Schauburg, Bundesstart: Das Drama – Noch mal auf Anfang

Stell dir vor, du bist unendlich verliebt in deine:n Partner:in und ihr habt euch entschieden zu heiraten. Alles läuft famos, bis kurz vor dem großen Tag. Denn die warmherzige, entschlossene Emma Hardwood (Zendaya) und der kunstbeflissene Museumsdirektor Charlie Thompson (Robert Pattinson) erfahren erst kurz vorher gewisse Dinge übereinander, die sie in einen Strudel aus Misstrauen und Zweifeln saugen. Plötzlich kommen verstörende Geheimnisse ans Licht und je mehr Druck auf den beiden liegt, desto mehr bröckelt die Fassade der perfekten Liebe. Irgendwie versuchen die beiden dennoch ihre Liebe zu retten, zwischen Baton Rouge, London und den Orten ihrer gemeinsamen Vergangenheit. Ob die beiden ihre anstehende Hochzeit noch irgendwie retten können?
Schauburg und Thalia, Bundesstart: Siri Hustvedt – Dance Around the Self

Die Regisseurin Sabine Lidl ist bekannt für ihre Künstlerinnen-Dokumentationen, so etwa über die Fotografin Nan Goldin, die Schauspielerin Hannelore Elsner und die Regisseurin Doris Dörrie. 2019 machte sie eine Ausnahme und porträtierte den Schriftsteller Paul Auster.
In diesem Film geht es um Siri Hustvedt, eine herausragende Schriftstellerin, die sich seit jeher mit Themen wie Geschlechterkampf, Krankheit und Sexismus beschäftigt. Sie ist eine unbequeme Autorin, die sich mit gesellschaftlichen Tabus auseinandersetzt und immer bereit bleibt, unbequeme Fragen zu stellen. Das Film-Porträt gewährt Einblicke in ihr Leben und Werk und zeigt ihre unerschrockene und inspirierende Auseinandersetzung mit körperlichen und psychischen Herausforderungen. Schon fast Klassiker sind ihre kritischen Betrachtungen der Geschlechterdynamik.
Thalia: La Grazia – Wem gehören unsere Tage?

Liebe. Zweifel. Verantwortung. Vaterschaft. Ethik. Diese Themen begleiten Mariano De Santis, den scheidenden Präsidenten Italiens. Während sich seine Amtszeit dem Ende zuneigt, steht er vor folgenschweren Entscheidungen – politischer wie persönlicher Natur. Inmitten moralischer Dilemmata muss er sich seinem Gewissen stellen und Rat bei den Menschen suchen, die ihm am nächsten stehen, darunter seine Tochter Dorotea. Gemeinsam stellen sie sich der zeitlosen Frage: Wem gehören unsere Tage?
Schauburg und Thalia, Bundesstart: Alpha

Die 13-jährige Alpha (Mélissa Boros) wächst in den 1980er Jahren in Le Havre auf und ist in ihrem Alltag die meiste Zeit auf sich selbst gestellt. Ihre alleinerziehende, als Ärztin im örtlichen Krankenhaus arbeitende Mutter (Golshifteh Farahani) sieht sie kaum. Eine neuartige Krankheit ist ausgebrochen und macht die Runde, die geschlossene Virusstation, auf der Alphas Mutter arbeitet, ist überfüllt. Die Ansteckungen häufen sich, die infizierten Menschen scheinen nach und nach regelrecht zu versteinern und sterben rasch. Eine Epidemie droht. Alpha, allein gelassen, zieht auf eigene Faust los, macht ihre Teenage-Erfahrungen, lotet Grenzen aus. Auf einer Party lässt sie sich ein Tattoo stechen. Ihre Mutter verfällt in Panik. Hat sich Alpha mit der mysteriösen Krankheit infiziert? Vermehrt beginnen die Einstichstellen des Tattoos zu bluten. In der Schule wird Alpha ausgegrenzt, stigmatisiert, die Angst grassiert. Gleichzeitig muss sie erleben, wie mit ihrem heroinabhängigen Onkel Amin (Tahar Rahim) umgegangen wird. Er ist HIV-positiv und schon dabei, sein Leben loszulassen…
Thalia: Pillion

Der Film erzählt von Colin, der als Parkhaus-Politeur arbeitet und im Alltag wenig Anerkennung erhält. Sein Ausgleich ist das Singen im Barbershop-Quartett. Als er Ray begegnet, beginnt eine Beziehung mit klaren Rollen. Colin ordnet sich unter und verändert sein Leben sichtbar. Er passt sein Verhalten und sein Auftreten an. Trotz äußerer Konflikte empfindet er Zufriedenheit. Auch seine Mutter wird Teil dieser Entwicklung. Regisseur Harry Lighton zeigt in seinem Debüt eine Beziehung mit festen Regeln. Der Film beobachtet, wie Nähe entsteht und wie sich Grenzen verschieben.
Schauburg: Horst Schlämmer sucht das Glück

Horst Schlämmer kehrt ins Kino zurück. Die Figur von Hape Kerkeling arbeitet als stellvertretender Chefredakteur des „Grevenbroicher Tagblatts“. Mit Mantel und Schnäuzer begibt er sich auf eine neue Recherche. Er will herausfinden, wie Glück funktioniert.
Die Reise führt ihn durch Deutschland. Er spricht mit Expertinnen und Passanten. Themen sind Selbstoptimierung und öffentliche Selbstdarstellung. Regie führt Sven Unterwaldt. Neben Kerkeling spielen Tahnee Schaffarczyk, Laura Thomas und Meltem Kaptan.
Neustadt-Kinotipps ab 2. April: Freikarten
- Das Neustadt-Geflüster verlost diese Woche jeweils zwei Freikarten für das Thalia und die Schauburg für die laufende Kinowoche, also bis Mittwoch. Bitte in dem Ergänzungsfeld den entsprechenden Film und das Filmtheater angeben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Die Verlosung findet Sonntagabend statt.
- Alle Dresdner Kinos und Filme unter www.kinokalender.com


















La Grazia im Thalia
Das Drama – darüber würde ich mich freuen :)
Drama in der Schauburg ;-)