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Die Gabys am 28. Juni bei Kultur am Pavillon

So war der Bunte Sommer 2026

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Drei Tage voller Party, Kultur, gutem Essen und gemeinsamer Erlebnisse liegen hinter den Gästen des Bunten Sommer Neustadt (BSN). Nach dem Fest ziehen Organisator*innen, Standbetreiber*innen und Besucher*innen ein durchweg positives Fazit.

Sommerliche Temperaturen beim Bunten Sommer Neustadt – Foto: Mercedes Braun
Sommerliche Temperaturen beim Bunten Sommer Neustadt – Foto: Mercedes Braun

Schon rund zwei Wochen vor dem BSN wurde Mitgründer Paul Brunn gefragt, wovor er mit Blick auf das Stadtteilfest am meisten Sorge habe. Seine Antwort kam damals ohne langes Überlegen: „Regen.“ Denn anhaltender Regen hätte nicht nur die Stimmung gedrückt, sondern auch die Einnahmen des Open-Air-Festes beeinträchtigt.

Diese Sorge erwies sich jedoch als unbegründet. Lediglich am Freitag sorgte ein kurzer Regenschauer für kleine Verzögerungen im Ablauf. So fehlte beispielsweise an einer Toilette die Beleuchtung. Mit einem kleinen Partylicht machte das Team kurzerhand das Beste daraus – und das WC wurde zum „Disco-Klo“.

Statt Regen stellte Hitze die größere Herausforderung dar. Die umliegenden Gebäude spendeten jedoch Schatten und das Organisationsteam reagierte spontan mit kleinen Wasserduschen, an denen sich die Besucher*innen zwischendurch abkühlen konnten.

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Kleine Erfrischung zwischendurch – Foto: Mercedes Braun
Kleine Erfrischung zwischendurch – Foto: Mercedes Braun

Am Ende des Wochenendes zieht Paul mit einem Lächeln im Gesicht ein deutliches Fazit: „Ich bin mega zufrieden!“ Vor allem der Sonntag habe noch einmal die besondere Atmosphäre des BSN unterstrichen: „Sonntag ist unser Glitzertag. Sonntag gehört den Familien. Sonntag ist der Tag, an dem alles funktioniert.“

Zufriedene Gesichter an den Ständen

Auch die befragten Standbetreiber*innen zeigen sich durchweg zufrieden. Ingmar vom Stand des Nerdpol blickt glücklich auf das Wochenende zurück: „Ich bin auf jeden Fall begeistert!“ Er habe sich besonders darüber gefreut, seine Retro-Spielecke den Besucher*innen näherzubringen.

Nerdpol hatte eines von vielen Mitmachangeboten des Bunten Sommers – Foto: Mercedes Braun
Nerdpol hatte eines von vielen Mitmachangeboten des Bunten Sommers – Foto: Mercedes Braun

Vor allem Kinder konnten so ältere Spiele-Generationen kennenlernen. „So konnte ich medienpädagogisch noch was machen“, erzählt er. Bis auf etwas Wind habe es keine Probleme gegeben. Die Zusammenarbeit mit der Organisation des Festes sei reibungslos verlaufen.

Ein positives Feedback zieht auch Linda, die mit ihrem handgefertigten Schmuck von byMALI vertreten war. „Es war an sich super cool – nur sehr warm“, erzählt sie lächelnd. „Von mittags bis abends kam alles mal an Kundschaft vorbei.“ Insgesamt sei das Wetter kein großes Hindernis gewesen. „Es hat viel Spaß gemacht.“

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Ein Wochenende, das in Erinnerung bleibt

Ein ähnliches Bild zeichnet sich bei den befragten Besucher*innen ab. Viele loben das abwechslungsreiche Bühnenprogramm, die unterschiedlichen Mitmachangebote, die interessanten Verkaufsstände und den offenen Charakter der Veranstaltung.

Die Stimmung auf dem BSN war ausgelassen – Foto: Mercedes Braun
Die Stimmung auf dem BSN war ausgelassen – Foto: Mercedes Braun

„Wir hatten leckeres Essen, nice Musik und die Stimmung ist generell ganz gut“, berichtet ein Besucher. „Es ist auch gar nicht so voll, wie ich dachte.“ Ein weiterer Gast fasst seinen Eindruck knapp zusammen: „Alle können hier mitmachen und mitfeiern.“

Neben dem freien Eintritt wurde besonders geschätzt, dass es viele Angebote für kleines Geld oder sogar auf Spendenbasis gab, sodass sich jede*r willkommen fühlen konnte.

