Der Genussmensch kommt

Eröffnung Anfang März: "Genussmensch" auf dem Bischofsweg

Eröffnung Anfang März: „Genussmensch“ auf dem Bischofsweg

Am Bischofsweg 17 sind die Maler derzeit dabei die Außenfassade zu verschönern. Anfang März will hier Roswitha Nitzsche mit ihrer Weinhandlung „Genussmensch“ einziehen. Bislang hatte sie ihre Stube auf der Königstraße im Barockviertel.

„Ich will näher an der Dresdner Publikum herankommen“, begründet Roswitha Nitzsche ihren Umzug. Der „Genussmensch“ ist zweierlei, zum einen die Weinschule und zum anderen die Weinkulturstube. Wer bei dem Namen an die ähnlich klingende Weinkulturbar in Striesen denkt, das ist ihr Mann. In der Stube präsentiert sie etwa 400 Weine aus aller Welt. „Ich habe mich nicht auf eine bestimmte Region festgelegt“, sagt sie und berichtet, dass das Angebot vom Feierabendwein für 5,- Euro bis zum Prestigtropfen aus der Champagne für 160,- Euro reicht. Wert legt sie auf eine saisonale Ausrichtung, demnächst seien leichte Weine für den Frühling im Angebot. Neben den Durststillern wird es auch Nahrung für hungrige Mäuler geben: Suppe und französische Quiche mit Salat. „Man kann auch ohne Wein essen, es wird Mittagstisch geben“. Daneben werden Kaffee, Tee, Kuchen und Feinkostleckereien gereicht. Eröffnung am 5. März.

Früher war hier mal die Suppenbar „Hot Spoon“ beheimatet.

    Infos und Öffnungszeiten

  • Genussmensch, Bischofsweg 17, 01099 Dresden, Donnerstag bis Sonnabend: 11 bis 22 Uhr
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22 Kommentare zu “Der Genussmensch kommt

  1. Alraune
    25. Februar 2015 at 11:30

    Das schreit geradezu zu einer Test-Verkostung.

  2. Müsli-Tussi
    25. Februar 2015 at 12:59

    Die wievielte Weinhandlung ist das eigentlich in der Neustadt???
    Für mich gefühlt, die 300ste. Ich frage mich immer, wie solche Leute wirtschaftlich überleben? Haben die alle reich geerbt?

    Wer von Euch kauft dort seinen Wein? Wenn ich bei Konsum und Co kaufen kann oder zumindest bei „Jacques Weindepot“, mit wohl weit mehr Auswahl.

    Mir ein Rätsel all das…

  3. TeaTime
    25. Februar 2015 at 13:18

    Das Cafe Olé war meines Wissens nach im jetzigen Vietnamese Cuisine drin. :-)

  4. Martin Luther
    25. Februar 2015 at 14:10

    Ich würde den Ecki zur Verkostung mitnehmen.

  5. 25. Februar 2015 at 14:22

    Verdammt. Stimmt. Das war in der Nummer 15. Wenn ich meinen eigenen alten Text gelesen hätte, wäre das nicht passiert. Danke für den Hinweis, habe es angepasst.

  6. Insider
    25. Februar 2015 at 16:43

    @M.-Tussi,

    u.a. ich werde dort bestimmt die eine
    und / oder andere Flasche Wein kaufen.
    Woher kennst Du bereits die Weinagebote
    knapp 1 Woche vor Eröffnung ?
    300 Schuhläden gibts für Dich bestimmt
    in Dresden, aber niemalsnicht so viele
    Weinhandlungen. Deine Gefühle möchte ich
    lieber nicht haben. Allein der Gedanke
    ist grausam. :-)

  7. Neo
    25. Februar 2015 at 18:23

    @Müsli-Tussi

    Bei den ganzen Yuppies, die mittlerweile die Neustadt verunstalten,
    ist die Wirtschaftlichkeit bestimmt kein so großes Problem . . .

  8. Joe
    25. Februar 2015 at 20:34

    Scheiß auf wein
    —> back to the roots (der Neustadt)!!!

  9. Ecki
    25. Februar 2015 at 21:23

    @Martin Luther: Verkostung? Ich bin dabei! Wenn ich aber in meinen Kalender gucke, wird das erst Anfang April, in den Schulferien, da ist es nicht ganz so dick mit anderen Terminen. Vorschlag?

    Dann können wir gleich prüfen, ob Antons Bewertung stimmt – die kommt doch sicher noch?

    Lieber Anton, ich biete mich hiermit ausdrücklich nicht als genereller Lokal-Tester an! Das Leben ist viel zu kurz, um …

  10. -
    25. Februar 2015 at 22:39

    haha, ihr mit eurem Weingehabe.
    Meine Oma hat immer den Wein aus dem Tetrapack in eine teure Flasche gefüllt und alle waren immer sonst wie begeistert.

    Lasst es euch schmecken!

  11. 25. Februar 2015 at 22:50

    @Joe: Also, als ich Ende 1989 das erste Mal in die Neustadt stolperte, lockte mich das Café Bronxx mit (für meinen damaligen Sachverstand) sehr leckeren Rotwein. Ich fühlte mich wie ein Bohemian. Geschmeckt hat er aber nicht, so dass ich dann auf Bier umstieg. Wenn ich nun im reiferen Alter wieder öfter zum Vino greife, ist das doch dann das wahre „back to the roots“ oder?

