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Youkalí setzt Großstadtlieder in Szene

Am kommenden Mittwoch in der Dreikönigskirche: Youkalí setzt Großstadtlieder in Szene. Gedichtvertonungen nach Texten von Lili Grün und Mascha Kaléko.

Youkalí - Foto: Julie Schönewolf
Youkalí – Foto: Julie Schönewolf

Die Musikerinnen der Dresdner Band Youkalí stellen die jüdische Dichterin Lili Grün ins Zentrum ihres neuen Programms. Sowohl die Literatur als auch das Leben von Lili Grün (1904-1942) sind berührend. Sie thematisierte in ihren Texten den Alltag von (alleinstehenden) arbeitenden Frauen, die Liebe und das Leben mit seinen kleinen und großen Wünschen, Schmerzen und Sehnsüchten.

Dabei faszinieren Lili Grüns emanzipierte Frauenfiguren, die von der großen Liebe träumen und dennoch ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen, noch heute. Das Schicksal der jungen Frau nahm jedoch eine andere Wendung. Sie wurde in der Vernichtungsstätte Maly Trostinec ermordet. Vor allem im Hinblick auf aktuelle politische Entwicklungen erscheinen Leben, Werk und der gewaltsame Tod von Lili Grün wichtig und wert, erzählt zu werden. Die Kompositionen dafür stammen zumeist aus der Feder von Tatjana Davis, die szenische Umsetzung realisierte der Sänger und Regisseur Wolf-Dieter Gööck.

Youkalí live - Foto: Julie Schönewolf
Youkalí live – Foto: Julie Schönewolf

Youkalí

Youkalí sind fünf Dresdner Musikerinnen, die sich seit 2015 mit der Vertonung und Interpretation von Gedichten jüdischer Poetinnen und Lyrikerinnen beschäftigen. Ihr Publikum ziehen sie dabei nicht nur mit virtuosem musikalischen Können in den Bann, sondern überraschen auch als facettenreiche darstellende Künstlerinnen. Musikalisch orientieren sie sich am Sound der zwanziger Jahre.

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Jedes einzelne der Lieder – sie stammen zumeist aus der Feder der Klarinettistin Tatjana Davis – hat jedoch seinen ganz eigenen, stimmungsvollen Charakter. Den leben die Frauen dann auch szenisch aus. Das aktuelle Programm „Halte dich an Wunder“ ist in der Zeit der Pandemie entstanden.

„In diesen Monaten waren uns die Worte von Lili Grün und Mascha Kaléko oftmals Anker und Hafen. Es ist wunderbar und berührend, wie zeitgemäß ihre Zeilen auch noch 100 Jahre später sind. Damals gab es eine andere Seuche auf der Welt, von der allzu viele infiziert waren. Es war der Faschismus. Wir wollen erinnern an diese Frauen, mit denen uns viel verbindet und deren Schicksale uns sehr nah gehen. Wir wollen dass sie nie vergessen werden.“

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