Anzeige

TUD CAMPUS FESTIVAL

Es geht um die Wurst – Eine Verführung frei nach Mozart

Die Serkowitzer Volksoper, bringt ab dem 15. Juni ihr neues Musiktheater-Stück in die Saloppe. Zwölf Aufführungen sind geplant.

Es geht um die Wurst – Eine turbulente Verführung – Foto: Robert Jentzsch
Es geht um die Wurst – Eine turbulente Verführung – Foto: Robert Jentzsch

Ein paar Tage vor der Premiere gibt das Team einen Ausblick auf das neue Stück. Während die Bäume im Wind rascheln und für gemütlichen Schatten sorgen, schminkt Mia Kersten die drei Darsteller*innen. Regisseur und musikalischer Leiter berichten von den Herausforderungen des Projektes und die Schauspieler*innen stimmen mit ein.

Sie sind nur zu dritt, übernehmen aber zusammen 19 Rollen. „Manchmal muss man binnen Sekunden von einer Rolle zur nächsten wechseln“, sagt Bariton Cornelius Uhle. Er wird gemeinsam mit den Sopranistinnen Fanny Lamers und Dorothea Wagner auf der Bühne stehen. „Das Ensemble bringt absolute Professionalität mit“, schwärmt Regisseur Clemens Kersten von seinem Team. Das bereite ihm viel Freude. Es ist nun die zweite Saison, dass er die Oper leitet. Musikalisch eingefangen wird das Stück von einem Mini-Orchester mit unglaublicher Vielfältigkeit. Die drei Musiker*innen spielen rund 20 Instrumente.

Insgesamt sind an der Produktion etwa 20 Leute direkt beteiligt. Außerdem unterstützen viele weitere Menschen das Projekt ehrenamtlich.

Anzeige

Villandry

Anzeige

Blaue Fabrik

Anzeige

teilAuto

Anzeige

Blitzumzug

Anzeige

tranquillo

Anzeige

Sophia auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch

Anzeige

Societaetstheater

Anzeige

Fête de la musique

Anzeige

The Perky Pollyvocs am 31. Mai bei Kultur am Pavillon

Anzeige

Zeitlos

Anzeige

Museumsnacht

Fanny Lamers ist als Schauspielerin und Sängerin ganz neu dabei. „Ich habe mich hier gleich zu Hause gefühlt“, sagt sie. Sie hat in Dresden an der Musikhochschule studiert. „Man kommt von der klassischen Ausbildung und macht hier viele unkonventionelle Dinge in der Volksoper“, sagt sie. Genau darin läge auch der Reiz, erzählt sie. Das sei schon ein bisschen anders als Hochschulproduktionen, auf jeden Fall eine sängerische und schauspielerische Herausforderung. Vor allem die vielen Rollenwechsel seien anspruchsvoll.

Visagistin Mia Kersten sorgt dafür, dass die Sopranistin Fanny Lamers gut aussieht. Foto: Anton Launer
Visagistin Mia Kersten sorgt dafür, dass die Sopranistin Fanny Lamers gut aussieht. Foto: Anton Launer

Es geht um die Wurst – Eine Verführung frei nach Mozart

Das Musiktheater „Es geht um die Wurst“ ist das erste Stück der Serkowitzer Volksoper, das neu interpretiert wird. Vor elf Jahren wurde das Stück „Die Entführung auf dem Jahrmarkt oder Mangelwirtschaft in Serkowitz“ aufgeführt und jetzt neu überarbeitet.

Es umfasst die Szene eines sommerlichen Jahrmarktes. Eine Bratwurstbude dient als Ort des Geschehens. Als das Personal abhanden kommt, gerät ein Familienvater ins Chaos der organisierten Kriminalität und auf der Theaterbühne gegenüber soll die „Die Entführung aus dem Serail“ inszeniert werden. Alles steht auf der Kippe, aber vielleicht rettet ein dahergelaufenes Gaukler-Trio Mozart und die Szenerie. Die Veranstalter versprechen ein „unterhaltsam-witziges“ Musiktheater, welches auch zum Nachdenken anregen soll. Außerdem wird das Thema des Stückes als „nah am aktuellen Zeitgeschehen“ beschrieben. Übrig bleiben aus der letzten Inszenierung einige der Melodien und Texte. Die Begleitmusik ist von Mozart inspiriert.

Wann?

Die Premiere des Theaterstückes findet am 15. Juni statt. Die letzte Aufführung ist für den 16. September geplant. Das Stück dauert mit Pause insgesamt zwei Stunden. Die Saloppe bietet Platz für 152 Zuschauer pro Vorstellung. Tipp vom Opern-Team: Karten unbedingt im Vorverkauf sichern. Im vergangenen Jahr waren fast alle Abende ausverkauft.

Anzeige

Museumsnacht

Anzeige

Sophia auf dem Konzertplatz Weißer Hirsch

Anzeige

Kieferorthopädie Dr. Manuela Beltz

Anzeige

The Perky Pollyvocs am 31. Mai bei Kultur am Pavillon

Anzeige

teilAuto

Anzeige

Fête de la musique

Anzeige

Kieferorthopädie

Die Sommerwirtschaft Saloppe am Elbhang zwischen Bautzner Straße und Elbe. Foto: Anton Launer
Die Sommerwirtschaft Saloppe am Elbhang zwischen Bautzner Straße und Elbe. Foto: Anton Launer

Finanzierung des Projektes

Die Serkowitzer Volksoper hat in die Produktion des Stückes circa 75.000 Euro investiert. Der Vereinsvorsitzende Robert Jentzsch sagt: „Das kostet das gesamte Projekt mit den zwölf Aufführungen.“ Von der Kulturstiftung Sachsens und dem Kulturamt der Stadt Dresden bekommt der Verein 30.000 Euro Förderung. „Im letzten Jahr ist das aufgegangen, wir haben eine schwarze Null erreicht“, so Jentzsch. Außerdem unterstützt die Ostsächische Sparkasse das Projekt mit 5.000 Euro. Zusätzlich ist zur Förderung der Volksoper ein „Crowdfunding-Projekt“ geplant.

Die Schauspieler*innen verdienen dabei jedoch nicht viel Geld. „Wir machen es für das Publikum“, sagt der musikalische Leiter, Michael Schütze. Die Volksoper besteht daher aus viel Ehrenamt und wird durch eine „humane Miete“, wie es die stellvertretende Vorsitzende Uta Schirmer bezeichnet, von der Saloppe unterstützt.

Der Sommerwirtschaft Saloppe steht die Volksoper jedenfalls gut zu Gesicht.

Die Serkowitzer Volksoper ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Und wenn der Fotograf fragt, hält der Vorsitzende Robert Jentzsch auch mal das Licht, damit seine Darsteller besonders gut aussehen. Foto: Anton Launer
Die Serkowitzer Volksoper ist als gemeinnütziger Verein organisiert. Und wenn der Fotograf fragt, hält der Vorsitzende Robert Jentzsch auch mal das Licht, damit seine Darsteller besonders gut aussehen. Foto: Anton Launer

Preise:

  • Normal: 19 bis 37 Euro
  • Ermäßigt: 13 bis 29 Euro
  • Abendkasse möglich, aber nicht empfohlen
  • Vorverkauf und Tickets: www.etix.com

Infos zur Saloppe

Infos zur Serkowitzer Volksoper

Ergänzungen gern, aber bitte recht freundlich.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert