Anzeige

Tumba-ito am 13. September bei Kultur am Pavillon

Wenn die Straße am Rand zuzwinkert

Bei der Google-Suche bevorzugen!

Seit heute gibt es das erste innerstädtische Dialogdisplay. Gemeinsam zogen Verkehrsbürgermeister Stephan Kühn (Grüne) und Stadtbezirksamtsleiter André Barth am Strick und die Verhüllung fiel. Ab sofort wissen Verkehrsteilnehmende, ob sie zu schnell auf der Rudolf-Leonhard-Straße fahren.

Stadtbezirksamtsleiter André Barth und Baubürgermeister Stephan Kühn enthüllten das nigelnagelneue Dialogdisplay. Foto: Anton Launer
Stadtbezirksamtsleiter André Barth und Baubürgermeister Stephan Kühn enthüllten das nigelnagelneue Dialogdisplay. Foto: Anton Launer

Der Smiley ist kompromisslos. Kaum rauscht ein Kleintransporter mit Tempo 31 vorbei, zeigt er Rot und ein mürrisches Gesicht. Der Fahrer sieht’s, verlangsamt und schon strahlt der Smiley in Grün. Das neue Dialogdisplay auf der Rudolf-Leonhard-Straße ist das erste seiner Art in der Dresdner Innenstadt. Schnelle Radler*innen und Autofahrende kennen solche Anzeigen schon aus den kleineren Gemeinden im Umland. In der Neustadt sollen bis Ende Oktober insgesamt drei davon stehen.

Das nächste ist am Carusufer kurz vor der Grundschule „Am Rosengarten“ geplant, danach soll noch eins am Bischofsweg kurz vor der Prießnitzstraße folgen. Alles Strecken, auf denen Tempo 30 angeordnet ist.

Insgesamt sollen 26 dieser Anlagen im Dresdner Stadtgebiet aufgestellt werden.

Anzeige

 Roland Jankowsky im Alten Schlachthof

Anzeige

Queenz of Piano

Anzeige

Bio-Erlebnistage Sachsen

Anzeige

Neustadt-Art-Festival

Anzeige

Zeitlos

Anzeige

Kaffkiez

Anzeige

Radensleben Transporte

Anzeige

Die Linke

Anzeige

Frisson

Anzeige

Marlo Grosshardt

Anzeige

Alternatives Akustikkollektiv

Anzeige

Blitzumzug

Anzeige

teilAuto

Anzeige

VG Biomarkt

Anzeige

Tag der Offenen Tür in der Waldorfschule Dresden

Anzeige

Societaetstheater

Die Geräte zeigen abwechselnd das gefahrene Tempo und einen Smiley. Wer zu schnell unterwegs ist, blickt in ein trauriges Gesicht. Wer sich an die erlaubte Geschwindigkeit hält, wird freundlich angelächelt. Reguläre Verkehrszeichen sind die Displays nicht. Dennoch sollen sie für mehr Sicherheit sorgen. „Wir haben uns mehrere Studien dazu angesehen, die Wissenschaft erkennt einen positiven Effekt solcher Displays“, sagte Verkehrsbürgermeister Kühn.

Die Radfahrerin war langsam genug, das Display zeigt sein grünes Lächeln. Foto: Anton Launer
Die Radfahrerin war langsam genug, das Display zeigt sein grünes Lächeln. Foto: Anton Launer

Erstes Display an der Rudolf-Leonhard-Straße

Die 26 Anlagen verteilen sich über das gesamte Dresdner Stadtgebiet. Die Vorschläge dafür stammen von den Stadtbezirks- und Ortschaftsräten. „In der Neustadt gab es auch einige Ideen aus der Bevölkerung“, berichtet Amtsleiter Barth. Das Straßen- und Tiefbauamt sowie der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienste prüften anschließend, welche davon umsetzbar sind.

Dabei spielte auch eine mögliche Ablenkung der Verkehrsteilnehmenden eine Rolle. Deshalb sollen die Anzeigen nicht unmittelbar an Bushaltestellen, Fußgängerüberwegen oder Ampeln stehen. Auch Plätze direkt hinter Kurven scheiden aus. Die Geräte müssen früh genug zu sehen sein, damit Verkehrsteilnehmende noch auf die Anzeige reagieren können.

Bis Tempo 30 bleibt das Display grün. Foto: Anton Launer
Bis Tempo 30 bleibt das Display grün. Foto: Anton Launer

Das erste Dialogdisplay auf der Rudolf-Leonhard-Straße steht im Bereich des Spielplatzes. Damit will Dresden auch die Sicherheit vor öffentlichen Sport- und Spielanlagen erhöhen. Die Stadt wählte den Platz zudem bewusst vor dem Beginn des Großbauvorhabens Königsbrücker Straße Süd aus.

Anzeige

teilAuto

Anzeige

 Roland Jankowsky im Alten Schlachthof

Anzeige

Radensleben Transporte

Anzeige

Marlo Grosshardt

Anzeige

Kieferorthopädie Dr. Manuela Beltz

Anzeige

Tag der Offenen Tür in der Waldorfschule Dresden

Anzeige

Neustadt-Art-Festival

Anzeige

Kieferorthopädie

Anzeige

Queenz of Piano

Anzeige

Frisson

Drei Anlagen für den Stadtbezirk Neustadt

Der Regiebetrieb Zentrale Technische Dienste errichtet und wartet die Geräte. Während der Bauarbeiten an den jeweiligen Stellen kann es zu geringfügigen Einschränkungen auf dem Gehweg und am Fahrbahnrand kommen. „Ursprünglich wollten wir die Displays gern an die Straßenbeleuchtung hängen“, sagt Bauamtsleiterin Simone Prüfer. Daraus wurde wegen der Windlast nichts. Stattdessen stehen die Geräte auf eigenen Masten und werden von Solarzellen mit Strom versorgt.

Für die Anschaffung und Errichtung der drei Anlagen im Stadtbezirk Neustadt stellte der Stadtbezirksbeirat insgesamt 19.200 Euro zur Verfügung. „Die Entscheidung fiel im Rat einstimmig“, sagt Barth.

Neustadt-Geflüster unterstützen

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert