43 Kommentare zu “Radfahrer in der Neustadt

  1. Mir würd’s ja schon reichen, wenn manche nicht immer wie Selbstmordsüchtige die Alaunstraße runtergefegt kommen und Vorfahrtsregelungen beachten würden. Ich bin übrigens selbst Radfahrer, Autofahrer, Fußgänger.

  2. Naja wenn jetzt die Königsbrücker jetzt bald zur Fußgängerzone umgebaut wird brauchen wir vielleicht gar keine Ampeln mehr!

  3. Ja diese Selbstmordsüchtigen, können es einfach nicht lassen, bringen sich wieder und wieder um, schlimm. Aber daß die die Vorfahrtsregeln beachten, geht mir auch auf den Sack, wäre erst neulich wieder fast auf einen aufgefahren, brettert erst die Alaunstr. runter und beachtet dann plötzlich mir nichts dirnichts rechts vor links und bremst direkt vor mir – einfach so.

  4. So True :/ ;)
    Aber nicht nur in der Neustadt denken Radfahrer sie hätten Narrenfreiheit. Das mit der Alaunstraße, ja da hatte ich auch schon einige fast auf meiner Motorhaube. Anscheinend hängen die nicht so an ihrem Leben

  5. Ich bin seit kurzem öfter mit dem Auto unterwegs (vorher nur Fuß & Rad) und kann nur sagen: mache Radfahrer sind wirklich selbstmordsüchtig. Wie kann man z.B. vom Radweg einer 4 spurigen Straße einfach nach links queer über die Fahrbahn, ohne nach links zu schauen oder ein Handzeichen zu geben. Wäre ich 10m dichter dran gewesen, hätte auch Vollbremsung nicht mehr geholfen und der Radfahrer läge bestenfalls im Krankenhaus…

  6. Ä, ne du, der Radfahrer war bestimmt ich. Aber ich kann euch beruhigen. Ich habe keine Herzprobleme, aber ein Kind dem ich jeden Tag erzähle dass man bei rot stehen bleiben muss.

    Aber sonst ist die Rücksicht auf den neustädter Gassen doch echt geil, ich wette hier passieren weniger schwere Rad Unfälle als sonst wo in Dresden!

  7. die Autos auf dem Bischofsweg -Höhe Alaunpark bis zur Bautzner Straße vor = Zone 30— fahren auch alle nicht 30km/h! sondern rasen gern mal die Asphaltstraße entlang.

  8. noch schlimmer sind die Radler, welche unbeleuchtet überall herum fahren und sich dann wundern, wenn es zum beinahe Unfall kommt.
    Wird Zeit, daß das härter bestraft wird, als Autofahrer ist man schließlich auch dran, wenn die Beleuchtung nicht funktioniert.

  9. also Leute, mal ganz ruhig, beim Thema Verhalten im Straßenverkehr kann sich, glaube ich, jeder erstx an der eigenen Nase zupfen ;-)
    Mir ist letzte Woche so’ne Hipster-Lusche fast ins Rad gelaufen. Ohne zu gucken über die Straße, Hund hinter her – hab ich mich aufgeregt? Nee! Gebremst, drumrumgekurvt und gefragt ob er blind ist. War natürlich rein rhetorisch, bei dem Monster von Brille was er im Gesicht hatte. Der Typ hat trotzdem rumgegreint. Vielleicht hätte ich ihn lieber fragen sollen, wie er seinen Hund erziehen will, wenn er selber keine Ahnung hat?
    also ruhig Blut, werde mich jetzt von der bösen auf die gute Seite der Stadt durchkämpfen und hoffe ich werde nicht in die Elbe geweht ;-)

  10. Joar, in der Neustadt hatten Radfahrer und Fußgänger schon immer Narrenfreiheit, das ist ja das Geile an diesem Stadtteil (gewesen). Ist doch schön wenn mal nicht nur der Motor den Ton angiebt :-)

  11. Die ganze Diskussion – wer denn ganz stolz am täglichen Straßenverkehr gesetzestreu teilnimmt oder nicht – möchte ich mal links liegen lassen.

