Der Ösi macht den deutschen Schiller

Wenn Philipp Hochmair sich eines Textes annimmt, dann hat der Text keine Chance mehr – er wird zu Philipp Hochmair. Der österreichische Schauspieler, der bei Klaus Maria Brandauer studierte („Er war der schlechteste Lehrer der Welt, aber der beste für mich!“) hat es nun, am Sonnabend, 9. Dezember, auf Friedrich Schiller abgesehen.

Philipp Hochmair & Die Elektrohand Gottes | Foto: Heike Blenk

Philipp Hochmair & Die Elektrohand Gottes | Foto: Heike Blenk

Er sagt, es wird eine Klassiker-Übermalung und Befreiung. Ein Teilchenbeschleuniger, in dem Verse und Rave kollidieren, um unmittelbar aufzublitzen. Was auch immer das genau heißt, man darf davon ausgehen, dass es intensiv wird. Die Balladen-Ingenieure der Elektrohand Gottes schrauben sich dazu in die Eingeweide dieser zeitlosen Welt. GlockeTaucherBürgschaftHandschuh: von der schnellen Nummer bis zum Seelen-Trip ist alles möglich.

Der „Bildungsbürgerpunk“ Philipp Hochmair führt diese „SCHILLERballaden“ gemeinsam mit den drei Dresdner Musikern der Elektrohand Gottes an Schlagzeug, Gitarre und jeder Menge Elektronik am Sonnabend, 20 Uhr, im Societaetstheater auf.

Wer mehr wissen will

Philipp Hochmair: 1973 in Wien geboren. Schauspieler. Engagements am Burgtheater und Thalia Theater. Bekannt aus Theater, Film und Fernsehen: u.a. „Vorstadtweiber“, „Kater“ (2016), „Tatort“. Solo-Programme: „Werther!“ (Goethe), „Amerika“, „Prozess“ (beide Kafka)und „Jedermann“ (Hugo von Hofmannsthal).

Tobias Herzz-Hallbauer: geboren 1974 in Dresden. Freischaffender Künstler. Er ist hauptsächlich als Musiker tätig und beschäftigt sich mit der Umsetzung genreübergreifender Projekte (Bühne, Literatur, visuelle Medien).

Jörg Schittkowski: geboren 1966 in Dresden. Er ist Bassist und Elektroklangkünstler. Für seine Arbeit greift er im Besonderen auf ungewöhnliche Elektroinstrumente zurück und erzeugt so einmalige Sounds.

Alwin Weber: geboren 1984 in Dresden. Er ist als Musiker und Künstler genreübergreifend aktiv, ist Schlagzeuger und Circuit-Bending-Ikone und seit 2016 das neueste Mitglied der Elektrohand Gottes.

Tickets:

  • Karten: 16 Euro, ermäßigt 12 Euro, Schüler, Studenten, Theatercard 6,50 Euro und sind hier zu erwerben: www.societaetstheater.de
  • Das Neustadt-Geflüster verlost aber auch einmal zwei Freikarten, der Rechtsweg ist ausgeschlossen, bitte bei Interesse entsprechend kommentieren.
linie

6 Kommentare zu “Der Ösi macht den deutschen Schiller

  1. Lisa
    6. Dezember 2017 at 16:29

    Ich kommentiere mit Interesse. Wäre wundervoll…

  2. Katja
    6. Dezember 2017 at 17:05

    Ich hätte auch großes Interesse. Danke!

  3. Daniel
    6. Dezember 2017 at 18:06

    „Es ist vllt die schlechteste Aufführung der Welt, aber die beste für mich!“…eindeutiges Interesse!

  4. Marcus
    6. Dezember 2017 at 18:55

    Ich habe auch fantastiöses Interesse.

  5. Tim
    6. Dezember 2017 at 18:56

    Auch ich hätte Interesse und würde mir als Musiker sehr gern dieses experimentelle Werk anschauen :)

  6. Andy Schubert
    7. Dezember 2017 at 17:02

    Das Urteil ist gefallen: Daniel muss sich die „vielleicht schlechteste Aufführung der Welt“ kostenlos ansehen. Das tut uns sehr leid. Für alle Anderen: Ihr dürft trotzdem hingehen, müsst aber bezahlen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

linie