Silvesternacht haben bislang unbekannte die Briefkastenanlage am Hauseingang an der Frühlingstraße 3 mit einem oder mehreren Böllern komplett zerstört. Wie ein Anwohner berichtet, entstand am Haus ein fünfstelliger Schaden und ein parkendes Auto wurde erheblich beschädigt. Personen wurden nicht verletzt.

Polizei und Spurensicherung waren bereits am Neujahrsmorgen vor Ort. Das Haus an der Frühlingstraße ist ziemlich neu. Der Bau war umstritten, weil dafür im Februar 2014 eine 60 Jahre alte Eiche gefällt wurde (Neustadt-Geflüster vom 19. Februar 2014).

Böllerattacke an der Frühlingstraße

Böllerattacke an der Frühlingstraße

Wie die Dresdner Polizei heute morgen meldete, war der Gesamteinsatz zur Silvesternacht durch typische Ereignisse geprägt, größere Störungen oder
gravierende Straftaten wurden nicht festgestellt.

In der Einsatzleitzentrale wurden insgesamt 311 Sachverhalte erfasst. Darin integriert sind 32 Körperverletzungsdelikte durch Schlägereien, 14 Sachbeschädigungen (davon drei zerstörte Automaten) und 18 Brände (11 Abfallcontainer, sechs Bäume/Gebüsche sowie ein fahrlässig herbeigeführter Balkonbrand). Sieben Personen mussten aus alkoholbedingten Gründen zur Ausnüchterung in Gewahrs genommen werden.

Außerdem wurden durch die Einsatzkräfte über 400 Stück nicht zugelassene Pyrotechnik beschlagnahmt. Neben den Kräften des täglichen Dienstes waren insgesamt 120 Polizeibeamte zur Unterstützung eingesetzt.

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66 Kommentare zu “Böller-Anschlag auf der Frühlingstraße

  1. bob
    1. Januar 2018 at 15:14

    „Böller Anschlag auf der Frühlingsstrasse “ und „……gravierende Straftaten wurden nicht festgestellt.“

    Schlechter Scherz oder was !?

    Da steckt ein DinA3 großes, scharfkantiges Metallblech 30 cm tief im Putz/Dämmung und die Hausecke sieht aus wie mit einem Presslufthammer bearbeitet.

    Das ist bestimmt nicht von einem Böller. Und wenn das keine gravierende Straftat ist, was denn bitte dann ?

    Willkommen in einem friedlichen 2018.

  2. Bernhard
    1. Januar 2018 at 16:24

    Solange niemand zu Schaden gekommen ist finde ich das ziemlich lustig. Gerade das zerfetzte Styropor ist ein schöner Zeitzeuge unseres derzeitigen Lebens. Was den materiellen Schaden angeht, so bin ich sicher das man ihn mit Geld aus der Welt schafenn kann. Und gerade das liegt gerade wie Heu auf der Straße rum. Schönes neues Jahr euch allen.

  3. mm
    1. Januar 2018 at 17:09

    „Solange niemand zu Schaden gekommen ist finde ich das ziemlich lustig. Gerade das zerfetzte Styropor ist ein schöner Zeitzeuge unseres derzeitigen Lebens. Was den materiellen Schaden angeht, so bin ich sicher das man ihn mit Geld aus der Welt schafenn kann. Und gerade das liegt gerade wie Heu auf der Straße rum. “

    Die Hoffnung, dass das neue Jahr von den Blödigkeiten des letzten verschont bleiben möge, wird ja ausgesprochen schnell enttäuscht …

  4. ein anderer Stefan
    1. Januar 2018 at 17:17

    Ja, ist total lustig, so eine Fassade zu sprengen. Werden die Hausbewohner sicher genau so sehen. Gehts noch?

  5. bob
    1. Januar 2018 at 18:10

    @Bernhard

    Eigentlich sollte man auf eine solch geistige Diarrhoe ja gar nichts sagen. Aber stell Dir doch einfach mal vor, dass in dem Moment der Explosion ein später Partygast mit seinem Kind das Haus verlässt……

  6. Koala
    1. Januar 2018 at 20:18

    Auf der einen Elbseite marschiert seit Jahr und Tag der braune Rand und auch in unserer eigentlich schönen Neustadt nehmen Hass, Neid Spott und Hohn ein bislang nicht bekanntes Ausmaß an. Viele gönnen ihren Mitmenschen nicht den Dreck unter den Fingernägeln. Die Zivilgesellschaft schafft sich ab…

  7. Botenjunge
    2. Januar 2018 at 12:21

    @Koala: „…eigentlich schönen Neustadt…“ Bei der Aussage war wohl noch etwas Restalkohol im Spiel? Wenn ich die sinnlos beschmierte Fassade auf dem Bild sehe, müsste es „…eigentlich kulturlosen Neustadt…“ heisen.

  8. Marcus
    2. Januar 2018 at 19:34

    @bob: Absolut richtig! Auch wenn ich es ungern zugebe! :o)

    @Koala: Ich bin etwas über zwei Jahre hier, habe aber inzwischen einige gesellschaftliche Bewegungen mitbekommen. Hilfreich waren auch die Berichte von Anton, was die Vergangenheit betrifft.
    Auf beiden Seite der Elbe wäre es gut, gesellschaftliche Änderungen zu hinterfragen und nicht plakativ zu verurteilen!

    @Botenjunge: Kultur ist vielfälltig. Ich weiß jetzt nicht, welche Kultur du meinst, zumal das Wort in den letzten Jahren arg überstrapaziert wurde.
    Was kulturelle Sachen wie Konzerte, Malerei, Theater, Fotografie und vielfälltig andere Sachen betrifft, wird man hier zwischen Elbe und Heide mehr als gut bedient. Auch die Partykultur gehört dazu. Auf der anderen Seite der Elbe ist das Angebot anders, aber auch sehr groß.

    Irgendwie mag ich auch die Schmierer, die vielleicht morgen mein Leben kulturell bereichern. Der Gedanke mag naiv sein, und vielleicht sehe ich das in ein paar Jahren ganz anders.

  9. bob
    2. Januar 2018 at 19:44

    @Marcus

    Ich s……. auf deine Meinung.

  10. Julia
    2. Januar 2018 at 23:28

    Abartig was manchen Menschen durch den Kopf geht. Warum macht man sowas? Das war bestimmt kein normaler „Böller“. Schade dass die Verursacher keinen Schaden davon tragen.

  11. Steffen
    3. Januar 2018 at 15:05

    Diese Art von Vandalismus ist einfach nicht mehr zu ertragen
    und übersteigt einen „Böse Jungen Streich“. Auch die im Bild zu sehende Fassadenverunstaltung durch die Beschmierungen kann ich nicht nachvollziehen. Es sind weder Bilder noch Formen als Graffiti erkennbar.

    Liebe Leute, die hier aktiv wurden:
    Meint Ihr, deswegen werden weniger Neubauten gebaut und Häuser renoviert, wo meist Familien mit Kindern leben, welche sich eine Zukunft aufbauen, Kredite über ihre tägliche Arbeit abzahlen und damit auch weiterhin zum Erhalt eines Wohnviertels beitragen?

    Wie würdet Ihr es finden, wenn man nachts Eure Wohnung heim sucht, Eure Sachen beschmiert oder zerstört?
    Denkt mal drüber nach und wenn Ihr Anstand und ein funken von Ehre und Mut habt, dann meldet Euch bei den Eigentümern und helft bei der Reparatur.
    Die Neustadt braucht Euch und Eure Zerstörungswut nicht.
    Engagiert Euch lieber beim Sport, in der Musik, helft Kindern oder älteren Menschen wenn Ihr zu viel Energie habt, aber nicht durch nächtliche Schmierereien und solche Zerstörungen.

  12. Obermüller
    3. Januar 2018 at 15:37

    in einer Klassengesellschaft, in der es dem besserverdienenden Teil der Gesellschaft nicht mehr interessiert, in welche entwürdigende soziale Situation Menschen gebracht werden, gibt´s halt mal einen explodierenden Briefkasten,- (noch- nur Briefkasten)

  13. mm
    3. Januar 2018 at 20:30

    „in einer Klassengesellschaft (…) gibt´s halt mal einen explodierenden Briefkasten,- (noch- nur Briefkasten)“

    Na klar. Im Ungerechtigkeitsdiskurs neigen manche dazu, jeden Scheiß zur legitimen Tat, zum Widerstand oder zum Protest zu veredeln.

  14. Koala
    3. Januar 2018 at 20:41

    Werter Obermüller, Deiner Argumentation kann ich nicht folgen. Wem ist was egal? Wer bringt wen in welche Situation? Und was hat das mit dem Hauseingang auf der Frühlingstraße zu tun?

    Ich glaube, mit Aggressionen gegen Unbekannt wird es schwierig soziale Missstände zu beheben.

  15. Fräulein
    3. Januar 2018 at 21:02

    @Obermüller
    ist das jetzt eine Drohung? Schön, dass du weißt, wer dort wohnt und was sie so machen und denken… So ein Kommentar ist schändlich!!!

  16. Unfassbar
    3. Januar 2018 at 21:40

    Ach Obermüller,
    wetzt du schon die Messer und putzt die Kanonen um deine irren Fantasien durchzuspielen? Ich vermute aber eher du hast einen Knallschaden vom Briefkasten sprengen.

  17. ein anderer Bernhard
    3. Januar 2018 at 23:06

    @Obermüller:
    Mal angenommen, das war tatsächlich das Tatmotiv (was ich nicht glaube).
    Wären die Bewohner des Hauses die Verantwortlichen für die von Ihnen genannten Mißstände?
    Oder anders gefragt, sind Sachbeschädigung und Gefährdung von Mitmenschen eine geeignete und gerechtfertigte Form politischer Meinungsäusserung?

  18. Obermüller
    4. Januar 2018 at 11:50

    Leider kann ich Euch keine andere Perspektive auf diesen Vorfall anbieten.
    Wer den Zusammenhang zwischen der eigenen Entpolitisierung oder oft treffender der Infantilisierung seines Weltverständnisses und der Erosion
    des sozialen Friedens nicht erkennt, ist im Sinne der Bewahrung der „Verhältnisse“ zugerichtet.

  19. Franzl Lang
    4. Januar 2018 at 13:11

    Um ein Sprichwort mal abzuwandeln: Wer in der Kinderstation sitzt, sollte nicht mit „Infantilisierung des Weltverständnis“ um sich werfen.

  20. Klahra
    4. Januar 2018 at 13:13

    @Obermüller:
    Sie haben doch nicht mehr alle Latten am Zaun, Ihre hochgeschraubten „Ergüsse“ verursachen bei mir Brechreiz

  21. goldfish
    4. Januar 2018 at 13:20

    Selbst enttarnt Herr @Obermüller, erst doof und dann schlau tun.
    Ein adäquates Meinungsbild wird es trotzdem nicht.

  22. bob
    4. Januar 2018 at 13:26

    @goldfish

    Enttarnt trifft es wohl. SELDON, du kannst die Kappe abnehmen. Soviel dummes Zeug gepaart mit krankhaftem Sendungsbewusstsein gibt es hoffentlich nicht zweimal.

