Neustadtgeschrei aus dem Bogen-Viertel

Es gibt was Neues im Internet: „Neustadtgeschrei“. Wie könnte es anders sein, es ist ein Blog. In der Selbstbeschreibung heißt es: „Uns interessiert nicht, zu welchem Frisör ihr geht. Auch eure Klamotten sind uns scheißegal! Es geht um wichtigeres!“

Hinter der Seite stecken drei Autoren um den Diplom-Betriebswirt René Werner. Der berichtet auf Nachfrage, dass es das „Neustadtgeschrei“ schon seit zwei Monaten gibt, aber den richtigen Antrieb zum Loslegen hat das Stadtwiki Dresden gegeben, als sie am 9. Januar einen Artikel über das Drewag-Gelände auf Ihrer Facebook-Site verlinkten. René Werner: „Da war ich quasi ein wenig überrumpelt!“ Seitdem haben sie sich ganz schön ins Zeug gelegt. Es sind Artikel erschienen über die Dresdner Berle, die angefangenen Arbeiten am DVB-Hochhaus, über Hechtscheiße und noch einiges mehr. Es liest sich frech, das Design kommt frisch und munter daher.

Kurzfristiges Ziel sei jetzt, regelmäßig Inhalte zu veröffentlichen, sagt Werner.

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26 Kommentare zu “Neustadtgeschrei aus dem Bogen-Viertel

  1. Hm, ist aus dem Bogenviertel, schreibt aber – wie alle – immer nur über Neustadt und Hecht. Schade, auch auf unseren paar Straßen passiert viel…

  2. Pluralität in Sachen Dresden-Blogs – prinzipiell begrüßenswert!

    Der Blogtitel bereitet mir Kopfzerbrechen – auf wen man damit wohl so super-subtil anspielt? ;)

    „Neustadtgeschrei ist ein freies Autorennetzwerk aus Dresden.“ Schade, dass man von diesen Autoren nichts Näheres erfährt.

    „Uns interessiert nicht, zu welchem Frisör ihr geht. Auch eure Klamotten sind uns scheißegal!

    Nun ja. Gut gebrüllt, Löwe. Aber für einen Eintrag unter der Überschrift „Über uns“ geht die Aussagekraft doch eher gegen Null.

    Viel Erfolg und langen Atem wünsche ich dennoch.

  3. @Marie: Es ist ein Netzwerk. Stell‘ Dich bei Ihnen vor und frag‘, ob sie noch Mitstreiter suchen.

    Die Welt ist, was man selbst draus macht. Gilt auch für Blogs.

    Schöne Grüße aus dem geraden Stück des Bogenviertels!

  4. Das Scheunenhofviertel reichte ja auch bis zur Großenhainer Straße. Um den Namen Bogenviertel kommt man aber nicht rum. Immerhin umschließt es der Bahnbogen und mittendrin befindet sich die Gaststätte „Goldener Pfeil“.

  5. Na ja nur weil der „goldene Pfeil“ da mitten drin liegt, ich weiß nicht. Abgesehen davon findet man keinen Hinweis wann der Name entstanden ist. Vielleicht weißt du ja was. „Scheunenhofviertel“, „unterer Hecht“ den Begriff hat mir mein Großvater erzählt der im Viertel aufgewachsen ist scheinen sehr viel älter zu sein. Es gab ja mal den Efreplan vom Viertel aber da sah das ganze eher wie ein Busen, als wie ein Bogen aus wenn ich mich recht erinnere.

  6. Ich weiß ziemlich genau, wann der Name entstanden ist: Am 1. Juni 2010. Gegen Scheunenhof-Viertel habe ich auch nichts, aber, wie gesagt, das umreißt ja ein anderes Gebiet. Und unterer oder südlicher Hecht, ich glaube nicht, dass Dein Großvater das so genannt hat, ist schlicht falsch. Und was den Plan angeht, jeder sieht, was er möchte. ;-)

  7. Löblich, dass du da so gelassen bleibst, obwohl es natürlich volle Breitseite gegen dein Geflüster geht. Dass es allerdings nicht mehr als Geschrei ist, sieht man doch daran, dass statt über Friseure eben über Käse-Läden berichtet wird, obwohl es ja angeblich „Wichtigeres“ gibt.

    Aber immerhin haben sie auf meine Neustadt-Hundekotsammlung verlinkt. Success!

