Die Gedenkstätte Bautzner Straße lädt am 29. Juni zu einem Erzählcafé ein. Thema: „Queeres Leben in der DDR“. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Gerede e.V. organisiert. Ziel ist es, unterschiedliche Generationen ins Gespräch über die Handlungsspielräume queerer Personen in der damaligen Zeit zu bringen.

Geplant ist eine offene Gesprächsrunde, bei der alle eingeladen sind, sich einzubringen und ihre eigenen Erfahrungen oder Perspektiven zu teilen. Begleitet wird das Café von den Zeitzeugen Samirah Kenawi und Hans-Jürgen Barth. Kulturwissenschaftler Bob Sieber, der aktuell zum Thema Trans* in der DDR forscht, sorgt für die wissenschaftliche Einordnung.
Die Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig.
Das Event findet im Rahmen des Pride Month statt, der auf sexuelle und geschlechtliche Vielfalt sowie die Diskriminierung queerer Menschen aufmerksam machen will. Der Pride Month findet seit einigen Jahren immer im Juni statt. Häufig finden in dieser Zeit auch Christopher-Street-Events oder die Queer Pride statt.
Infos zum Erzählcafé
- Gedenkstätte Bautzner Straße 112a, 01099 Dresden
- Montag, 29. Juni, 17 Uhr
- stasihaft-dresden.de

