  23. Koala
    4. Januar 2018 at 14:00

    Werter Obermüller,

    wie wäre ein Treff am Samstag in der Ecke Nord auf eine Tasse Milch. Dann kannst du mir in aller Ruhe den Zusammenhang zwischen sozialem Frieden, den Verhältnissen, der Entpolitisierung und deinem Weltbild erklären.

    Du darfst dich dabei auch gerne auf meinen Schoß setzen.

  24. christoph
    4. Januar 2018 at 15:57

    ich finds schade, das hier im schönen Gründerzeitviertel nur noch Häuser aus Styropor, Pressspan und Gipskarton gebaut werden. Früher hätts sowas ni gegeben… :D

  25. Bau der Bobmeister
    4. Januar 2018 at 18:32

    „Wie ein Anwohner berichtet, entstand am Haus ein fünfstelliger Schaden“

    Sind die Briefkästen aus Gold oder verursachte dieser Kratzer an fragwürdiger „Bausubstanz“ unsichtbare Schäden am Fundament?

  26. stelton
    4. Januar 2018 at 21:32

    @Bau der Bobmeister

    die einen haben Briefkästen aus Gold, die anderen Grütze im Kopf.

  27. Seldon
    5. Januar 2018 at 08:48

    Na komm, Bob, ich hätt‘ wenigstens ’n passendes Marx-Zitat gebracht, grad im Marx-Jahr!
    Für mich ist die Aktion ebenso sinnlos wie die ganze Silvester-Knallerei. Böller in Briefkästen ist doch ein alter Hut! Klar, die Sprengkraft ist höher. Das Bedürfnis nach lauterem Bums ist aber doch nur eine spezielle Facette des „schneller-weiter-höher“-Karussels. Insofern klassisches Beispiel für die Funktionsweise des Kapitalismus: Konkurrenz zwischen den Anbietern, Konkurrenz um den Preis: Gewinnen tut derjenige, der bei kleinem Geld am lautesten knallt. In der Tiefgarage der Frühlingsstraße stehen möglicherweise analoge Exemplare herum, die mit mehr PS ihre Käufer gelockt haben, das glatte Yuppie-Kinn mit jetzt 5-Klingen geschabt, im extragroßen Kühlschrank die extra-gesunden-Bioprodukte aus Übersee…
    An eine durchdachte politische Aktion glaub‘ ich nicht, da wäre zumindest ein irgendwie geartetes Bekenntnis, statement, zu erwarten gewesen.
    Trotzdem erwachsen Dummheit, Unzufriedenheit, Frust, was auch immer, natürlich aus der Gesellschaft. Wer schon nicht zu den Gewinnern zählt, will, kurz und verkürzt gesagt, wenigsten mal am lautesten, effektvollsten knallen…hier nun im Wortsinn, gern auch verbal oder durch Masse am Montag abend, im Fußballstadio oder gegenüber seiner Frau…oder sich -zu-knallen, mit Alkohol, Meth oder Spielekonsole…
    Und natürlich sind die jeweiligen Bewohner nicht Schuld an der Gentrifizierung des Stadtteils. Sie sind aber Teil davon. Auch und gerade, wenn sie sich dessen nicht bewußt sind!
    Und Leute, die sich über bestimmte Erscheinungsformen nicht hinausdenken und das Wesen und die Zusammenhänge nicht erkennen wollen, sind eben gezwungen, sich über mehr oder weniger bedeutende Symptome zu echauffieren…
    „adäquate Meinungsäußerung“? Was soll das sein? Wahrscheinlich eine, die niemandem weh tut, jedem egal sein kann, mithin komplett irrelevant ist.
    „Was hat man davon, wenn man darauf verpflichtet wird, gegenteilige Meinungen anderer als ebenso richtig wie die eigene anzuerkennen? Mit dieser Vorschrift wird jede Äußerung, ob sie nun richtige Einsichten oder den größten Blödsinn ausdrückt, mit jeder anderen gleich gültig, dann ist sie aber – wie alle anderen auch – gleichgültig. Das Urteil oder das Interesse, das eine Äußerung transportieren will, schrumpft darauf zusammen, dass man etwas meinen und sagen darf. So muss man sich mit der Erlaubnis zum Meinen zufrieden geben, als wäre es auf die gemeinte Sache gar nicht angekommen, sondern nur darauf, seine unmaßgebliche Auffassung mal gesagt zu haben… Klar: Jeder darf sagen, wie er sich die Gesellschaft vorstellt und auch, wie er sie geändert haben möchte. Jede in dieser Hinsicht vorgetragene Vorstellung hat ihr Daseinsrecht, aber nur, wenn sie sich an jedem vorgetragenen entgegenstehenden Interesse relativiert. Das heißt: Der Meinungsäußerer darf sich nicht anmaßen, auf die wirkliche, praktische Gültigkeit seiner Meinung zu dringen. Er darf nicht darauf beharren, sich mit anderen interessierten Menschen – diskutierend oder auch streitend – über die Richtigkeit oder Falschheit der vorgetragenen Anliegen verständigen zu wollen, um sie nach Abschluss dieser Auseinandersetzung durchzusetzen. Der Alltag frei meinender Bürger, die sich die Meinungsfreiheit zu Herzen nehmen, spiegelt das genau wider: Alle legen großen Wert auf ihre eigene Meinung, beharren auf ihrem Recht, sie haben zu dürfen, sind beleidigt, wenn sich einer darüber respektlos äußert – und zugleich behandeln sie ihre eigene Meinung als praktisch unbedeutend, wenn sie im selben Atemzug dazu sagen: „Ich mein’ ja bloß …“ oder etwas feiner: „In meiner Sicht / meines Erachtens / meiner Meinung nach…“. Der gesellschaftliche Zusammenhang, in dem sich die Meinungsäußerer befinden, bleibt also von ihren Meinungen völlig unberührt.“
    http://www.gegenstandpunkt.de/radio/2006/ga060320.htm

  28. Unfassbar
    5. Januar 2018 at 13:01

    @Seldon
    Der größte Kapitalist ist ja dann dein Freund der Kim! Der knallt auch gern rum, mit den ganz großen Dingern!