Verkaufsstände luden zum Stöbern und Naschen ein – Foto: Mercedes Braun
Verkaufsstände luden zum Stöbern und Naschen ein – Foto: Mercedes Braun

Der BSN konnte somit auch in diesem Jahr zeigen, wie ein vielfältiges und niedrigschwelliges Fest Menschen zusammenbringen kann. Trotz kurzer Regenschauer und sommerlicher Hitze bleibt für die Organisator*innen, Standbetreiber*innen und Besucher*innen vor allem ein positives Wochenende in Erinnerung.

Weitere Eindrücke vom Wochenende

Bühne Martin-Luther-Straße - Foto: Anton Launer
Bühne Martin-Luther-Straße – Foto: Anton Launer
Martin-Luther-Platz - Foto: Anton Launer
Martin-Luther-Platz – Foto: Anton Launer
mobiler Beauty-Salon - Foto: Anton Launer
mobiler Beauty-Salon – Foto: Anton Launer
Böhmische Straße - Foto: Anton Launer
Böhmische Straße – Foto: Anton Launer
Pfandbecherrücknahmeautomat - Foto: Anton Launer
Pfandbecherrücknahmeautomat – Foto: Anton Launer
Vor der Wiesenbühne am Martin-Luther-Platz - Foto: Anton Launer
Vor der Wiesenbühne am Martin-Luther-Platz – Foto: Anton Launer

12 Kommentare

  1. Vielen Dank an allen Organisator:innen für dieses herzliche Wochenende!

    Lasst euch nicht von den negativen Kommentaren im anderen Artikel entmutigen – das sind nur wie immer wenige, aber dafür laut-meckernde Stimmen. Menschen, die anderswo bestimmt gerne ein Straßenfest besuchen und da auch keinen Gedanken an Anwohnende/Lärm etc. verschwenden. Nur im eigenen Viertel gönnen diese verbitterten Gestalten nachfolgenden Generationen den Spaß nicht. Selbst in den jungen Erwachsenenjahren aus Gründen in die Neustadt gezogen, aber nun hat Elias-Barnabas morgen Violinenunterricht und alle anderen haben jetzt deshalb bitte leise zu sein.

    Hut ab und Respekt vor der Organisation für dieses liebevoll gestaltete Straßenfest. Sowas macht unser schönes Viertel aus, hält es lebendig und bringt Menschen zusammen.

    Besonders aufgefallen ist mir, dass die WC-Häuschen (zumindest die, in denen ich war), nicht beschmiert und bestickert wurden – es geht also doch, mit der gegenseitigen Rücksichtnahme und dem Respekt und das fand ich sehr erleichternd und schön.

  2. Ich möchte gerne noch anmerken, dass ich sehr angetan war, dass es die Möglichkeit gab an den offiziellen Getränkeständen Leitungswasser umsonst zu bekommen, bei dem schönen Wetter. Sehr aufmerksam!
    Und auch ist positiv, dass die angekündigte Ruhezeit auch eingehalten wurde. Ich hab mich als Anwohnerin abgeholt gefühlt.

  3. Hoffe, das Grünflächenamt schaltet jetzt ein paar Mal den Rasensprenger der Wiesenbühnen-Wiese an, denn sonst ist die notgedrungen etwas zerlatschte Wiese in drei Hitzetagen nur noch Staub. Immerhin gibts dort diese tolle Sprinkleranlage, aber Anwohnende können (und dürfen) das Ding ja nicht anstellen, aber gerne können Anwohner dort mit Gießkanne selber losziehen. Wir werden sehen, ob hier jemand reagiert…

  4. Toll war´s… Danke! Lecker Essen, super Preise, tolle Konzerte!

    Aber ja, ob die Techno-Bühne wirklich dermaßen laut und basslastig sein musste???

  5. Den Bannerdrop „Nein zum neuen Polizeigesetz“ habt ihr vergessen. Etwas gehaltvolles neben ganz viel Yuppiekram.

  6. @kuma161 – schafft ihr es einmal Politik aus einem Stadtteilfest zu lassen? Die Menschen welche in der Neustadt wohnen; sind primär eh mit dem Großteil eurer Anliegen einverstanden. Wie wäre es denn mal mit Politik und Aufklärung in eher „blauen“ Vierteln?

