Mit dem Jahreswechsel hat Hasan Akgün die kaufmännische Leitung des Diakonissenkrankenhauses Dresden übernommen. Der 42-Jährige bildet gemeinsam mit dem Medizinischen Direktor Prof. Dr. Jens-Uwe Erk und Pflegedirektor Michael Junge die Krankenhausleitung.

Akgün will gemeinsam mit den Mitarbeitenden die Patientenversorgung sichern und das Krankenhaus weiterentwickeln. Er betont die Bedeutung von Transparenz, Zusammenarbeit und Verantwortung. Die aktuellen Herausforderungen im Gesundheitswesen erfordern aus seiner Sicht klare Entscheidungen, Offenheit für Veränderungen und eine enge Zusammenarbeit.
Zuvor lag die kaufmännische Leitung beim Vorstand der Evangelisch-Lutherischen Diakonissenanstalt Dresden. Dr. Matthias Schröter hatte diese Funktion seit 1999 inne. Künftig soll das Krankenhaus in eine gemeinnützige GmbH überführt werden. Es bleibt im Unternehmensverbund der Diakonissenanstalt Dresden. Dr. Schröter wird sich weiterhin um den Gesamtverbund kümmern. Mit Hasan Akgün hat die künftige Krankenhaus-gGmbH bereits einen eigenen Geschäftsführer.
Akgün studierte Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt auf Controlling und Gesundheitswesen an der FH Gießen-Friedberg. Seinen Master in Medizinrecht absolvierte er an der Dresden International University. Frühere Stationen führten ihn unter anderem zum Universitätsklinikum Dresden, dem Fachkrankenhaus Coswig, dem Klinikum Peine und zuletzt zum Elblandklinikum Meißen.

Das Diakonissenkrankenhaus Dresden ist ein evangelisches Krankenhaus in der Dresdner Neustadt, das zur Diakonissenanstalt Dresden gehört und sich durch eine starke Ausrichtung auf Onkologie (fünf zertifizierte Organkrebszentren) und Geburtshilfe (mit Hebammenkreißsaal und Babyfreundlich-Zertifizierung) auszeichnet. Es ist ein freigemeinnütziges Haus der Grund- und Regelversorgung, das moderne Medizin mit ganzheitlicher Pflege verbindet und eine breite Palette von Fachbereichen abdeckt, einschließlich Chirurgie (Viszeral- und Gefäßchirurgie) und Psychiatrie.
















Ich wünsche Hasan viel Erfolg. Die Diako hat in der Vergangenheit u.A. mit dem Ärztehaus einen tollen Fortschritt gemacht, trotz Nähe der Medak!