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Der schwarze Nazi fährt zu Pegida

Der Hauptdarsteller Aloysius Itoka - Foto: PR/Patrick Meischner
Der Hauptdarsteller Aloysius Itoka – Foto: PR/Patrick Meischner
Montag Abend um 20 Uhr wird die Filmgroteske „Der schwarze Nazi“ in der Schauburg zum ersten Mal in Dresden aufgeführt. Anlässlich der Premiere wird „der schwarze Nazi“ versuchen, Pegida-Anhänger auf seine Seite zu ziehen. Um 18 Uhr startet er von der Schauburg aus und fährt im berühmten blauen Lautsprecherwagen des Jenaer Stadtjugendpfarrers Lothar König durch die Dresdner Innenstadt.

Per Lautsprecher-Ansagen will er besorgte Wutbürger davon überzeugen, dass Pegida „Undeutsch“ ist und sie ihm, den Integrationsbeauftragten der „Nationalen Patrioten Ost“, folgen sollen. Ab 19 Uhr soll die Aktion dann direkt vor der Schauburg fortgesetzt werden. Um 20 Uhr wird dann der Film im Kino gezeigt.

In ihrem Kinofilm-Debüt „Der schwarze Nazi“ zerlegen die Regisseure Tilman & Karl-Friedrich König alles, was mit Rassismus und Nazi-Ideologie zu tun hat in Einzelteile. Wolfgang Thierse, Bundestagspräsident a. D. hat die Schirmherrschaft für den Film übernommen: „Ich wünsche dem Film viele Zuschauerinnen und Zuschauer – denn ‚Der schwarze Nazi‘ provoziert und wird dadurch zum Nachdenken und Diskutieren anregen.“

Bei den Dreharbeiten - Foto: PR/Patrick Meischner
Bei den Dreharbeiten – Foto: PR/Patrick Meischner
„Der schwarze Nazi“ liefert ein mutiges und eindeutiges Statement gegen Fremdenfeindlichkeit und zwar – satirisch und aber trotzdem ernsthaft, grotesk und nachdenklich zugleich. In 90 Minuten entlarvt der Königs-Film den ostdeutschen Ausländerhass als von Unwissen und Angst geschürte Idiotie des Kleinbürgertums. Grotesk aber berührend wird die Problematik von Fremdenfeindlichkeit und Rechtsradikalismus thematisiert und Rassismus ad absurdum geführt gezeichnet.

Kurzinhalt
In der Filmgroteske „Der schwarze Nazi“ geht es um Sikumoya, ein Kongolese in Sachsen. Er verehrt Goethe und entspannt sich bei Bier und deutscher Volksmusik. Trotz dieser Vorlieben wird er von allen Seiten begafft, ausgegrenzt und am Ende sogar von einer Nazikameradschaft zusammengeschlagen. Diese Vorgänge verändern ihn. Nachdem er aus dem Koma erwacht ist, ist Sikumoya nun der „Deutscheste aller Deutschen“ und überholt die Neonazis einfach von rechts und beginnt ihnen ihre Ideologie streitig zu machen. Damit überzeugt er nicht nur die Neonazis selbst, sondern kann auch besorgte Wutbürger hinter sich versammeln. Sikumoya entscheidet ab sofort, was „Deutsch“ und was „Undeutsch“ ist!

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Macher
Drehbuch, Regie, Produzent: Tilman & Karl-Friedrich König
Die König-Brüder (Tilman & Karl-Friedrich König) wissen, wovon sie reden. Wie der NSU stammen Sie aus Jena – allerdings nicht aus dem Untergrund, sondern aus dem Hause König: Ihr Vater ist der bekannte „Anti-Nazi-Pfarrer“ Lothar König, der seit Jahren engagiert gegen Rechtsextremismus kämpft und kontinuierlich mit Flüchtlingen zusammenarbeitet.

Darsteller
Aloysius Itoka, Judith Bareiss, Christian Weber, Bernd-Michael Baier; Gast-Star: Melanie Müller

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16 Ergänzungen

  1. Ich verdiene 2 Freikarten, weil ich von meiner als von Unwissen und Angst geschürte Idiotie des Kleinbürgertums geheilt werden will.