    Und das Jahr, des Antisemiten Marx, kannst du alleine feiern.

  29. bob
    5. Januar 2018 at 13:46

    @Unfassbar

    sag bloss du liest dir Seldons Propaganda-Käse durch !? Du wirst dich noch wundern, wo man überall mit Marx um die Ecke kommen kann…. Amüsant, aber ohne jede Aussagekraft……

  30. Seldon
    5. Januar 2018 at 14:13

    tja…gewohnt fundierte Repliken. ..

  31. Der Iche
    5. Januar 2018 at 14:46

    Da hat der Freund der Eiche deren Tot wohl nicht verkraftet. Bleibt abzuwarten was im Frühjahr passiert ob Sie dann wieder ausschlägt, oder wer auch immer.

  32. Richter
    5. Januar 2018 at 16:12

    Mit pseudorevolurionärer sinnentleerter Stimmungsmache und Randale wird man ebensowenig soziale Schranken öffnen, wie man mit Fremdenhass und Engstirnigkeit das Abendland vor irgendwem rettet.

    Die schamlos vorgetragene geistige Armut nicht weniger ist gleichmaßen zum lachen wie zum weinen.

  33. Philipp
    5. Januar 2018 at 16:30

    @Seldon

    Sich aus einer Aktion großer Dummheit nichtsdestoweniger einen Anlass zu konstruieren („das Bedürfnis nach lauterem Bums…“), um den Optimierungsgedanken einer Leistungsgesellschaft zu kritisieren, ist geradezu aberwitzig.
    Bedauerlich ist leider, dass dadurch die sicherlich berechtigte – wenn auch zusammenhanglos und ohne Ziel dargebrachte – Kritik Schaden nimmt.

  34. bob
    5. Januar 2018 at 16:35

    @Seldon

    Das einzige, was an dir interessant ist, ist die Frage, woher du diese unfassbare Selbstsicherheit nimmst, mit der du deine „Lehren“ verkündest..

  35. Unfassbar
    5. Januar 2018 at 16:50

    @Seldon

    Tja.. wie man reinruft so schallt es raus.

  36. unfassbar
    5. Januar 2018 at 17:44

    @Bob

    Die Selbstsicherheit kommt dann, wenn man in einer extrem kleinen Informationsblase sitzt. Früher hatten einge nur die Bibel und richteten ihr ganzes Leben danach. Heute ist es für einige immer noch Engels/Marx/Stalin, und als moderner Touch noch das Thema Gentrifizierung hinter jedem Neubau.

    Wir leben sicher alle in unseren Blasen, nur wenn sie zu eng, klein und muffig sind dann wird es schwierig. Bestet Bespiel Seldon!

  37. Seldon
    5. Januar 2018 at 18:57

    Hallo Richter,
    ich geb‘ Dir Recht, dass sinnentlehrter Aktionismus eben dies ist: sinnlos. Hab ich ja auch gesagt!
    Der politische Hintergrund wird schon durch die Überschrift (Anschlag) und folgende Vermutungen verschiedener Kommentatoren hinein gebracht…ich habe mir erlaubt, hierauf zu reagieren. Wer nicht der Meinung ist, dass “ Dummheit, Unzufriedenheit, Frust, was auch immer, natürlich aus der Gesellschaft“ erwachsen, sollte dies zumindest begründen. Kenntnisse über die Funktionsweise der Gesellschaft halte ich hierbei für förderlich. Wie nicht nur bob und unfassbar immer wieder deutlich machen, ist diese Kenntnis nicht immer vorauszusetzen, daher der Versuch, diese auch mit möglicherweise nicht ganz so naheliegenden Beispielen zur Verfügung zu stellen.

  38. Marcus
    5. Januar 2018 at 19:18

    @bob & @Seldon
    Wahrscheinlich wegen der gleichen Selbstsicherheit, mit der du deine „Wahrheiten“ verkündest.
    Zumindest bist du deinem Vorsatz zu Silvester treu geblieben.

    Zynismus ist wahrscheinlich nicht die Lösung.
    Aber zumindest kann man sagen, denke ich, dass in einer repräsentativen Demokratie alle Antworten und Lehren vorerst gleichwertig sind.

    So gesehen gibt es da ein eine Art Gleichgewicht zwischen Seldon und dir.
    In einem System, was sich nur demokratisch nennt, ist das ein hohes Gut!

  39. bob
    5. Januar 2018 at 20:16

    @Marcus

    Tu mir die Liebe und behalt deine bescheuerten Vergleiche für dich. Wer glaubt, dass ich irgendwie mit Seldon vergleichbar bin, glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten.

  40. Richter
    5. Januar 2018 at 20:55

    Dieses einseitige Gentrifizieunggequatsche und deren Erklärbären, welche die geistige Grundlage bzw. schändliche moralische Legitimierung für Gewalt, im Zweifel mit Personenschaden liefern, ist in höchstem Maße abstoßend. Soziale Ungerechtigkeit ist ein politisches Problem und keines Auge um Auge mit irgendwelchen Nachbarn.
    Was kommt als nächstes? Kinder vom teuren Laufrad schubsen?