  8. @das halbrunde Zimmer: Warum ist dein Zimmer halbrund? Wohnst du wohl direkt im Bogen und die Züge fahren dir durchs Zim… durch den Raum? Man sagt hier doch Raum. ;-)

  9. @das halbrunde Zimmer: Ja, ist es denn die Möglichkeit? Ein Dresden-, ja mehr noch ein Hecht-/Scheunenhof-/Bogenviertelblog, das seit Dezember 2010 aktiv ist? Wie konnte mir das bisher entgehen? Also gleich zwei Mal Futter für den Reader (den im und den vorm Computer).

  10. @Gerhard Köpke: „Making shit look good!“: super Tagline! :) Hätte ich einen Hund (not gonna happen) und lebte ich in der Neustadt, trüge er eine Gravur auf seiner Plakette: „Making shit happen!“ ;)

  11. Leider werden die Bilder nicht an den Reader ausgeliefert! :( Ein absolutes No-Go für mich. Sowas fliegt dann gleich wieder aus der Heavy Rotation …

  12. @S.Ebnitzer. Das Arbeits und Wohnzimmer ist halbrund und ich schau deswegen jeden Tag in drei verschiendene Richtungen und war mal mein „WG-Zimmer“.

    @Muyserin. Warum die Bilder bei dir nicht im Reader angezeigt werden weiss ich nicht, andere Abonnenten scheinen sie zu sehen, freigeschaltet ist zumindest alles.

  13. Ach ja und schön das euch meine Bilder gefallen. Das freut mich sehr :) . Ab Dienstag auch ganz analog im Kulturrathaus in einer Gemeinschaftsausstellung zu betrachten und jedes Jahr auf dem Hechtfest am temporären Gambrinuseck.

  14. @das halbrunde zimmer und @alle anderen: das würde mich jetzt doch sehr interessieren, ob das bei den Anderen funktioniert. Könnte ich da mal Rückmeldung erhalten? Ich habe sehr viele Feeds abonniert, die alle einwandfrei Bilder ausliefern, und ich habe auch an keinen Einstellungen rumgeschraubt, um KEINE Bilder angezeigt zu bekommen! ;)

  15. also erstmal: die halbrunden fotos sind erste sahne, genau mein ding. die homepage zeigts bei mir an, aber am menü:
    urban // landscape // concert // reportage
    lässt sich nix weiterklicken. kann nur die momentanen motive aus prag großklicken. keine ahnung warum das mit der seite bei mir nich geht. tja, was mach ick da jetzt nur???

    aber toll dass mal jemand prag vom buckelberg zw. karlin und zizkov aufgenommen hat – ne interessante ecke.

    ps: wo issn nochmal die gambrinusecke aufm hechtfest?

  16. Danke für die Rückmeldungen. Also es kann sein WordPress und der google Reader nicht miteinander wollen. Die Bilder sind auch nicht als Bilddateien angelegt sondern Flickrlinks als HTML im Blogtext die WordPress selbst als Bilder anzeigt. Es kann also auch daran liegen, dass es quasi keine echten Bilder sind.
    Wer ein WordPresskonto hat kann dort follower mit Bildanzeige im WordPressreader werden, die andere Möglichkeit ist sich in dem Emailfeld ganz unten auf meiner Seite einzutragen und neue Artikel mit Bildvorschau in sein Postfach zu bekommen (so folge ich vielen)
    @Buxi die urban // landscape … Zeile ist nur ein Untertitel. Mehr Bilder kannst du sehen wenn du unter dem letzten Artikel auf ältere Artikel gehst. bzw. wenn du auf die Blogartikelüberschrift klickst dann kommt ja nur ein Artikel und ganz unten sind dann links und rechts die Pfeile um in den nächsten oder den vergangenen Artikel zu kommen.
    Das temporäre Gambrinuseck befindet sich beim Hechtfest immer am Drewaghaus am Königsbrücker Platz. Wir sind die mit der Herzlampe in der Nacht und der DDR-Kaffeemaschine am Tag.

  17. @Anton: Wir sollten schnellstens einen Termin machen – den wir schon lange geplant hatten. Sorry – mein Fehler… ;-)

  18. @das halbrunde Zimmer: Wenn die Einträge Deines Blogs identisch mit flickr wären (sie sind es nicht, denn Du postest ja auch manchmal Texte), könnte man einfach Deinen flickr-Rss abonnieren. Ich denke auch, dass es so ist, wie von Dir und Anton vermutet. Schade.

Kommentieren gern, aber bitte recht freundlich.

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