    Die „Karrikatur“ ist doch echt – humorlos – oder nicht? ;-)

  12. Wo hier gerade von der Alaunstr geredet wird: es betrifft wohl alle Altersgruppen. War heute um etwa 13:00 Zeuge eines Unfalls zwischen zwei Seniorinnen. Radlerin & Fußgängerin. Die Fußgängerin liegt sogar im Krankenhaus, so habe ich nach Abgeben der Zeugenerklärung von der Poizei vernommen.
    Dann glaubt man, hat hatte in Amsterdam das Schlimmste mit Fixie-Organspenderradler hinter sich gehabt…

  13. Die Neustadt sollte einfach verkehrsberuhigte Zone werden, und nur nuo ch fuer Fussgaenger, Radfarhere und die Bahn zugaenglich sein… Das waere Utopia ;-) und endlich mal stressfrei. Es nervt, dass man als Radfahrer oder Fussgaenger oder Skateboarder etc etc. im Strassenverkehr und der Verkehrsplanung verdraengt wird und als ‚Stoerfaktor‘ irgendwo an den Rand auf schmale Fussgaengerwege (die zudem von Autos als Parkplaete genutzt werden) gepfercht wird – die Strasse nur noch an ausgewiesenen Amplen ueberqueren darf und staendig warten muss bis sich edliche AUtos vorbeigewaelzt haben – als Radfahrer muss man am Strassenrand zwischen Autos und Bordsteinkante sein Gluck herausvordern… die komplette Verkehrslenkung ist in erster Linie auf den motorisierten Verkehr, sprich Autos, ausgelegt. Das nervt einfach !!! Naja, kein Wunder, dass sich Fahrradfahrer dann zu Kamikaze-helden entwickeln und sich irgendwo ihren Platz erkaempfen. Fuer mich ist das auch eine Form des Protestes !! Wer mal in Holland war, weiss wie fahrradfreundliche Verkehrsfuehrung aussieht und weiss das es moeglich ist. Vielleicht waere es mal an der Zeit umzudenken und das Fahrradfahren zu foerdern und Autofahren in den Kernzonen der Stadt unattraktiver zu machen.

  14. Bleibt entspannt, einfach wachsam und habt Augen für die lieben Mitmenschen… die Ampeln sind manchmal ganz gut, vor allem wegen der Kinder und für die, die auf Nummer sicher gehen bzw. entspannt die Straße überqueren wollen. Doch man sollte ein Rot auch schonmal übergehen dürfen – ist meine Meinung.
    Aber warum nicht mal an der roten Ampel zur Ruhe kommen, durchatmen und etwas meditieren.
    Die Karrikatur könnte origineller sein. Ist aber trotzdem ganz nett. Jetzt bitte noch die Radfahrer-Version.

  15. als bekennender langsamradler fahre ich völlig emotionslos die strassen entlang, irgendwo muss man ja langfahren, das würde ich nicht narrenfreiheit nennen. die strassen sind eng, ständig quert irgendwas die strasse, stürzt blind vors rad, aber egal, ich kenn doch meine lieben mitbürgerinnen und mitbürger, ich schlenker fluffig vorbei und sehe ihnen ihre sorglosigkeit nach. im grunde denkt jede(r), er(sie) wäre allein unterwegs. egal.

    das problem sind vielmehr die blechgeschosse, die viel zu schnell fahren, rechts vor links nicht erkennen und meist mit umliegenden landkreiskennzeichen unterwegs sind. da wird verkehrsberuhigung kommen müssen – baulich und organisatorisch.

  16. ich finde es sollte durchgesetzt werden, das jede zweite Woche Linksverkehr ist… dann wären grundsätzlich alle Leute aufmerksamer im Strassenverkehr

    @ T. … Skateboards haben auf der Strasse grundsätzlich nichts verloren

  17. Klar, die Autoraser gibts auch und die nerven auch gehörig. Schön mit 50 oder 60 die Louisenstraße lang…
    Aber das Problem ist, dass man als Radfahrer relativ gut stehen bleiben/ausweichen kann – ist ja auch oft genug nötig.

