Breite Mehrheit für Sanierung der Albertbrücke in Sicht

Albertbrücke im Regen
Albertbrücke im Regen
Das bröckelnde Wunder zwischen Glacisstraße und Sachsenallee soll heute Abend mal wieder im Stadtrat diskutiert werden. Auf dem Plan steht eine „aktuelle Stunde“ und der interfraktionelle Antrag zum unverzüglichen Beginn der Sanierung. Einen entsprechenden Eilantrag hatten Linke, Grüne und SPD schon zur letzten Sitzung am 5. September eingereicht, der fand aber dank Oberbürgermeisterin Helma Orosz keinen Platz auf der Tagesordnung.

Nun steht der Antrag drauf und inzwischen hat sich auch die CDU-Fraktion besonnen und im Vorfeld signalisiert, dass sie für eine Durchführung der ursprünglich geplanten Variante ist. Das bedeutet, so erläuterte der Baubürgermeister Jörn Marx (CDU) kürzlich, dass man im März kommenden Jahres mit der Sanierung beginnen kann.

  • Stadtratsitzung, 26. September, ab 16 Uhr, Clara-Schumann-Saal, 1. Etage, Königstraße 15
  • Infos von Politikern und Beobachtern aus dem Stadtrat gibt es auf Twitter unter dem Hashtag #staddrat
  • Auf der Seite der Stadt Dresden gibt es ab 16 Uhr einen Livestream der Sitzung


Nachtrag:
Antrag wurde wie erwartet angenommen. Die Sitzung kann man hier nachsehen: http://www.dresden.de/de/02/030/stadtratssitzung-live3.php

7 Kommentare zu “Breite Mehrheit für Sanierung der Albertbrücke in Sicht

  1. Nun hat’s also geklappt und wir sind wieder auf dem Stand vor Juli dieses Jahr. Hurra. Ach wie liebe ich unsere Stadtverordneten. Geradlinig wie ein Oktoberfestbesucher Sonntagfrüh um 6.
    Was solls. Besser man kommt spät zur Besinnung als nie. Hoffen wir mal der Auto-Sven spielt nicht noch die beleidigte Leberwurst.

  2. Dass man für die Sanierung einer Brücke Mehrheiten braucht, finde ich sehr eigenartig. Wenn ein Gebäude baufällig ist, muss es saniert werden, damit es nicht zur Gefahr wird oder einstürzt. Was muss man da erst noch verhandeln?

  3. @Marco—-wieso sperren,gab es nicht mehrere Varianten so wie auch bei der Köni….und jetzt gab es doch erst mal das JA–es muss doch nun sicher noch länger über das „WIE“ geredet werden…?!

    :-p

    grussi…

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