    Scheiß Scheindebatte hier!

  41. Unfassbar
    5. Januar 2018 at 22:54

    @ Seldon
    „. Wer nicht der Meinung ist, dass “ Dummheit, Unzufriedenheit, Frust, was auch immer, natürlich aus der Gesellschaft“ erwachsen, sollte dies zumindest begründen“

    Begründe doch erstmal, dass dies nur im Kapitalismus passiert.
    Ich sehe Dummheit, Unzufriedenheit, Frust in jeder Gesellschaftsform. Das gehört für mich zum Leben. Und nein es können nicht alle auf der Schlossallee wohnen, in keiner Gesellschaft.

  42. Lenbach
    5. Januar 2018 at 23:50

    An den Ewiggestrigen Obermüller:

    in einer Klassengesellschaft, in der es dem besserverdienenden Teil der Gesellschaft nicht mehr interessiert, in welche entwürdigende soziale Situation Menschen gebracht werden, gibt´s halt mal einen explodierenden Briefkasten,- (noch- nur Briefkasten)

    Dasselbe Recht gestehst Du dann wohl auch einem rechten Verlierer zu, der täglich vor Augen geführt bekommt, wie im Zuge der „Willkommenskultur“ Milliarden verblasen werden, während in seinem Wohnumfeld zunehmend das Recht des Stärkeren gilt. Oder ist das wieder was gaaanz anderes?

    An den Ewiggestrigen Seldon:

    Und natürlich sind die jeweiligen Bewohner nicht Schuld an der Gentrifizierung des Stadtteils. Sie sind aber Teil davon.

    Und müssen daher mit den Konsequenzen leben? Gentrifizierung ist ja auch so eine Art Überfremdung. Vielleicht solltet Ihr Selbstjustizler ja ab und zu ein Wort austauschen in Euren Gedankengängen, damit Euch die Nähe zu Euren Lieblingsfeinden auffällt.

  43. bob
    6. Januar 2018 at 09:20

    @Seldon

    „Kenntnisse über die Funktionsweise der Gesellschaft halte ich hierbei für förderlich. Wie nicht nur bob und unfassbar immer wieder deutlich machen, ist diese Kenntnis nicht immer vorauszusetzen….“

    Am Anfang hab ich ja immer gedacht, du trollst hier ein bisschen herum. Aber langsam glaube ich, du meinst das alles ernst.

    Wer vor seinem dreißigsten Lebensjahr
    niemals Sozialist war,
    hat kein Herz.
    Wer nach seinem dreißigsten Lebensjahr
    noch Sozialist ist,
    hat keinen Verstand.

    Benedetto Croce

  44. ein anderer Bernhard
    6. Januar 2018 at 12:28

    @Seldon
    „…„adäquate Meinungsäußerung“? Was soll das sein? Wahrscheinlich eine, die niemandem weh tut, jedem egal sein kann, mithin komplett irrelevant ist…“
    Muß adäquate Meinungsäußerung also jemandem weh tun, weil sie sonst eben nicht adäquat und irrelevant ist? Möchtest Du wirklich, dass auch mit Dir so kommuniziert wird?
    Und im ganzen folgenden Absatz nimmst Du nur für Dich selbst in Anspruch, was Du im gleichen Atemzug anderen vorwirfst. Es wird kein Schuh daraus.
    Lies es Dir einfach noch mal durch…

  45. Seldon
    6. Januar 2018 at 13:41

    Hallo Richter,
    ja, „Soziale Ungerechtigkeit ist ein politisches Problem und keines Auge um Auge mit irgendwelchen Nachbarn.“
    Und was ist Politik? Nichts anderes als die Regelung der Anglegenheiten einer Gesellschaft, Formulierung und Ausgleich der Interessen ihrer Mitglieder…Das kann auf verschiedene Art passieren: durch Macht und Gewalt, durch demokratische Prozesse, gemeinsam, gegeneinander, …
    Welche Interessen bestehen und verfolgt werden, welche Interessengruppen sich gegenüber stehen, wird in erster Linie durch das bestehende Wirtschaftssystem bestimmt.
    Dessen Antrieb ist das Streben nach Profit. Im Wohnungsbau ist dieser momentan durch hochwertige Wohnungen zu maximieren, was die durch den Begriff „Gentrifizierung“ zusammengefassten Folgen hat.
    Diese Zusammenhänge sollte man sich vergegenwärtigen, wenn man mit daraus erwachsenen Problemen konfrontiert wird. Wie man diese Probleme angeht, ist von vielen Faktoren abhängig. Persönliche Betroffenheit, gesellschaftliche Stellung und dataus erwachsener Wirksamkeit, persönlicher Perspektive, Wissen und Vorstellungen. ..
    Meine Einschätzung versuch ich hier vorzustellen, nicht mehr, nicht weniger…

  46. Seldon
    6. Januar 2018 at 13:52

    Hallo unfassbar,
    nicht sonderlich geschickt versteckst Du hier Deine Gesinnung hinter vorgeblicher Äquidistanz. Rechte „Lösungsansätze “ basieren auf Sündenböcken, Vorurteilen und Unkenntnis basaler Zusammenhänge. Trotzdem kann man diese Reaktionen vor diesem Hintergrund „verstehen“ und erklären. Genauso wie man linke Aktionen vor deren Hintergrund erklären kann und dumme vor eben einem von Dummheit geprägten. ..erklären heißt aber nicht „gutheißen „, der Unterschied sollte klar sein!