    Nur als Autofahrer an ne Kreuzung ranrollen, wo man nicht bestens sieht, im einen Moment ist noch frei, fährst los, und im nächsten Moment kommt so ein unscheinbares Fahrrädchen angeschossen. Beim besten Willen ist dann nicht mehr viel zu machen.

    Und selbst als Radfahrer nerven mich diese Typen. Kann man wohl nix machen – selbstsüchtige Leute gibts halt überall. Nur wer immer die Kompromissbereitschaft und Rücksicht anderer einfordert, kann sich irgendwann auch nicht mehr drauf verlassen… ;)

  18. Eine Ampel soll den Verkehr regeln, nicht behindern! Dummerweise sind Verkehrsanlagen hauptsächlich auf PKW bedürfnisse ausgelegt. Da man als Radfahrer einen deutlich besseren Überblick hat als ein Autofahrer geht das mit der roten Ampel also schon klar, zumal man mit einem Rad eher selten jemanden tot-fährt, ganz im Gegensatz zu Autofahrern (soll nicht heißen das Radfahrer anderen die Vorfahrt nehmen dürfen).

    Also, Augen auf im Straßenverkehr und immer Blickkontakt halten.

    Und nicht vergessen, auch Fahradfahrer haben Vorfahrtsrechte!, eine mit dem Rad überfahrene rote Ampel tut jedoch keinem weh.

    – YOU OWN A CAR, NOT THE ROAD –

  19. @ Anton: Dir ging die friedliche Vorweihnachtsstimmung auf den Sack, stimmts? Mal eben einen Streit-Garant bringen und ab geht die Post… ;) (Die Karikatur kannte ich schon aus dem Dresdner…)

    @ Alle: Ich behaupte mal: die „Kultur“ im Straßenverkehr verkommt gerade generell. Es wird bei rot gefahren (auch Kfz, man schaue sich exemplarisch den Linksabbieger aus der Köni Richtung Rothenburger an) oder gelaufen, nicht mehr geblinkt, rechts-vor-links-ignoriert, Zwangspfeile als Empfehlung genommen (Köni, Antonstraße,…) Einbahnstraßen verkehrtrum genommen…Geparkt ohne Rücksicht auf Schwächere… Da kann man die Bußgelder erhöhen wie man will – dank des Rückzugs der Polizei wird doch eh niemand erwischt und das alles auch nicht besser werden.

    Ich wünsch mir manchmal einen Großkampftag, an dem sie die 15 Hanseln, die noch Außendienst schieben können, aus ganz Sachsen zusammenziehen und dann die Städte nacheinander für 3 Tage „unsicher“ machen. Wahrscheinlich würde sowas aber wieder groß angekündigt (Blitzermarathon) und die Wirkung verpufft.

  20. Wie die Statistiker mitteilten, wird es voraussichtlich auch weniger Verletzte geben. Zu erwarten sei ein Rückgang um fast fünf Prozent auf 366.000 verletzte Verkehrsteilnehmer. Dies wäre der niedrigste Stand seit 1954. Die Prognose basiert auf den Zahlen von Januar bis September.

    Unfallstatistik

  21. Ein Grund für den erneuten Rückgang könnte nach Einschätzung der Fachleute schlechtes Wetter gewesen sein.

    sehr schön…

  22. und mir wurde erderwärmung versprochen! pa!

    liebe autofahrer, seid doch froh dass die fahrradfahrer bei rot fahren – ansonsten würdet ihr nämlich hinter denen stehen an der ampel und das wäre dann bei euren „wer kommt zwischen zwei ampeln am schnellsten auf 80 km/h“ ein ziemlicher störfaktor (oder ihr müsstet ständig eure motorhaube von den dellen befreien lassen)

  23. wieso hat hier eigentlich noch keiner über Motorradfahrer gemeckert??? die ja eigentlich die Schnittmenge von den hier abgehandelten Verkehrsteilnehmern darstellen… Feuer frei

  24. Warum werden von den Schnell-Radfahrern die Radwege/Straßen nicht genutzt, sondern stattdessen durch die Fußwege gerast? Kann doch nicht sein das man als Fußgänger nur sicher laufen kann, wenn man am Besten seine Augen nach vorne, zur Seite und nach hinten trägt.