  2. Solange der Kleinbürger durch seine Steuergelder das Leben dieser „Filmemacher“ bezahlt, ist ja alles gut.

  3. Wie schön das es Pegida gibt. Da lässt sich doch alles schön einfach erklären und kategorisieren. Unterhaltung eben.

  4. Versteh nicht, was die schwarze Hautfarbe damit zu tun haben soll? Weiß nicht, ob das noch so ist, aber bei Pegida liefen auch schon Menschen mit dunkler Hautfarbe in den ersten Reihen mit. Typisch undurchdachter Quatsch aus dem Hause König.

  5. Lächerlich! Aber es wird genug bornierte Hirne geben die diesen Schrott toll finden! Über aktuelle Weltgeschehen mit wahrem Hintergrund Filme zu drehen würde den Mensch weiter bringen, aber nein, die linke Hetze und was anderes ist dies nicht, nur eben gesellschaftlich gut verpackt,wird weiter aufrecht gehalten.

  6. Die zwei Brüder müssen total ****entfernt – siehe Hausordnung**** sein. Kommen aus einem christlichen Elternhaus und sehen die Probleme der Gegenwart nicht. Überall begegnen einem integrationsunwillige Flüchtlinge. Die sind das Problem. Die machen alles kaputt, was wir in Deutschland in den letzten Jahren erreicht haben. Ich sage nur Tierschutz. Überall gibt es jetzt Halal-Fleisch. Wahrscheinlich ist der Film noch mit Steuermitteln bezahlt.

  7. Warum diese Aufgeregtheit? Diese Filme gibt es doch, einige wurden sogar prämiert, man muss sie bloß ansehen wollen. Es ist aktuelles Weltgeschehen, doch ob Sie das sehen wollen???

  8. „Wir schaffen das … uns bekannte Deutschland ab!“
    Genau SO und vollständig ist Merkels Mantra in Wahrheit gemeint.
    Natürlich wird hierzulande jeder Müll mit Steuermitteln finanziert; Hauptsache es geht gegen die nationale Identität (Heimat), gegen die Familie, unsere Werte und vor allem gegen das Christentum! So schaut´s hier mittlerweile aus.

  9. Hallo ThomasD, mag sein, dass eine Menge Müll mit Steuermitteln finanziert wird, sieht man ja gerade am aktuellen NSU-Skandal. Aber dieser Film wurde per Crowdfunding finanziert. Da sind Deine zwei Steuer-Cent gar nicht gefragt. Im Übrigen denke ich, dass „Deine Werte“ vermutlich nicht meine Werte sind, sprich also nicht so vorschnell von „unsere“.

  10. Ich habe den Film leider noch nicht gesehen – aber einige Kommentare hier wirken, als bräuchten wir genau solche Filme.

    @ThomasD: lass das Christentum da lieber raus. Davon scheinst Du nicht viel zu verstehen.

  11. @ Paligro – es ist 1933 und es merkt keiner? Von 1933 an sind tausende Juden aus Deutschland emigriert, weil sie sehr wohl gemerkt haben was geht.
    Linke wie Du setzen die Juden von damals gern mit den Flüchtlingen von heute gleich, welche es vor rechten Rassisten zu schützen gilt. Nur warum kommen dann hunderttausende Flüchtlinge nach Deutschland und verlassen Deutschland nicht, wie die Juden damals? Merkste was?

  12. „Der schwarze Nazi“ liefert ein mutiges und eindeutiges Statement gegen Fremdenfeindlichkeit und zwar – satirisch und aber trotzdem ernsthaft, grotesk und nachdenklich zugleich.

    Mutig also. Ungefähr so mutig, wie in der DDR ein Filmchen gegen den „kapitalistischen Klassenfeind“ zu veröffentlichen.

    Die König-Brüder (Tilman & Karl-Friedrich König) wissen, wovon sie reden. Wie der NSU stammen Sie aus Jena

    Den Zusammenhang muß man sich erstmal hinkonstruieren, Hut ab!

    „Launer weiß, wovon er redet: Wie Dynamo kommt auch er aus Dresden. Allerdings spielt Launer nicht Fußball, sondern Badminton.“

    So in etwa…

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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