  47. Seldon
    6. Januar 2018 at 14:03

    Hallo Bernhard,
    in einer Diskussion sollte es um den Austausch von Argumenten gehen, um den diskutierten Punkt zu klären, der Wahrheit möglichst nahe zu kommen und mit den Erkenntnissen dann Lösungen zu entwickeln und durchzusetzen.
    Dabei kann es durchaus schmerzhaft sein, Vorstellungen und Vorurteile revidieren oder seinen Standpunkt als falsch erkennen zu müssen.
    Ich erwarte aber, dass Argumente vorgebracht werden, deren Gültigkeit mich ggf. überzeugen, weil diese theoretisch oder empirisch nachweisbar ist.
    Blödsinn und Kim Yong Un halte ich nicht für solche…

  48. Seldon
    6. Januar 2018 at 14:47

    Antwort fälschlicherweise an unfassbar statt Lenbach …

  49. ein anderer Bernhard
    6. Januar 2018 at 15:04

    Lieber Seldon,
    ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass Du bereit bist, in Debatten den anderen das Maß an Zuhören und Toleranz zuzugestehen, welches Du für Dich selbst auch in Anspruch nimmst.
    Wir sind uns hoffentlich auch einig, dass Sprengstoff kein Argument wofür auch immer sein kann.

  50. Erichsen F.
    6. Januar 2018 at 15:51

    Seldon, Du bist mal wieder echt der Brüller. Silvester ist schon seit einigen Tagen vorbei, bist Du immer noch nicht ausgenüchtert???!!!

    „Und natürlich sind die jeweiligen Bewohner nicht Schuld an der Gentrifizierung des Stadtteils. Sie sind aber Teil davon.“

    Hasi, die sogenannte Gentrifizierung ist kein Blitz aus heiterem Himmel, sondern ein andauernder Veränderungsprozess. Wie in solchen Fällen üblich, beginnt dieser mit einem Urzustand. Dieser könnten komplett heruntergekommene Häuser, ja ganze Wohngebiete sein. Welche man sofortig abreißen und neu erbauen, oder eben sofortig sanieren muss…
    Für beide Varianten braucht man Materialien, Maschinen, Fachkenntnis und Arbeitsleistungen (für einige ohnehin ein Fremdwort), häufig quantifizierbar in Form von Euros…
    An dieser Stelle kann man den Sprung zum nächsten Thema vollziehen, der sich verändernden Bewohnerschaft…
    Die Bewohnerschaft des Urzustandes mag in Teilen interessant sein und in Teilen interessante Dinge tun. Das will niemand bestreiten. Nur eines tut sie definitiv nicht. Genug Euros aus der eigenen Tasche zu zaubern, um im Interesse der menschlichen Unversehrtheit demnächst einstürzende Dächer und Treppenhauser in Ordnung und auf den aktuellen Stand der Technik zu bringen. Im Interesse des Brandschutzes Gas- und Elektroanlagen. Im Interesse des Umweltschutzes Heiz- und Wärmedämmanlagen. Im Interesse Seldons Philosophiekomforts schnelles Internet und Internetfunkanlagen direkt bis auf’s Sofa. Usw.usf…
    An dieser Stelle wirst sogar Du selbst weiterdenken können, aber Dich weigern, weil die Ergebnisse hiervon die Gefahr in sich bergen, Dein skurriles Weltbild in Ordnung zu bringen…

    Hier äußerst interessant ist Lenbach’s Hinweise auf die bei Dir, Seldon, tief verwurzelte Intoleranz, Fremdhass und Ablehnung einer freien und bunten Gesellschaft. Wer allerdings Gewalt und Anschläge zur Durchsetzung der eigenen Meinungen rechtfertigt, bei dem mangelt es an gesundem Denken. Wo es an gesundem Denken mangelt, finden Argumente keinen fruchtbaren Boden. Wo Argumente nichts fruchten, helfen nur noch im Interesse des sozialen Friedens von extern herbeigeführte körperliche Schmerzen.

  51. Unfassbar
    6. Januar 2018 at 16:03

    @Seldin
    Tja Seldon das ist dein Problem. Hier wird ein Haus massiv beschädigt und du fängst an deine Klassenkampfthesen hier zu verbreiten. Dann erwartest du auch noch, dass jemand auf diesen Blödsinn tiefgreifend antwortet. Am Ende sind alles Idioten für dich, weil keiner wirklich mit dir spielt. Du merkst es einfach nicht, dass dich die meisten hier nur auslachen. Und nein ich verstecke meine Gesinnung nicht, für denn einen ist man schon Rechts außen, für den anderen steht man zu weit weit Links, alles eine Frage des Standpunktes!!
    So, ich gehe jetzt mal in meinen begehbaren Kühlschrank und mix mir einen schönen Drink aus Biozutaten. Danach rede ich mit meinen ganzen Kindern um sie vor Weltanschauungen wie du sie hast zu warnen. Ich vermute mal du hast eher keine, weil in diese böse Welt würdest du ja keine setzten….

  52. bob
    6. Januar 2018 at 17:26

    Entfernt. Bitte keine Beleidigungen.

  53. Seldon
    6. Januar 2018 at 19:15

    Hallo Erichsen, kann mich zwar nicht erinnern, mit Dir mal derart intim verkehrt zu haben, Mausi, aber egal…
    Ja, zum Bauen braucht man so einiges, ganz sicher aber nicht zwingend Kapital. In kapitalistischen Gesellschaften, ja, da ist die Wohnung eine Ware, wie jede andere Ware auch. (Kann man sich zunächst mal auf diesen Satz einigen?) Private Investoren bauen Wohnungen nur dann, wenn sie für ihr investiertes Kapital mindestens die marktübliche Rendite erzielen und an dieser Rendite orientiert sich der Mietpreis. (ja oder nein?) Ohne Aussicht auf Rendite werden auch keine Wohnungen gebaut. Der kapitalistische Wohnungsmarkt versorgt also nur den zahlungsfähigen Teil der Bevölkerung. (Soweit einverstanden?)
    Und das ist jetzt naturgegeben, gottgewollt oder was? Hat man vor 1500 keibe Häuser gebaut? Ist es so unvorstellbar, ein Haus gemeinschaftlich zu erichten?

  54. Erichsen F.
    6. Januar 2018 at 21:48

    Hallo Seldon,
    ich stimme Deinen Gedanken vollumfänglich zu. Uneins werden wir uns an dem Punkt, an dem Du die Realität selektiv schrumpfst.

    Wir leben in einer sich rasant verändernden, immer komplexer werdenden Welt. Da Du davon überfordert bist, suchst Du nach einfachen Antworten und Lösungen. Dadurch bist Du offensichtlich empfänglich für populistische Rattenfänger. Schuld und böse sind andere, Du kommst nicht aus Deiner Opferrolle raus.Du lehnst jeglichen Fortschritt ab und willst die Uhr zurück in die Steinzeit drehen.
    En détail bist Du getrieben von Angst, Neid und Hass der Abgehängten der Gesellschaft. Du hast Angst vor den Fremden, von denen Du meinst, dass sie Dir Deine Wohnung und Gemütlichkeit wegnehmen wollen, obwohl wir in einem extrem reichen Land leben. Du willst in Deiner unveränderlichen Blase weiterleben, in der sich nichts verändern soll. Und Du befürwortest schwerste Sprengstoffanschläge auf die Wohnunterkünfte der Fremden, erhoffst Dir sogar negative Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlbefinden der hier her Geflüchteten.

    Aber ich weiß eine Lösung. Man sagt, dass im weiteren Umland leerstehende Bauernhöfe für’n Appel und en Ei zu haben wären. Dort kannst Du Deine Lebensträume verwirklichen und Dir Deine Wohnwelt nach Deinem Gusto und -wohlgemerkt- auf vollständig antikapitalistische Art gestalten.
    Einen Nachteil hat es natürlich, wie alles in der Welt. Verzichten müssen wirst Du allerdings auf den beliebtesten Stadtteil der Region. Dort, wo es die lustigsten Kneipen gibt, die jüngsten Leute, den härtesten Industrielärm -allerdings im Tonstudio zusammengehämmert- und die buntesten Pillen. Ebenso auf Menschen aus aller Welt, egal ob Du ihnen nach dem ersten Kennenlernen nochmal wiederbegegnen möchtest oder nicht. Und Feinstaub wirds geben. Viiieel Feinstaub. Allerwenigstens immer dann, wenn der Nachbar mitm Trecker aufm Weg indn Dorfkrug die Abkürzung übers Feld nimmt.

    Klingt dies nicht traumhaft und ruft nach einem radikalen Aufbruch? Für den Start wünsche ich Dir, dass die Klobrille nicht halbjährlich mit Raureif überzogen ist, nicht die Ratten rascheln wenn die Exkremente paar Meter tiefer auf dieselben von den Mitbewohnern klatschen und die Regeneinlassöffnung im Dach sich nicht gerade während der Skisaison öffnet. Ach na gut, da ich ein lieber Mensch bin, wünsche ich Dir noch was: Dass in Deinem neuen Umfeld kein grüner Klugscheißer wohnt der Dir verbietet, den einzigen und wunderschön gemütlichen Kachelofen im Haus anzuheizen.
    Aber damit gut. Ich denke, in einem Jahr wirst Du uns unendlich viele Deiner neuen Erkenntnisse aus erster Hand berichten können.

    Glück auf!

  55. Richter
    7. Januar 2018 at 00:28

    Hallo S., Das-wird-man-ja-wohl-noch-sagen-dürfen hatten wir in letzter Zeit genug. Weiterhin scheint keiner an banalen Gesellschaftstheorien von Dir interessiert zu sein. Vielmehr herrscht hier augenscheinlich Konsens darüber, dass o.g. Böllerattacke dumm,gefährlich und mit nichts zu rechtfertigen ist.

    Welchen Teil davon versteht du nicht?

  56. Die süße Claudi
    7. Januar 2018 at 10:33

    Erichsklein – Über gesundes Denken (Ein Paradoxon)
    ——————————————————
    „Wer allerdings Gewalt und Anschläge zur Durchsetzung der eigenen Meinungen rechtfertigt, bei dem mangelt es an gesundem Denken. Wo es an gesundem Denken mangelt, finden Argumente keinen fruchtbaren Boden. Wo Argumente nichts fruchten, helfen nur noch im Interesse des sozialen Friedens von extern herbeigeführte körperliche Schmerzen.“

    Respekt! Eindrucksvoller konntest du dein Unvermögen kaum illustrieren. Was habe ich gelacht! Gar nicht so einfach, andere anzufurzen, was Mäuschen?