  25. @radfahrer vs. Fußgänger
    Am besten man geht geht über die Dächer nach Hause. Da gibt es auch keine tanzenden Diebe.
    Klingelnde Radfahrer auf Fußwegen ignoriere ich schon lange, höre ich einfach nicht mehr. Besonders auf dem Alaunplatz geht mir das auf die Nerven. Da ist Radfahren verboten, außer die eine Nord- Südstrecke. Wenn sie dann wenigsten rücksichtsvoll fahren würden, aber nein, wenn man als Familie nicht im Gänsemarsch läuft wird man schon böse angeschaut.
    Der offizielle Radweg geht um den Alaunplatz rum, schein aber keiner wirklich zu wissen. Sind natürlich auch 200 m Umweg, das kann man Radfahrern nicht zumuten.

  26. Und am Ende sind immer die anderen schuld – die Ampelphasen, die Autofahrer, das Wetter, fehlende Radwege. Leute, euch kann nur noch ein schwerer Unfall aufwecken, den ihr selbst verursacht mit eurer notorischen Verkehrsregelresistenz und bei dem ihr allein den Schaden habt. Allein in der Alaunstraße habe ich in den letzten beiden Jahren zwei davon selbst miterlebt, an einem davon war ein kleines Kind beteiligt, bei dem anderen brach sich eine Frau fast das Genick und gleich mehrfach den Arm. Der Verursacher war ein junger Mann, der selbst im Angesicht der Katastrophe immer noch darauf bestand, doch alles richig gemacht zu haben. Ihm ging’s ja auch hervorragend, schließlich flog die junge Frau über sein Fahrrad, das er direkt vor ihr völlig achtlos quer zur Straße gestellt hatte, um in den Fahrradständer vorm Konsum einzuparken.
    Diese Rücksichtslosigkeit und absolute Merkbeschränktheit, was die möglichen Folgen des eigenen Handelns betrifft, dier hier zusehends um sich greift, ist einfach nur beängstigend.

  27. @Jane: Hinsichtlich der Rücksichtslosigkeit stimme ich Dir absolut zu. Egal ob Autofahrer, Radfahrer oder Fußgänger – man hat in jeder Gruppe halt einen Querschnitt der Gesellschaft. Und überall gibt es rücksichtslose selbstbezogene Zeitgenossen. TOM ist da ein gutes Beispiel, wobei soviel Unsinn auch andere Ursachen haben kann. (Rote Ampel ist nur ein Vorschlag, sehr vernünftig… wenn das 80 Millionen Menschen machen, dann macht das bestimmt Spaß)

    Zu den rücksichtslosen nervenden Menschen gehören übrigens auch die Bulldozer-Muttis… die Ihren Kinderwagen mit nem Räumfahrzeug verwechseln und damit schnurstracks direkt durch jede größere Menschenansammlung hindurchmüssen. Gibt ja nie einen anderen Weg.

    Jetzt wird mir Seldon sicher gleich sagen, dass dieses selbstsüchtige Verhalten – egal wo – eine Auswirkung unseres Gesellschaftssystems ist. Damit hat er teilweise wohl leider recht.

  28. …war schonmal jemand von euch in Indien?
    Dort weiß JEDER Verkehrsteilnehmer, dass es neben ihm noch andere gibt und alle fahren auch so. Dort fließt es…
    Bei uns hat jeder nur sein Recht im Sinn und würde mit diesem im Hinterkopf auch einen Radfahrer touchieren – nach dem Motto: „Selber Schuld wenn…“
    Aber genau das sollte in der Neustadt (30-Zone) anders sein.
    Bin selbst im Auto radfahrender Fußgänger und bewusst entspannt allen anderen gegenüber unterwegs…so passiert am wenigsten.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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