  7. Ich war auch durchaus positiv überrascht, aber mich interessiert, wie es die Veranstalter schaffen wollen, dass das Ding nicht von Jahr zu Jahr größer wird und sie irgendwann vor den gleichen Problemen stehen, die die BRN irgendwann geschaffen hat.
    Als konkretes Beispiel fällt mir da die Bühne neben dem Spielplatz auf der Böhmischen ein, die am Freitag so übervoll war, dass ein Einlassstopp verhängt werden musste. Wirkliche Fluchtwege gibt es auf dem Areal nicht.
    Also was würde passieren, wenn dort eine Massenpanik ausbricht? Wie will man sowas managen?
    Danke an die Veranstalter!

  8. @all
    Danke für das positive Feedback! Das geht runter wie Butter.

    Rasen Sprinkler Anlage sollte demnächst angestellt werden, und die Wiese wurde auch schon einmal mit dem Wasserschlauch beglückt, wenn das auch nicht so ganz ausreicht bei der Hitze!

    @else
    Das Gelände an der böhmischen hat eine maximale Person Zahl, welche es fassen darf. Die Security kontrolliert dies am Einlass via Clicker. Es gibt einen weiteren Notausgang durch das hintere Areal rechts neben der Bühne, welcher aber nicht offiziell beschildert wird, damit dort nicht weitere Besuchende ihre Notdurft verrichten. Insgesamt sind die Tanzbar und der Einlass mit zehn Sicherheitskräften ausgestattet, welche im Panik-Fall eine schnelle Entfluchtung herbeiführen können. Die Position der Mannheimer Gitter sorgt ebenfalls für eine gute Schleusen-Situation. Eine weitere Entfluchtung der Menschentraube kann dann über den Weg Richtung Nordbad erfolgen.

    Vor einem immer größer werdenden Fest haben auch wir Respekt. Wir kontrollieren den Besucherstrom ab 16/18 Uhr mit Einlassbeschränkungen und merken aber, dass der Andrang schon etwas größer wird von Jahr zu Jahr. Wir müssen sehen, wie es sich entwickelt und daraus unsere Entschlüsse ziehen. Das Gelände wollen wir jedoch nicht erweitern, da wir das Gefühl haben dann den Überblick verlieren zu können. Gleichzeitig wäre es dann nicht mehr so süß und klein.

    Vielleicht schließt sich uns ja mal eine Institution an und verrichtet das ganze in einem weiteren Straßenzug.

  9. Leider habe ich das Fest nicht so recht mitbekommen, da ich verreist war.

    Eine Frage aber, falls hier Jemand vom BSN
    mitliest:

    Wie hießen die letzten beiden bands auf
    der bühne martin luther strasse am sonntag abend?

    Danke!

  10. Ein großes Kompliment an die Macher. Ich hatte ein bisschen den Eindruck, dass man hier die schönsten Sachen der früheren BRN destilliert und zu einem neuen Fest gemixt hat. Dazu noch ein gutes Konzept, was die Eingänge angeht und die kostenlosen Toiletten sind eine hervorragende Idee. Die Techno area etwas abseits zu halten ist ebenfalls super, die Technofans kommen auf ihre Kosten ohne angrenzende Stände oder Künstler das ganze Wochenende zu beschallen, das waren oft ein Diskussionspunkt auf der BRN.

    Einzig die Verkaufsstände fand ich dieses Jahr sehr schmuck- bzw. sogar ohrring-lastig. Vielleicht könnte man hier, ohne sich die gleich dem Vorwurf des puren Kommerzes oder der Fressmeile aussetzen zu müssen, ein bis zwei Schmuckverkäufer weniger und dafür lieber noch ein Getränke- bzw. einen Essensstand hinzufügen, da die Warteschlangen an den selbigen doch recht lang waren.

  11. @Daniel
    Du beschreibst die politische Komfortzonen-Pflege ganz gut. Eventuell gehen die Initiatoren des Banners vom gesamten Wahlkreis aus. Um bei der Farbenlehre zu bleiben: mit dieser Betrachtung wirkt der blaue See viel größer als die grüne Wiese mit ihren roten und lilafarbenen Blumen.

    Amüsant ist auch die Vorstellung, dass dieser Bannerdrop nun tatsächlich als besonders gehaltvoller Beitrag in Erinnerung bleiben soll. Das erinnert an jene Menschen, die auf jedem Urlaubsfoto unbedingt mit ins Bild drängen müssen und anschließend glauben, die Landschaft sei nur Kulisse für ihre Anwesenheit gewesen. Vielleicht liegt genau darin das Problem. Für die meisten Besucher war das Banner ein Nebendetail eines gelungenen Wochenendes. Für einige wenige war das Wochenende offenbar ein Nebendetail des Banners.

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

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