  12. Peter
    26. Februar 2015 at 01:43

    @Neo
    Was ist denn bitteschön verunstalten?
    In schönerer Kleidung herumlaufen?
    Mit einem teureren schöneren Auto herumfahren?
    In einer größeren schöneren Wohnung leben?
    Mann was habt ihr alle für Probleme mit Leuten die erfolgreicher im Leben sind!
    Trink einfach euren Billigwein vom Lidl aber kritisiert nicht ständig Leute die mehr vom Leben wollen als ein Existenzminimum.

  13. S. Ebnitzer
    26. Februar 2015 at 01:59

    @ – : In so einem Pack kann man so viele Länder der EU herausschmecken. Das ist einfach solide und garantiert ohne Kork- oder Holzgeschmack. Und bei Oma schmeckt(e)’s sowieso am Besten.

  14. Neo
    26. Februar 2015 at 09:18

    @Peter
    Als erstes schau Dir die Auslegung von Yuppie mal genau an.
    Desweiteren mein Beileid, da Du Erfolg über Spritschleudern
    – die in der Stadt sehr sinnvoll sind – Klamotten und Wohnung definierst . . .
    also z. B. mit dem SUV am Bio-Markt vorfahren, um dann die Einkäufe in die
    „schicke“ Wohnung im Volvo-Ghetto zu verbringen.
    Und das ist dann mehr vom Leben? Darüber definierst Du Erfolg und Wohlstand?
    Armer Tropf.

  15. 26. Februar 2015 at 10:20

    @Neo: Was mich überrascht, ist, dass der Begriff „Yuppie“ so die Zeiten überdauert. Zumindest, die, die begriffsprägend waren, sind auf jeden Fall jetzt nicht mehr jung. Denn wer in den 80ern bestenfalls Anfang 20 war, ist ja nun schon fast eine Silberlocke und geht straff auf die Rente zu. Und was ist eigentlich aus dem schönen Begriff der „Dinks“ geworden?

  16. E-Haller
    26. Februar 2015 at 10:48

    Mit Dinks bin ich vorsichtig geworden, nachdem zuviele Paare in meiner Umgebung (nach eigener Aussage) unfreiwillig zu dieser Gruppe gehören. Da kann man ganz schöne Wunden aufreissen. Es gibt natürlich auch „unfreiwillige“ Dinks, die sich in ihrer Rolle gut gefallen, dabei wahrscheinlich aber nicht ganz unfreiwillig unfreiwillig sind… ;)

  17. Ecki
    26. Februar 2015 at 11:01

    Lieber Peter, vor allem würde ich mir wünschen, dass Du auf (empfundene) Beschimpfungen nicht beschimpfend reagierst!

    Abgesehen davon halte ich Deinen Begriff von „erfolgreicher im Leben“ für eher fragwürdig. Du hast vielleicht Glück gehabt, auf der Sonnenseite des Lebens zu landen – aber mach es bitte nicht pauschal allen zum Vorwurf, denen das nicht geglückt ist.

    Genieß dein Leben („Genussmensch“), aber verdirb Dir Deinen Genuss nicht durch eigene Bitterkeit.

  18. Peter
    26. Februar 2015 at 14:26

    @Ecki
    Ich bin ganz deiner Meinung , Leben und leben lassen !
    Nur nervt mich diese latente Diffamierung vieler Foristen von „Yuppies“, „Wessis“, „Kapitalisten“ etc.
    Das sind genau die Menschen die sich insgeheim freuen wenn nachts teure Autos zerkratzt oder frisch renovierte Häuser gesprayt werden.

    @neo
    Bitte erkläre mir deine Ausage wie „Yuppies die Neustadt verunstalten „, Danke.

  19. Weinhexe
    26. Februar 2015 at 14:31

    Lieber Anton, vielen Dank für den schönen pre view.
    Nach dem was ich gelesen habe freue ich mich auf alle Genussmenschen aus meinem neuen Wirkungskreis. Man kann hier ja noch super coole Anregungen bekommen. Von wegen Tetrapackverkostung und so. Schön, dass Ihr so gut gelaunt und neugierig seid wie ich. Dann bis nächste Woche im Genussmensch. Füher oder später kriegt der Wein doch alle! Eure neue Weinhexe

  20. Volker Rehmet
    26. Februar 2015 at 16:12

    @muesli-tussi:

    Bisschen weltfremd, oder ?
    Weinbar, Weinhandlung und Weinschule mit Supermarkt-Plörre gleichzusetzen !

  21. Ecki
    26. Februar 2015 at 17:49

    @Peter: aber Du beschimpfst doch schon wieder so pauschal – da sind wir ganz und gar nicht einer Meinung!

  22. Lhotse
    26. Februar 2015 at 23:05

    @ Peter

    auf mich macht es denn Eindruck, das Sie derjenige sind, der andere an den Pranger stellt, vorverurteilt, verunstaltet und sein Wohlbefinden von schnöden Mammon abhängig macht.
    Man kann sich des Eindruckes nicht erwehren, das Sie auch zu den von
    Neo angesprochenen Kreisen gehören, welche in der Neustadt fehl am Platze sind, da sie eine ganze (Sub)Kultur zerstören.
    Ganzn nebenbei: ursprünglich sind Sie eben wegen dieser in die Neustadt gezogen und assimileren sie jetzt – Sie können wirklich stolz auf sich sein . . .

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