Wer momentan durch die Hauptstraße schlendert, dürfte es schon bemerkt haben: Ein neues Café mit dem Namen Alma eröffnet in der Dresdner Neustadt. Doch was steckt dahinter und wann können es sich Gäste dort gemütlich machen?

Alma ist in Dresden kein unbekannter Laden. In Striesen hat sich das Café mit seinem Daily-Brunch-Konzept bereits etabliert. Serviert werden Frühstück und Brunch den ganzen Tag, dazu gibt es Kaffee und andere hausgemachte Leckereien mit regionalen Zutaten. Hinter dem Konzept steht Benjamin Biedlingmaier, ehemaliger Sternekoch. Er benannte das Café nach seiner Tochter.
Nun soll das Konzept auch in die Neustadt kommen, aber warum gerade hier? „Die Neustadt passt einfach extrem gut zu Alma. Sie ist lebendig, bunt, ein bisschen unkonventionell und hat eine sehr starke Café- und Gastro-Szene“, erzählt Biedlingmaier. Auch der Standort auf der Hauptstraße habe das Team überzeugt: zentral gelegen, mit viel Publikumsverkehr und großem Außenbereich.
Biedlingmaier kennt die Gegend. Von 2013 bis 2921 war er Küchenchef im Restaurant Caroussel im Bülow Palais um die Ecke auf der Königstraße, das seinerzeit einem Michelin-Stern ausgezeichnet wurde.

Auf die Neustädter wartet dabei unter anderem ein beliebter Klassiker aus Striesen: „Wir werden unsere Gerichte von der Borsbergstraße mit in die Neustadt bringen. Mein persönliches Highlight ist unser Egg Benedict“, so Biedlingmaier. Gleichzeitig soll die Karte immer wieder durch wechselnde Gerichte ergänzt werden, sodass für unterschiedliche Geschmäcker etwas dabei ist.
Die Vorbereitungen laufen
Alma möchte seinen eigenen Teil zur vielfältigen Café- und Gastronomieszene der Neustadt beitragen. „Wir kommen jetzt in die Neustadt und machen alles anders“ sei nicht der Anspruch. Stattdessen wolle man sich in das bereits bestehende Angebot einfügen und dieses um ein weiteres Konzept ergänzen.
„Unser Ziel ist, dass Alma ein Ort wird, an den man ganz selbstverständlich immer wieder kommt – zum Frühstück, zum Brunch, auf einen Kaffee oder einfach, weil man sich dort gerne aufhält.“
Wann genau das möglich sein wird, möchte Biedlingmaier allerdings noch nicht verraten. Wenn alles nach Plan läuft, soll das Café aber im November seine Türen auf der Hauptstraße in unmittelbarer Nachbarschaft zur Dreikönigskirche öffnen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren – und die Vorfreude dürfte nicht nur beim Alma-Team groß sein.