  57. Klahra
    7. Januar 2018 at 13:37

    @ Erichsen F.
    Selten so gelacht über einen Beitrag – Klobrille mit Raureif – Ratten rascheln, wenn man auf sie kackt -. Sehr lustig geschrieben.
    Seldon nehme ich schon lange nicht mehr für voll. Wer soll denn das Geschwafel zu Ende lesen? Viel zu lang

  58. Seldon
    7. Januar 2018 at 13:38

    Hallo Erichsen,
    ja die Welt ist komplex und unterliegt Veränderungen. .. wer hätte das eindrucksvoller und eindrücklicher analysiert und beschrieben als Marx…Wenn Dir das Kapital unterkomplex scheint, bist Du wahrscheinlich ein Genie…
    Fortschrittsfeindlich scheint mir eher der zu sein, der das aktuelle System nicht zu hinterfragen bereit ist und Veränderungen im gesellschaftlichen Miteinander konsequent ablehnt…
    Ansonsten mach Dir bitte keine Sorgen um mein Wohlbefinden, ich komme durchaus klar…

  59. Seldon
    7. Januar 2018 at 13:48

    Hallo Richter, hatte ja gestern in Antwort an Dich und (fälschlich statt Lenbach) unfassbar versucht den Unterschied zwischen verstehen/erklären und gutheißen zu erläutern. Was genau hast Du nicht verstanden?
    Das ich hier eine Minderheitensicht vertrete ist mir klar. Dass Mehrheitsmeinungen nicht unbedingt immer richtig liegen, zeigen diverse historische Beispiele. Ich bin gern bereit Argumente zu prüfen, bisher habe ich jedoch nur mehr oder weniger originelle Anfeindungen und Verunglimpfungen erfahren. Inwiefern sich darin eine argumentative Überlegenheit

  60. Seldon
    7. Januar 2018 at 13:53

    Hallo Klahra…ja bissle lang manchmal…ist schon nicht so einfach, komplexe Zusammenhänge im twitter-Stil zu beschreiben. .. Dann lass Dir die Welt halt von Mario Barth erklären…kommste bestimmt weiter.

  61. Erichsen F.
    7. Januar 2018 at 14:36

    Hallo Seldon.

    „.. wer hätte das eindrucksvoller und eindrücklicher analysiert und beschrieben als Marx…Wenn Dir das Kapital unterkomplex scheint, bist Du wahrscheinlich ein Genie…“
    Es mag ja ganz unterhaltsam sein, in jahrtausendealten Bibeln zu schmökern. Tagesaktuelle Fachpublikationen sollen aber auch ganz erhellend wirken.

    Liebe Grüße

  62. Marcus
    7. Januar 2018 at 18:57

    Hallo Seldon,

    ich bin nicht oft deiner Meinung. Allerdings denke ich auch(?), dass viel zu oft übersehen wird, welche Kausalitäten zwischen dem Kleinen (Wohnen in der Neustadt) und dem Großen (Globale Marktwirtschaft & soziologische Entwicklung) bestehen.
    Isoliertes Betrachten bringt einfache Antworten. Zusammenhänge machen es extrem schwierig.
    Deine Beiträge bringen mich zum Nachdenken. Das ist gut und bereichert.

    Viele Grüße, Marcus

  63. Seldon
    7. Januar 2018 at 20:55

    Danke Marcus,
    hast ja schon gemerkt, das es hier stellenweise etwas ruppig zugeht. Keine Ahnung, was da bei einigen angetickt wird…war vor drei Jahren (ist das echt schon so lange her) als die Eiche auf dem Grundstück noch stand (NG: Eiche soll gefällt werden, 16.08.13) noch etwas ausgeglichener…
    Schön, dass Du Dir da Deine Offenheit bewahrt hast. Ich versuch halt, Zusammenhänge und Grundlagen darzustellen. Das findet man eben auch in nicht so offensichtlicher Thematik…Danke für vorurteilsfreies Lesen!

    Wer nicht aufs Kleine schaut, scheitert am Großen. Weil der Weise unbefangen das Ende am Anfang sieht, das Große im Kleinen, wird auch das Verfänglichste und Schwerste ihm leicht.
    Lao-Tse

  64. Felix
    8. Januar 2018 at 10:34

    Das ist ja ganz großes Kino hier. Ich komme nicht umhin, mich zu fragen, ob ihr alle bei Anton an einem Tisch sitzt und gemeinsam beratschlagt, wie man am besten ins neue Jahr kommt und was man dabei für noch so krudes Zeug schreiben kann!? Lest ihr euch gegenseitig aus dem Wikipedia vor oder wird das hier nur abwechselnd zitiert? Große Unterhaltung ist das! Besteht die Runde denn trotzdem aus ausreichend Zärtlichkeit? Wenn ja, gebt mir bitte Bescheid. Ich möchte dabei sein! Ich bin ein ganz zärtlicher Schenkelklopfer! Böller, Einkommensnachweis und eine gebundene Ausgabe vom Wikipedia bringe ich selbstredend mit. Ich freu mich!

  65. Seldon
    8. Januar 2018 at 10:42

    Hallo Erichsen,
    welche „Tagesaktuelle Fachpublikationen“ meinst Du denn so? BILD? INSM?, Hans-Werner Sinn?
    Auch wenn Newton ein paar hundert Jahre tot ist, fällt der Apfel immer noch von oben nach unten, die Logik, die Aristoteles anwendete läßt nach wie vor korrekte Schlüsse zu, die Erde dreht sich auch heute noch wie von Kopernikus beschrieben um die Sonne…Marx ist noch um einiges jünger
    Vielleicht magst Du ja das marxistische Revolverblatt „Zeit“:
    http://www.zeit.de/2017/05/karl-marx-kapitalismus-probleme-rechtspopulismus-ungleichheit

  66. goldfish
    8. Januar 2018 at 11:55

    @ Seldon

    Der Apfel ist schon immer, von oben nach unten gefallen.
    Und das ist gut so.

    … Zusammenhänge darstellen, …
    Du drehst dich um Marx, andere nicht.

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