Knirpse prüfen Neustadt-Spielplätze

Auch der Pauli-Spielplatz im Hecht-Viertel wurde untersucht. Foto: Una Giesecke
Auch der Pauli-Spielplatz im Hecht-Viertel wurde untersucht. Foto: Una Giesecke
In der letzten Ferienwoche werden die Spielplätze in der Neustadt und im Hecht unter die Lupe genommen. Die Betreiber des Abenteuerspielplatzes Panama laden 6- bis 14-Jährige zu einem fröhlichen Spielplatz-Tüv ein. Eine Woche lang sollen die Teilnehmer, ausgestattet mit Kameras und Diktiergeräten, losziehen und Spielplätze im Umkreis fotografieren und ausprobieren, in Mini-Umfragen beurteilen lassen und natürlich selbst bewerten.

Neustadtentdeckerin - Foto: Una Giesecke
Neustadtentdeckerin – Foto: Una Giesecke
Die vom Panama organisierten „Neustadt-Entdecker“ waren schon im Juni unterwegs. Die Ergebnisse des Spielplatz-Tüvs werden im September vorgestellt. Die spielerisch und investigativen Spielplatz-Analysen gab es schon im Vorjahr, damals hatten die Schüler geheime Brombeer-Ecken in der Neustadt entdeckt und sich über Wildpinkler und Betrunkene beschwert (Neustadt-Geflüster vom 28. Juli 2014).

Gefördert wird das Projekt durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) durch das Programm „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“. Unterstützt haben es Fachkräfte vom Spielmobil „Wirbelwind“ der Outlaw gGmbH, vom Kindertreff Känguruh e.V. und vom Abenteuerspielplatz Panama der Treberhilfe Dresden e.V.

  • Spielplatz-Tüv für 6- bis 14-Jährige in der letzten Ferienwoche vom 17. bis 22. August 2015, jeweils von 9 bis 17 Uhr, Teilnahme kostenfrei inkl. Mittagessen und Picknick, Anmeldung nur vor Ort und für die ganze Woche möglich bis zum 14. August im http://panama.treberhilfe-dresden.de/, Seifhennersdorfer Straße 2 – Anmeldeformular
  • Übersicht der Neustädter Spielplätze
Checkliste für Spielplatz-Tester - Foto: Una Giesecke
Checkliste für Spielplatz-Tester – Foto: Una Giesecke

1 Kommentar zu “Knirpse prüfen Neustadt-Spielplätze

  1. Der Alauenpark mag ja toll sein, wie er ist bzw. überwiegend genutzt wird. So auch die Spielangebote. Was mich aber emmens stört sind die „Müllplätze“ um die Abfallbehälter, da selbige mit ihrer geringen Aufnahmekapazität bei weitem nicht hinreichend sind; der ständig präsente Alkoholmissbrauch insbesondere an den Bänken entlang des Haupweges (Tannenstrasse – Alauenstrasse) sowie dass dieser neben der hinreichend bekannten Problematik Ausspülungen zudem in derNacht überhaupt nicht beleuchtet ist! Ersteres passiert im unmittelbaren Umfeld des Spielplatzes und letzteres gehört schnellsten nachgeholt!!!
    Muss es erst zu Sturz- oder anderen Unfällen bei Fahhradfahrern/Passanten kommen, von gelegentlichen Raub- und anderen Straftaten gar nicht zu reden…

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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